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RISIKO MANAGER 25-26.2015

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14 Ausgabe

14 Ausgabe 25-26/2015 Michael Hepers, Bereichsleiter Treasury und Portfoliomanagement bei der Bank für Kirche und Caritas. Der tschechische Ökonomieprofessor Tomáš Sedláč ek. Dr. Ralf Benna, Abteilungsleiter Sicherungseinrichtung beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. „Die Peripherie beginnt langsam, Belebung zu zeigen“, erläutert Wilhelm seine Analyse. Peripherie beginnt langsam, Belebung zu zeigen“, erläuterte Wilhelm. „Das sehen wir zum Beispiel in Italien, wo die Reformen offenbar zu greifen beginnen. Und natürlich auch in Spanien.“ Deutschland hingegen könne sich nicht weiter auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen. Exportseitig sei man zu stark auf die Automobilindustrie und deren Zulieferer konzentriert. Zudem werde in Deutschland zu wenig investiert. „Hier muss der Schalter umgelegt werden. Aber das ist kein Thema für 2016, sondern für die nächsten Jahre“, so Wilhelm. Implikationen für die Kapitalanlage Für die Eurozone bleibt es bis zum Ende des Jahrzehnts bei niedrigen Zinsen. In den USA werde die Fed hingegen nach einer ersten Zinserhöhung nur behutsam weitere Schritte vornehmen. Ein Leitzinsniveau von deutlich über zwei Prozent sei im kommenden Jahr daher eher unwahrscheinlich. Vor allem im Rentenbereich bietet diese Situation für Wilhelm Chancen durch die Internationalisierung der Kapitalanlage. „Selbst bei einem Währungs- Hedging auf den US-Dollar bleibt am Ende ein Renditevorteil bestehen“, sagte er. Ver-

Immer im Bilde mit 15 Thomas Bossert, Mitglied der Geschäftsführung von Union Investment, sieht wachsende Herausforderungen für das Risikomanagement. Jens Hennes, Geschäftsführer beim Versorgungswerk der Apothekerkammer Nordrhein. Diskussionsrunde zu den vielfältigen Herausforderungen am Kapitalmarkt und durch die Regulierung. Anstelle neuer Schulden als „Aufputschmittel“ empfiehlt Sedláč ek als Therapie ein Dämpfen der erratischen Stimmungsschwankungen. Der vormalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. briefungen böten sich ebenfalls als Renditequellen an. „Ich glaube, dass wir um ABS nicht herumkommen, weil sie bei gleicher Bonität gegenüber traditionellen Instrumenten echte Renditevorteile aufweisen“, erklärte Wilhelm. Investoren könnten hier auch vom EZB-Ankaufprogramm profitieren. Außerdem: „Wir haben in Europa historisch niedrige Ausfallraten, auch das spricht dafür.“ Mit Blick auf die Assetklasse Aktien postulierte das Vorstandsmitglied das „TINA-Prinzip“: There is no alternative. „Im Rahmen der Diversifikation kommen Investoren nicht darum herum, das nach wie vor vorhandene Gewinnwachstum der Unternehmen für Mehrerträge zu nutzen.“ Für die Unternehmen in der Eurozone und den USA rechnet Wilhelm mit einem Gewinnwachstum im oberen einstelligen Bereich. Wertsicherung bleibt das Gebot der Stunde Angesichts der komplexen und unübersichtlichen Lage an den Kapitalmärkten sollten Anleger weiterhin auf Wertsicherungsstrategien setzen. Sein entsprechendes Credo untermauerte Thomas Bossert, Mitglied der Geschäftsführung von Union Investment, mit einem Zitat von Starinves-

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