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RISIKO MANAGER 22.2015

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12 Ausgabe 22/2015

12 Ausgabe 22/2015 18/2015 Elisabeth Ailer (Studierende der TUM): „Die Mischung der Vorträge war super. Praxis, aber auch Theorie; Vorträge und Workshops. Auch wenn es anfangs etwas Überwindung kostet, seine Ideen in den Raum zu werfen, bleibt man so drei Stunden am Ball und es wird definitiv nicht langweilig. Der Ort hat sicher einiges dazu beigetragen, dass man sich auf dieses Format eingelassen hat. Weg von allem und unter sich. Bemerkenswert fand ich, dass das nicht nur auf Studenten zutrifft, sondern sich auch Professoren und Vortragende in den Pausen unter die Studenten gemischt haben. Dies ist einfach eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, Fragen zu stellen oder sich auch einfach nur zu unterhalten.“ Die Teilnehmer des Workshops „Frontiers in Risk Management“ vor dem Eingangsportal in das Wissenschaftszentrum Schloss Reisensburg. eingeführt und Basis-Trades besprochen. Verbirgt sich dahinter wirklich eine Arbitrage-Möglichkeit – oder gibt es vielmehr „verborgene Risiken“, die den Basis-Spread ökonomisch erklären? Abschließend wurde die Modellierung von CDOs diskutiert und erläutert, warum einige Investoren in 2007 bis 2010 viel Geld verloren haben, obwohl sie prinzipiell die richtige Erwartung bezüglich zukünftiger Kreditausfälle hatten. Im Abendvortrag beschrieb Christian Heichele (Partner bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) die verschiedenen Facetten und Bereiche, in denen sich KPMG mit dem Thema Risikomanagement beschäftigt. Interessant war dabei zu sehen, wie eng Forschung und Praxis ineinandergreifen. Den zweiten Tag eröffnete Gerhard Scheuenstuhl (Managing Director, risklab) zum Thema „Liability Driven Investment Management in Corporate Pension”. Diskutiert wurde, welche volkswirtschaftliche Dimension das Anlagevermögen privater Altersvorsorge hat und unter welchen Nebenbedingungen dessen Allokation optimiert wird. Wie treffe ich Anlageentscheidungen, wenn langfristige Verbindlichkeiten an Pensionen zu bedienen sind? Können Pensionsverpflichtungen zur Zeitbombe in der Bilanz werden – und wie wird diese entschärft? Mit einem Excel-Tool wurden aus Sicht eines

Immer im Bilde mit 13 Interaktion stand beim Workshop „Frontiers in Risk Management“ im Mittelpunkt. Prof. Luis Seco (University of Toronto, Director of the Mathematical Finance Program): „This conference brings under one roof young minds with ambition to attend lectures with experience and knowledge; this is path to achieve new heights never before imagined.“ Zukünftige Risikomanager im Dialog. CFOs Assets und Liabilities in verschiedenen Szenarien analysiert. Den Abschlussvortrag hielt Alfred Müller (Professor an der Universität Siegen, Autor des Buchs „Comparison methods for stochastic models and risks“) zum Thema „Risk measures and comparing risks“. Er gab einen Einblick in die aktuelle finanzmathematische Forschung und adressierte dabei insbesondere zukünftige Doktoranden. Im ersten Teil wurde ein neues Konzept für Risikomaße namens „Expektile“ vorgestellt, welche Eigenschaften besitzen, die klassische Risikomaße wie der Value-at-Risk nicht besitzen. Dies betrifft insbesondere die in letzter Zeit viel diskutierte Eigenschaft „elicitability“, die beim Modellvergleich und der statistischen Schätzung relevant ist. Im zweiten Teil wurde ein neues Konzept für den Vergleich von Risiken diskutiert. Dieses verallgemeinert die bekannten Konzepte stochastischer Dominanz erster und zweiter Ordnung durch Einführung eines Parameters Gamma, welcher als Interpolation zwischen den erstgenannten Fällen aufgefasst werden kann. Für diese Klasse von stochastischer Dominanz wurden mathematische Eigenschaften sowie mögliche Anwendungen illustriert. Initiiert wurde der Workshop vom KPMG Center of Excellence in Risk Management der Technischen Universität München (Prof. Dr. Rudi Zagst, Prof. Dr. Matthias Scherer und Susanne Deuke).

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