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RISIKO MANAGER 21.2015

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30 Ausgabe 21/2015

30 Ausgabe 21/2015 Risikomanager Beinhoff geht zur VP Bank Risikomanager Martin C. Beinhoff (Foto) wird neuer Chief Operating Officer der VP Bank Gruppe. Der 45-jährige deutsch-schweizerische Doppelbürger kommt von der Saxo Bank (Schweiz) AG, wo er zuletzt als Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung unter anderem für Finanzen, Risikomanagement, Legal & Compliance verantwortlich war. Beinhoff verfügt über umfassende Erfahrung innerhalb der Bankenbranche und war zuvor – jeweils mit Branchenfokus Finanzindustrie – als Head of Financial Services M&A Team bei KPMG bzw. als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group tätig. Er verfügt über einen Abschluss als lic. oec. HSG (Universität St. Gallen) und ist US-Certified Public Accountant (CPA) sowie Financial Risk Manager (FRM). Beinhoff wird am 1. November 2015 in die VP Bank eintreten. Die Bank hat zuvor ihre Organisations- und Führungsstruktur angepasst und die Aufgaben innerhalb des Group Executive Management aufgrund eines sich wandelnden wirtschaftlichen und regulatorischen Umfelds neu verteilt. So verlangt Basel III unter anderem, eine von den operativen Geschäftsbereichen unabhängige Risikomanagement-Funktion zu schaffen, um im Tagesgeschäft potenzielle Interessenkonflikte auszuschließen. Die strukturelle Umgestaltung bei der VP Bank hat ein vierköpfiges Group Executive Management zum Ergebnis. Der Chief Financial Officer Siegbert Näscher konzentriert sich künftig verstärkt auf die Umsetzung und Steuerung der gruppenweiten Finanzstrategie zur Sicherung des starken Finanzprofils und der künftigen Planungsprozesse der Gruppe. Er zeichnet dabei für die Bereiche Group Finance und Group Risk verantwortlich. Gleichzeitig übernimmt er die Funktion des Chief Risk Officer (CRO) der Gruppe gemäß den Anforderungen von Basel III. Unter der Leitung von Chief Executive Officer Alfred W. Moeckli verbleiben nach wie vor die gruppenweiten Bereiche Business Development, Human Resources, Communications & Marketing sowie Legal, Compliance & Tax. In der Verantwortung von Christoph Mauchle als Leiter Client Business liegen das Kundengeschäft mit den Segmenten Private Banking und Intermediäre, das Fondsgeschäft VP Fund Solutions, das Group Investment, Product & Market Management sowie die internationalen Standorte der VP Bank Gruppe. Risikomanager Heschl geht zur VBV Risikomanager Gernot S. Heschl (Foto) wird neuer Vorstand der VBV-Pensionskasse AG. Er tritt seinen neuen Job am 1. Ja nuar 2016 an und wird für das Risikomanagement in der größten Pensionskasse Österreichs verantwortlich sein. Heschl war bisher in der Erste Group Bank AG und davor in der UniCredit/Bank Austria Gruppe für die Large Corporates Division verantwortlich. Er verfügt über langjährige Erfahrung sowohl im Firmenkundenbereich als auch im Risiko management. Mit der Berufung eines Chief Risk Officers auf Vorstandsebene trägt die VBV-Pensionskasse der steigenden Bedeutung dieses Bereichs Rechnung. Insbesondere das anhaltende Niedrigzinsumfeld und strengere regulatorische Rahmenbedingungen machen diesen Bereich zu einem Schlüsselressort in der Pensionskasse. Neuer CRO bei der Anadi Bank Franz Reif wird neuer Chief Risk Officer (CRO) im Vorstand der Austrian Anadi Bank AG. Der Risikoexperte hat sein Vorstandsmandat ab 1. Oktober 2015 übernommen. Der bisherige CRO Werner Grillitsch (Foto) wird im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat seine Vorstandsfunktion an Franz Reif übergeben und die Bank weiterhin im Risk Management unterstützen. Reif hat seine Karriere im Treasury des Österreichischen Credit Instituts begonnen. In der GiroCredit der österreichischen Sparkassen AG war er für den Aufbau und Umsetzung des Asset-Liability-Management-Systems mitverantwortlich und führte in der Erste Bank die Umsetzung der Basel-II-Erfordernisse und Standards im Gesamtkonzern ein. Seit 2007 war Reif im Volksbankensektor in verschiedenen Führungsfunktionen tätig und war zuletzt als Managing Director für das strategische Risikomanagement verantwortlich. Er war in risikorelevanten Steuerungsgremien vertreten und hat aktiv die Umstrukturierung der ÖVAG und Volksbankengruppe mitgestaltet. In der Austrian Anadi Bank AG wird Reif mit dem Vorstandsvorsitzenden Christoph Raninger und Vorstandskollegen Gerhard Salzer weiter an der Umsetzung der neuen Ausrichtung der Bank und insbesondere an der Entwicklung der Risikomanagementsysteme arbeiten. Helaba bestellt Grüntker zum Vorstandsvorsitzenden Die Helaba hat seit dem 1. Oktober einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Der Verwaltungsrat und die Trägerversammlung der Helaba bestellten den 60-jährigen Herbert Hans Grüntker zum Nachfolger von Hans- Dieter Brenner. Grüntker ist seit August Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Helaba-Vorstands. Zuvor war er Vorsitzender des Vorstands der Frankfurter Sparkasse. Brenner hatte im April nach der Vorlage von Rekordzahlen angekündigt, zum 30. September in den Ruhestand zu treten. Der 63-Jährige kam 2001 zur Helaba und leitete zunächst die Bereiche Finanz- und Risikocontrolling, IT sowie Recht. 2006 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und 2008 zum Vorstandsvorsitzenden der Bank bestellt. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender wird Thomas Groß (Foto). Der 50-Jährige ist seit 2012 Mitglied des Vorstands der Helaba und als Chief Risk Officer (CRO) insbesondere zuständig für die Bereiche Marktfolge Kredit und Risikoüberwachung. Davor war er Mitglied des Vorstands der ehemaligen West LB. Norbert Schraad wurde für eine weitere Amtszeit als Mitglied des Vorstands bestätigt. Der 60-Jährige ist seit 1993 für die Helaba tätig und seit Mai 2006 Mitglied

31 des Vorstands. Dort ist er verantwortlich für die Geschäftsbereiche Corporate Finance sowie große und mittelständische Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Bank ihr bisher bestes Ergebnis. Unterm Strich verbesserte sich der Jahresgewinn um knapp ein Fünftel auf 397 Millionen Euro. Getrieben wurde das Rekordergebnis von einer starken Entwicklung im operativen Geschäft, insbesondere in der Immobilienfinanzierung. Im laufenden Jahr rechnet die Helaba wegen wachsender Regulierungskosten und einer höheren Bankenumlage mit einem Ergebnisrückgang vor Steuern von sieben oder acht Prozent. Bankhaus Lampe ernennt neuen Persönlich haftenden Gesellschafter Der 58-jährige Ulrich Cosse, Persönlich haftender Gesellschafter der Bankhaus Lampe KG, hat den Beirat der Bank gebeten, ihn aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Ausrichtung der Bank von seinen Aufgaben zu entbinden. Der Beirat hat dem Wunsch entsprochen und seinem Ausscheiden zum 30. September 2015 zugestimmt. Cosses Nachfolger ist der 61-jährige Werner Albert Schuster. Er ist seit Oktober 2011 beim Bankhaus Lampe beschäftigt und bislang als Generalbevollmächtigter zuständig für die Bereiche ORG/IT und Zentrale Verwaltung. Werner Albert Schuster verfügt über langjährige Erfahrung in Marktfolgefunktionen in Banken, unter anderem als Vorstand einer großen Genossenschaftsbank mit Schwerpunkt in der Beratung der Heilberufe in Düsseldorf und einem Spezialkreditinstitut in Bonn. Die Bestellung zum Persön - lich haftenden Gesellschafter erfolgte zum 1. Oktober 2015. In seiner neuen Funktion wird er die Marktfolgebereiche der Bank (wie beispielsweise Kredit, Finanzen inklusive Risikocontrolling, ORG/IT, die Abwicklungsfunktionen sowie Compliance) verantworten. impressum Chefredaktion (verantwortliche Redakteure) Frank Romeike Tel.: 02 21/54 90-532, Fax: 0221/54 90-315 E-Mail: frank.romeike@bank- verlag.de Thorsten Manns Tel.: 02 21/54 90-146, Fax: 02 21/54 90-315 E-Mail: thorsten.manns@bank- verlag.de Gesamtleitung Kommunikation und Redaktion Dr. Stefan Hirschmann Mitarbeiter dieser Ausgabe Mirco Mahlstedt, Prof. Dr. Hermann Schulte- Mattler, Prof Dr. Rudi Zagst Verlag Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1 50933 Köln Geschäftsführer: Wilhelm Niehoff (Sprecher), Michael Eichler, Matthias Strobel Mediaberatung Andreas Conze Tel.: 02 21/54 90-603, Fax: 0221/5490-315 E-Mail: andreas.conze@bank-verlag.de Illegale Preisabsprachen? Die Schweizer Wettbewerbsbehörde ermittelt bei sieben europäischen Großbanken wegen möglicher Manipulationen der Preise für Gold, Silber und andere Edelmetalle. Die Wettbewerbskommission (WEKO) untersuche, ob es zwischen den Banken zu unzulässigen Absprachen beim Handel mit Edelmetallen gekommen ist. Betroffen sind den Angaben zufolge die Deutsche Bank, die beiden Schweizer Banken UBS und Julius Bär sowie HSBC, Barclays, Morgan Stanley und Mitsui. Die Weko verfüge über Anhaltspunkte, dass unter den erwähnten Banken möglicherweise unzulässige Wettbewerbsabreden im Handel mit Edelmetallen getroffen worden seien. Ein Händler bezeichnete die Ermittlungen der Schweiz als eine „neue Baustelle“ für die Aus CSS Vaduz wird ADVIGON Anfang des Jahres übernahm die Hanse- Merkur Holding AG eine Mehrheitsbeteiligung an der CSS Versicherung AG in Vaduz. Die vergangenen neun Monate wurden für einen Repositionierungsprozess genutzt, der auch im neuen Namen zum Ausdruck kommt. Ab sofort firmiert betroffenen Banken. Die Kette von Ermittlungen und Verfahren gegen die Branche scheine nicht abreißen zu wollen. Für eine fundierte Stellungnahme sei es jedoch noch viel zu früh, da noch keinerlei Details zu Umfang und Zeitraum möglicher Manipulationen bekannt seien. Die Nachricht spreche jedoch zunächst einmal für erhöhte Vorsicht bei Engagements im Bankensektor. Die Untersuchung solle entweder 2016 oder 2017 abgeschlossen werden, erklärte der stellvertretende WEKO-Direktor Patrik Ducrey. Zum Wert der betreffenden Geschäfte oder dazu, wie diese aufgedeckt wurden, wollte er sich nicht äußern. Banken, die das Schweizer Wettbewerbsgesetz verletzt haben, drohen Sanktionen in Höhe von bis zu 10 Prozent ihrer Einnahmen. die Gesellschaft unter Advigon Versicherung AG. Für die Zukunft ist geplant, die Advigon als innovativen Anbieter in der Krankenversicherung und Risikovorsorge zu positionieren. Weitere Informationen: www.hansemerkur.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 11 gültig ab 1. Mai 2015 Abo- und Leserservice Tel.: 02 21/54 90-500, Fax: 0221/5490-315 E-Mail: medien@bank- verlag.de Produktionsleitung: Armin Denzel Objektleitung: Bernd Tretow Satz: apm AG, Darmstadt Lektorat: Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck ICS Internationale Communikations-Service GmbH Geschäftsführender Gesellschafter: Dipl. Ing. Alois Palmer Voiswinkeler Str. 11d, 51467 Bergisch Gladbach Erscheinungsweise: Zweiwöchentlich Bezugspreis: Jahresabonnement 372 ¤ zzgl. Versand und MwSt. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf Datenträgern. Die Beiträge sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, die Redaktion übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der abgedruckten Inhalte. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Empfehlungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sowie anderer Finanz- oder Versicherungsprodukte. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Für die Inhalte der Werbeanzeigen ist das jeweilige Unternehmen oder die Gesellschaft verantwortlich. Titelbild © iStockphoto.com/Nikada

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