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RISIKO MANAGER 20.2015

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RISIKO MANAGER ist die führende Fachzeitschrift für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen.

Immer auf Kurs BV

Immer auf Kurs BV Compliance Cockpit MaRisk In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Banken (BdB) bietet der Bank-Verlag eine komfortable Branchenlösung aus Content, Anwendung und zusätzlichen Individualisierungsmöglichkeiten. Das BV Compliance Cockpit MaRisk ist damit ein ideales Werkzeug für die Erfüllung und Umsetzung der Compliance-Funktion gemäß MaRisk AT 4.4.2. Ihre Vorteile » Umfassender Überblick über bestehende gesetzliche und regulatorische Anforderungen (Modul Run) » Identifikation von regulatorischen Neuerungen und deren Bedeutung für den operativen Betrieb (Modul Change) » Regelmäßige Aktualisierung aller Übersichten » Komfortable Schnittstelle für den Export der Übersichten in Excel » Nutzung des Community-Effekts bei der Interpretation von Regularien und der bankinternen Umsetzung » Vereinfachtes internes Compliance-Reporting durch Unterstützung bei der Umsetzung von Fachverantwortlichkeiten und Vorstands-Reporting » Anwendung individuell und flexibel erweiterbar » Zentrale Ansprechpartner für alle Fragen » Full-Service-Anwendungs- und Server-Management: Betrieb und Hosting im hochsicheren, zertifizierten Rechenzentrum des Bank-Verlags mit redundanter Auslegung, Monitoring und laufende Sicherung der Anwendung Sie haben Fragen? Michael Stoll, Account Manager, Telefon: +49-221-5490-124 Damaris Schiffer, Produktmanagerin, Telefon: +49-221-5490-641 E-Mail: compliance-cockpit@bank-verlag.de

3 standpunkt In Liquidität ertränkt Die Kapitalmärkte sind in Bewegung: China hält die Finanzwelt in Atem, und die Entscheidung der Fed zur Erhöhung der Leitzinsen wird mit Spannung erwartet. Die Notenbanken werden die Märkte in Liquidität ertränken. Bankintern geht man davon aus, dass es keine nennenswerten Zinserhöhungen in den kommenden fünf Jahren geben wird. Es wird erwartet, dass die Zinsen noch lange niedrig bleiben. Die wichtigsten Notenbanken setzen per Saldo die expansive Geldpolitik fort. Insbesondere die amerikanische Notenbank Fed hat mit der expansiven Geldpolitik schon viel früher als die EZB begonnen, die Märkte zu fluten. Die EZB wird noch Jahre brauchen, um die geschaffene Liquidität wieder aus dem Markt abzuschöpfen. Die unterschiedlichen geldpolitischen Richtungen der EZB und der US-Notenbank Fed schwächen den Euro und sollten sich in der Konsequenz positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen auswirken. Viele Ökonomen sehen die aktuelle Niedrigzinsphase als Bestandteil eines langfristigen Trends sinkender Zinsen, der vor mehreren Jahrzehnten begonnen hat. Die Welle an geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen, die seit Beginn dieses Jahres rund um den Globus von den Notenbanken ergriffen wurden, ist enorm. In Zukunft rechnen wir mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen der Währungshüter, insbesondere in China sowie in zahlreichen rohstoffproduzierenden Ländern. Auch wenn dieses Jahr die amerikanische US Notenbank eine erste Zinserhöhung umsetzen dürfte, wird es nach der Beginn eines langwierigen, sehr flachen Zinserhöhungspfads in Richtung eines Zinssatzes von rund 1,0 bis 1,5 Prozent der Fed gehen. Autor: Torsten Johannsen, Direktor, Otto M. Schröder Bank AG. Fortschreitende Digitalisierung bei Finanzdienstleistern Die Erwartungshaltung von Kunden, die auch digital mit Banken und Versicherungen interagieren wollen, erhöht den Transformationsdruck auf die Unternehmen, so die Studie „Digitale Exzellenz“, welche Sopra Steria Consulting gemeinsam mit der Universität Hamburg durchgeführt hat. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl Kunden als auch Partner von Banken und Versicherungen in zunehmendem Umfang und mit erhöhter Frequenz neue Anforderungen an die digitale Interaktion mit Unternehmen stellen. Der Transformationsdruck aufgrund veränderter Gewohnheiten und Erwartungen der Kunden und Partner wird von Banken auf einer Skala von 1 bis 5 (höchster Wert) mit durchschnittlich 4,27 bewertet. Versicherer schätzen den Druck mit einem Wert von 4,33 sogar noch höher ein. Das Ziel einer digitalen Ko-Produktion ist die intensivere Einbindung von Kunden und Partnern in die eigenen Prozesse. Die Studie zeigt jedoch, dass bei vielen Finanzdienstleistern und Versicherungsunternehmen keine einheitliche Sicht über die verschiedenen Kanäle zum Kunden vorhanden ist. Auch eine Anpassung der eigenen Leistungen durch die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern auf Basis moderner Technologien erfolgt bisher kaum. „Gerade Banken stehen vor der Herausforderung, alle digitalen Kanäle ihrer Kunden integriert zu überwachen, auszuwerten und zu steuern“, erklärt Matthias Frerichs, Leiter Digital Banking bei Sopra Steria Consulting. „Über alle Kommunikationskanäle hinweg müssen sie ad hoc einheitliche Informationen zum Kunden vorliegen haben. Dabei sind Online- und Offline-Kanäle zu integrieren, wie die Systeme in den Filialen, Bankautomaten, Internet- und Mobile-Banking. Im Bereich der Kontodaten ist dies in der Regel bereits realisiert, doch die Verknüpfung von Immobilienvermögen, aktuellen Krediten und Guthaben sowie Informationen zur persönlichen Situation über alle Kanäle hinweg fehlt meist noch“, so Frerichs weiter. Entsprechend sollten sich Banken einen Überblick über die verschiedenen digitalen Angebote anderer Marktteilnehmer verschaffen, ob dies nun klassische Wettbewerber, sogenannte FinTechs oder branchenfremde Unternehmen sind, die Finanzdienstleistungen anbieten. Anschließend sei zu analysieren, ob der jeweilige Ansatz auch für das eigene Unternehmen erfolgversprechend sein könnte. Weitere Informationen sowie die vollständige Studie sind auf der Website von Sopra Steria Consulting (www.soprasteria. de) in der Rubrik /Newsroom /News verfügbar. Foto: © Goodluz/Shutterstock.com

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