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RISIKO MANAGER 19.2015

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12 Ausgabe 19/2015

12 Ausgabe 19/2015 Risikomanager Plank übernimmt mehr Verantwortung Alexander Plank (Foto), Chief Financial Officer (CFO) und Chief Risk Officer (CRO) der ARAG SE Direktion für Österreich, übernimmt zusätzlich den Bereich BO-IT und fungiert somit künftig auch als Chief Information Officer (CIO). Die Neuverteilung der Verantwortungsbereiche wurde notwendig, weil im August Lieven Goethals, Chief Operation Officer and Chief Information Officer der ARAG SE in Österreich, tödlich verunglückte. Der 51-jährige Alexander Plank ist seit 2009 für die ARAG Österreich tätig. Er leitet neben dem Bereich Finanzen und Risikomanagement seit Januar 2012 auch die Bereiche Controlling und Personal. Zuvor arbeitete der diplomierte Börsenhändler u. a. für die AVA Bank, die Österreichische Lloyd Ship Management GmbH sowie über zehn Jahre als Unternehmensberater der SQS Group Management Consulting GmbH. Commerzbank: Risikochef Schmittmann geht Stefan Schmittmann (Foto) hat seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag als Risikovorstand der Commerzbank AG zum Ende des Jahres 2015 aufgelöst. Die Bank sucht bereits einen Nachfolger für die Position des Chief Risk Officer. „Stefan Schmittmann hat in den vergangenen sieben Jahren als Risikovorstand maßgeblich zur deutlich gestiegenen Stabilität sowie dem ausgeglichenen Risikoprofil der Bank beigetragen. Ich danke ihm im Namen des gesamten Aufsichtsrats für seine hervorragende Arbeit und wünsche ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg“, sagte Klaus- Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank. Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank: „Ich bedauere es sehr, dass Stefan Schmittmann die Bank verlassen wird. Er hat in seiner Zeit die Risikofunktionen sehr gut aufgestellt. Das belegt nicht zuletzt der erfolgreiche Stresstest von EZB und EBA aus dem vergangenen Oktober. Und ich freue mich, dass Stefan Schmittmann der Commerzbank als Mitglied im Zentralen Beirat ab Januar 2016 verbunden bleibt.“ Der 58-jährige Stefan Schmittmann sagte: „Die sich verändernde Regulatorik, die jetzt auf den Weg gebracht wird, entfaltet ihre Wirkung erst in einigen Jahren. Schon lange steht aber fest, dass ich meinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde und zu dieser Zeit nicht mehr in der Bank sein werde. Ich halte es daher für sinnvoll, dass ein neuer Risikovorstand bereits jetzt diese Phase konstruktiv begleitet.“ Schmittmann war seit dem 1. November 2008 als Risikovorstand für die Commerzbank tätig. Er startete seine Banklaufbahn nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen 1986 bei der heutigen HVB, der damaligen Bayerischen Vereinsbank. Er hatte verschiedene leitende Funktionen im Kreditbereich und Controlling inne, bis er 1996 die Mitleitung des Bereichs Risikomanagement in der Münchener Konzernzentrale der HVB übernahm und fünf Jahre später in den Bereichsvorstand als Chief Risk Officer aufstieg. Timo Berthold erhält Auszeichnung für Optimierungsforschung Der Data Scientist Timo Berthold erhält von der Gesellschaft für Operations Research (GOR) den GOR-Dissertationspreis 2015 für hervorragende Leistungen in Dissertationen. Berthold, der im Berliner Forschungszentrum von FICO – einem führenden Anbieter von Predictive Analytics und Softwarelösungen für Entscheidungsmanagement – arbeitet, nimmt den Preis heute bei einem Treffen der Gesellschaft in Wien entgegen. Das GOR-Komitee hat Bertholds Arbeit aus 18 Dissertationen aus der ganzen Welt ausgewählt, die sich für den jährlichen Award qualifiziert hatten. Bertholds Dissertation war außerdem eine der besten vier im Wettbewerb um den EURO Doctoral Dissertation Award (EDDA) 2015, der zweimal jährlich von EURO, der European Operational Research Society, durchgeführt wird. Bertholds Doktorarbeit ist am Schnittpunkt von Operations Research, Informatik und Angewandter Mathematik angesiedelt. Er hat heuristische Algorithmen für die gemischt-ganzzahlige lineare und nicht-lineare Programmierung erarbeitet und untersucht, wie diese in mathematische Optimierungssoftware zu integrieren sind, um nachweislich optimale Lösungen zu finden. „Ich arbeite an Algorithmen, die – basierend auf mathematischen Strukturen, gesammelten Statistik-Daten oder empirischen Erfahrungen – versuchen, schnell eine Lösung für ein vorgegebenes System zu konstruieren", erklärt Berthold. „Solche Algorithmen werden als „Kickstarter" für Optimierungsprozesse verwendet." Berthold ist einer der Hauptentwickler der FICO Xpress Optimization Suite, der weltweit ersten mathematischen Modellierungsund Optimierungslösung. Berthold ist auch im Rahmen des akademischen Kooperationsprogramms von FICO und dem Zuse-Institut Berlin zur Entwicklung von „Next Generation Analytics" aktiv. Die Kooperation ist Teil des MODAL-Projekts (MODAL = Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratory) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Zuge des Programms hat FICO im vergangenen Jahr sein Forschungszentrum in Berlin eröffnet. Deckert geht: Vorstandswechsel bei UBS Deutschland Chief Risk Officer Martin Deckert (Foto) verlässt die UBS Deutschland auf eigenen Wunsch. Er wird neuer Partner in der Unternehmensberatung Skubch & Company. Ihm folgt Andreas Przewloka nach, der derzeit als Operating Head für das europäische Wealth Management-Geschäft der UBS zuständig ist. Diese Position soll er auch weiterhin bekleiden. Prezwloka übernimmt von Deckert die Bereiche Operations, IT, Internal Services, Risk Control, Credit Risk, Finance und das Projektportfolio der Gesamtbank in Deutschland. Der promovierte Physiker und Diplom- Kaufmann wechselte im Jahr 2004 von Accenture zu UBS und hatte seitdem verschiedene Managementfunktionen innerhalb des Wealth Management-Geschäfts und des Corporate Center inne. Unter anderem leitete er als Country Head UBS Luxembourg das Wealth Management-Geschäft von UBS in der Benelux-Region. Seit 2012 ist Przewloka Operating Head des Wealth Management-Geschäfts von UBS in Europa. Martin Deckert studierte nach einer Banklehre Betriebswirtschaft an der Universität

13 Köln, verbrachte mehrere Monate an der Pennsylvania State University, USA, und promovierte in Wirtschaftswissenschaften über die Liberalisierung in südostasiatischen Volkswirtschaften. Nach seinem Einsatz als freier Consultant für KPMG bei der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) war Deckert im Bereich Internal Consulting bei der SBG Deutschland verantwortlich für die Projektleitung der technischen Migration des Private Banking Geschäfts des Schweizerischen Bankvereins und der Schröder Münchmeyer Hengst AG. 1998 wechselte er zu UBS Private Banking nach Zürich, wo er verschiedene Funktionen im Bereich Operations wahrnahm. Seit Mai 2003 war Deckert Chief Operating Officer der UBS Deutschland AG und Mitglied im Management Committee. Mit Wirkung vom 1. Januar 2008 wurde er als weiteres Mitglied in den Vorstand der UBS Deutschland AG berufen. Innerhalb des Vorstands war u. a. als Chief Risk Officer verantwortlich für Risk Control und Credit Risk sowie das Projektportfolio der Gesamtbank in Deutschland. Risikomanager English geht zu Tokio Marine Kiln Risikomanager Markus English (Foto) ist neuer Enterprise Risks Underwriting Manager beim internationalen Industrieversicherer Tokio Marine Kiln (TMK), wo er im Frankfurter Büro die Versicherungsbereiche Cyber, Geistiges Eigentum (IP), Reputationsschäden sowie Unterbrechung der Liefer- und Wertschöpfungskette verantworten wird. Seine Ernennung soll das Spezialsegment Unternehmensrisiken stärken. English startete seine berufliche Laufbahn als Anwalt, bevor er als Großkundenberater mit Fokus auf Haftpflicht-Deckungen seine Versicherungskarriere begann. Zuletzt arbeitete English bei der ACE European Group Limited, Direktion für Deutschland, wo er die letzten 13 Jahre u. a. als Manager Financial Lines für Deutschland und Österreich tätig war. English gilt als einer der besten Kenner für D&O- und Vertrauensschadenversicherungen. Bei ACE hat er das Financial Lines-Portfolio für internationale und lokale Kunden auf- und ausgebaut. Davor war English bei der AIG Europe in Frankfurt als Underwriter Financial Lines sowie bei der Gerling Firmen und Privat Service GmbH in Mannheim beschäftigt. English ist seit 1997 zugelassener Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt sowie ein renommierter Autor und Referent in Fragen des Risikomanagements. Neben Markus English gibt TMK auch die Ernennung von Peter Geerken bekannt, der als Surety und Credit Underwriter eng mit Werner Richter zusammenarbeiten wird. Geerken begann seine Karriere in 1994 als Credit Underwriter und wechselte später zu einem internationalen Großmakler, wo er als Spezialist für die Entwicklung neuer Produkte und Kundenbetreuung für die Waren kredit ver sicherung zuständig war. Während dieser Zeit entwickelte er ein Top-Up-Cover, das im deutschen Versicherungsmarkt eine Produktneuheit war. Beide Ernennungen sind Teil der Wachstumsstrategie der Lloyd’s-Plattform von Tokio Marine Kiln, um versicherungstechnische Risikomanagement-Lösungen lokal anbieten zu können. Neuer Chief Risk Officer beim ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hat Cosimo Pacciani (Foto) zum neuen Chief Risk Officer (CRO) und Compliance-Verantwortlichen ernannt. Seit Mai 2014 ist Pacciani bereits als stellvertretender Leiter des Risikomanagements für den ESM tätig. Der italienische Staatsbürger hat zwischen 2003 und 2013 für die Royal Bank of Scotland in verschiedenen Risikomanagement- und Compliance- Funktionen gearbeitet. Zuvor war er u. a. für die Credit Suisse First Boston sowie die Banca Monte dei Paschi di Siena tätig. Er besitzt einen Master von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in Florenz und einen Ph. D. von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in Siena. ESM- Geschäftsführer Klaus Regling (Foto) würdigte die bisherige herausragende Arbeit Paccianis als Deputy Head of Risk und betonte die Wichtigkeit der Risikomanagement-Funktion für den ESM. impressum Chefredaktion (verantwortliche Redakteure) Frank Romeike Tel.: 02 21/54 90-532, Fax: 02 21/54 90-315 E-Mail: frank.romeike@bank- verlag.de Thorsten Manns Tel.: 02 21/54 90-146, Fax: 02 21/54 90-315 E-Mail: thorsten.manns@bank- verlag.de Gesamtleitung Kommunikation und Redaktion Dr. Stefan Hirschmann Mitarbeiter dieser Ausgabe Fernando González, Andreas Lange Verlag Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1 50933 Köln Geschäftsführer: Wilhelm Niehoff (Sprecher), Michael Eichler, Matthias Strobel Mediaberatung Andreas Conze Tel.: 02 21/54 90-603, Fax: 0221/5490-315 E-Mail: andreas.conze@bank-verlag.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 11 gültig ab 1. Mai 2015 Abo- und Leserservice Tel.: 02 21/54 90-500, Fax: 0221/5490-315 E-Mail: medien@bank- verlag.de Produktionsleitung: Armin Denzel Objektleitung: Bernd Tretow Satz: apm AG, Darmstadt Lektorat: Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck ICS Internationale Communikations-Service GmbH Geschäftsführender Gesellschafter: Dipl. Ing. Alois Palmer Voiswinkeler Str. 11d, 51467 Bergisch Gladbach Erscheinungsweise: Zweiwöchentlich Bezugspreis: Jahresabonnement 372 ¤ zzgl. Versand und MwSt. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf Datenträgern. Die Beiträge sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, die Redaktion übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der abgedruckten Inhalte. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Empfehlungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sowie anderer Finanz- oder Versicherungsprodukte. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Für die Inhalte der Werbeanzeigen ist das jeweilige Unternehmen oder die Gesellschaft verantwortlich. Titelbild © dephoto/Fotolia.com

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