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RISIKO MANAGER 13.2015

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RISIKO MANAGER ist die führende Fachzeitschrift für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen.

26 Ausgabe 13/2015 an

26 Ausgabe 13/2015 an der Universität St. Gallen erworben, wo er sich auch habilitierte. Zudem absolvierte er das Advanced Management Program der Wharton School. Für seine Doktorarbeit erhielt er den Peter-Werhahn-Preis für die beste Dissertation des Jahres auf den Gebieten der Betriebswirtschaftslehre und Wissenschaftstheorie. Er betrieb zudem Forschungsstudien an der Harvard Business School und der Arizona State University. Neuer Chief Risk Officer für die Rothschild Bank Jean-Christophe Pernollet (Foto) ist neuer Chief Risk Officer und Vorstandsmitglied der Bank Edmond de Rothschild. Der 49-Jährige übernimmt zudem die Gesamtverantwortung für den Bereich Risiko und Kredit in der Rothschild Group. Er folgt auf Manuel Leuthold, der aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Pernollet kam 2012 als CFO zur Edmond de Rothschild Group und war zuvor unter anderem in gleicher Funktion für die Privatbank EFG International AG sowie in verschiedenen Führungspositionen insgesamt 20 Jahre für PwC und Deloitte tätig. Pernollet hat an der Columbia University, an der EDHEC Business School sowie am Institut d'Etudes Politiques de Grenoble Ökonomie, Politik und Finanzen studiert. Neuer Risikochef bei der UmweltBank Stefan Weber (Foto) hat bei der Nürn berger UmweltBank AG im Vorstand die Verantwortung für die Marktfolge und das Risikocontrolling übernommen. Goran Baš ić verantwortet den Marktbereich sowie die Ressorts Anlageberatung, Vermögensberatung, Kommunikation und Personal. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist der Gründer und bisherige Vorstandsvorsitzende der UmweltBank, Horst P. Popp, der nach einer Abkühlphase im Sinne guter Unternehmensführung in den Aufsichtsrat der Bank wechseln will. Chefrisikomanager Weber, der schon seit 20 Jahren Jahren für die UmweltBank tätig ist, trat zum 1. Januar 2015 in den Vorstand ein. Zuvor war er Prokurist und Abteilungsleiter Finanzen/IT. Neuer CRO für die Sberbank Alexey Bogatov (Foto), zuletzt Geschäftsführer der österreichischen Raiffeisenbank in St. Petersburg, ist als Chief Risk Officer (CRO) in den sechsköpfigen Vorstand der Sberbank Europe AG in Wien berufen worden. Er folgt Markus Krause, der das Institut verlässt, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Bogatov begann seine berufliche Karriere bei der Priorbank RZB Group in Weißrussland und wechselte 2007 zur ZAO Raiffeisenbank, wo er u. a. das Basel-II-Projekt leitete und diverse Führungsfunktionen innehatte, zuletzt als Deputy Chief Risk Officer. 2013 wurde er Managing Director bei der Sberbank und leitete die Abteilung Risikomethoden und Risiko-Controlling. 2014 ging er nochmal für ein Jahr zurück zur Raiffeisenbank, um nun wieder als Chefrisikomanager bei der Sberbank Europe AG anzufangen. Herkströter geht zur DekaBank Die 44-jährige Caroline Herkströter (Foto) übernimmt voraussichtlich zum 1. Oktober 2015 die Leitung des Bereichs Recht der DekaBank. Als Chefjustiziarin des Wertpapierhauses der Sparkassen folgt sie auf Elisabeth Roegele, die seit Mai 2015 als Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) tätig ist. Herkströter wird an Risikochefin Manuela Better berichten, die zum 1. Juni ihre Tätigkeit bei der DekaBank aufgenommen hat und im Vorstand das Ressort Risiko, Recht und Compliance verantwortet. Caroline Herkströter war seit 2007 Partnerin der Kanzlei Norton Rose Fulbright. Zuvor arbeitete sie bei internationalen Anwaltskanzleien wie Clifford Chance und Mayer Brown. Sie hat Kreditinstitute und Finanzdienstleister, insbesondere Investment- und Universalbanken, AIF- und OGAW-Verwaltungsgesellschaften sowie Wertpapierhandelsfirmen zu allen Fragen des deutschen, europäischen und internationalen Investment-, Banken- und Kapitalmarktrechts beraten. Dabei hat sie sich insbesondere auf den grenzüberschreitenden Vertrieb von Finanzprodukten, Fragen rund um Clearing, Settlement und Global Custody sowie das Verwahrstellengeschäft spezialisiert. Clemens Fuest wird zum 1. April 2016 neuer ifo-Präsident Die Nachfolge von ifo- Präsident Hans-Werner Sinn (Foto), dessen Amtszeit am 31. März 2016 aus Altersgründen endet, ist geregelt. Der Verwaltungsrat des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. – bestellte Clemens Fuest mit Wirkung vom 1. April 2016 zum Präsidenten des ifo Instituts. Mit der Präsidentschaft verbunden ist eine Professur an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Clemens Fuest ist – so der Verwaltungsratsvorsitzende Peter-Alexander Wacker – „als exzellenter und international bestens vernetzter Finanzwissenschaftler und wirtschaftspolitischer Vordenker die ideale Person für die Nachfolge von Prof. Hans-Werner Sinn als Präsident des ifo Instituts“. Clemens Fuest (Foto) ist seit März 2013 Präsident und Wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Zuvor hatte er eine Professur für Unternehmensbesteuerung an der Universität Oxford und war zugleich Forschungsdirektor des dortigen Centre for Business Taxation. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Internationalen Steuerpolitik und der Staatsfinanzen. Aktuell befasst er sich vor allem mit der Schuldenkrise im Euroraum, dem internationalen Steuerwettbewerb, der Bedeutung der Globalisierung und der europäischen Integration für die Steuerpolitik sowie den Auswirkungen der Besteuerung auf Unternehmensentscheidungen. Mit seinem herausragenden wissenschaftlichen Oeuvre ist Clemens Fuest einer der publikationsstärksten und international sichtbarsten Volkswirte Deutschlands. Er gehört zu den deutschen Ökonomen, die sich intensiv in die Politikberatung und die wirtschaftspolitische Debatte einbringen und in Politik und Öffentlichkeit großes Gehör finden.

27 Hannover Rück mit neuen ILS-Transaktionen Die Hannover Rück hat im Rahmen ihrer Insurance-Linked Securities (ILS)-Aktivitäten zwei neue Transaktionen abgeschlossen. Das Unternehmen hat für die US-amerikanischen Gesellschaften Massachusetts Property Insurance Underwriting Association (MPIUA) und Texas Windstorm Insurance Association (TWIA) Sturmrisiken in den Kapitalmarkt transferiert. Die Höhe des von institutionellen Investoren bereitgestellten Kapitals beläuft sich auf 300 Mio. US-$ im Falle von MPIUA und auf 700 Mio. US-$ für TWIA; dies ist bislang die größte begebene Katastrophenanleihe in diesem Jahr. Für die Strukturierung und Platzierung war GC Securities, eine Division der MMC Securities Corp., verantwortlich. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern erneut Versicherungsrisiken in den Kapitalmarkt transferieren konnten; dies unterstreicht die langjährige Expertise der Hannover Rück auf dem Gebiet des alternativen Risikotransfers. Wir können hierdurch unsere Kunden unterstützen und selbst risikoarme und stabile Margen generieren“, betonte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Hannover Rück für TWIA Sturmrisiken in den Kapitalmarkt transferiert. Weitere Informationen: www.hannover-re.com Insolvenzen: Langzeitschutz für Lieferanten Wenn der Insolvenzverwalter zur Kasse bittet, hat dies für Lieferanten der insolventen Firmen oft unkalkulierbare Bilanzrisiken. Die aktuelle deutsche Rechtsprechung birgt Gefahren: Nach Paragraph 133 der Insolvenzordnung ist eine Rückforderung bereits geleisteter Zahlungen bis zu zehn Jahre rückwirkend möglich, um sie in die Insolvenzmasse einfließen zu lassen. Damit soll die Benachteiligung einzelner Gläubiger verhindert werden. Das an sich ist nicht neu. Das zugrunde liegende Gesetz ist schon lange in Kraft. Erst die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) macht daraus ein scharfes Schwert für den Insolvenzverwalter. Durch die vom BGH veränderte faktische Beweislast sind Anfechtungen für den Insolvenzverwalter wesentlich einfacher. Die Fälle, in denen Insolvenzverwalter bezahlte Rechnungen über einen Zeitraum von mehreren Jahren zurückfordern, nehmen sukzessive zu. Prominente Fälle für Insolvenzanfechtung gibt es zahlreiche. Der Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen wurde beispielsweise vom Insolvenzverwalter des einstigen Billigstromanbieters Teldafax auf die Rückzahlung von Sponsorengeldern in Höhe von 16 Mio. ¤ plus Zinsen verklagt. Der Fußballklub soll von der Schieflage von Teldafax zum Zeitpunkt der Zahlung gewusst haben und trotzdem die Sponsorengelder kassiert haben. Und genau hier ist der springende Punkt: Durch die aktuelle Rechtsprechung des BGH muss Leverkusen nun beweisen, dass der Verein darüber keine Kenntnis hatte. Das ist ohne Einsicht in die Finanzunterlagen des insolventen Unternehmens schwierig bis unmöglich. Durch auf der Habenseite verbuchte Zahlungen, die plötzlich wieder zu offenen Forderungen werden, steigt das Ausfallrisiko von Forderungen für Unternehmen häufig um ein Vielfaches an. Wenn die angefochtenen Forderungen über mehrere Jahre zurückgefordert werden, reicht das Limit einer Warenkreditversicherung oft nicht aus. Der Kreditversicherer Euler Hermes weitet deshalb den Schutz seiner Insolvenzanfechtungspolice noch einmal aus, bietet mehr Optionen als bislang und Versicherungssummen von bis zu 10 Mio. ¤. Auch Rechtsverfolgungskosten sind in der Anfechtungsversicherung enthalten, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Anzeige Wir schärfen Ihr Profil! Wissen erweitern, Risiken steuern Gesamtbanksteuerung I + II für Mitarbeiter, Experten und Führungskräfte im Finanzsektor: Management, Risikocontrolling, Revision, Treasury 02.–04.09.2015 Gesamtbanksteuerung aktuell für Vorstände, Geschäftsführer und angehende Mandatsträger 10.–11.09.2015 www.fs.de/rra Alle Seminare und Zertifizierungen für Fach- und Führungskräfte, Professionals und Unternehmen: www.fs.de/seminare

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