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RISIKO MANAGER 12.2015

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RISIKO MANAGER ist die führende Fachzeitschrift für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen.

IN KOOPERATION MIT

IN KOOPERATION MIT Aktuelle Seminare 2015 Thema Termine Termine Köln Frankfurt Überblick über die Bankenstatistischen Meldungen 26.11.2015 Gesetzliche Grundlagen bankaufsichtlicher Meldungen 10.-11.06.2015 (= Meldewesenüberblick) 28.-29.10.2015 Einführung aufsichtskonforme Risikosteuerung 17.06.2015 (MaRisk / EZB-SREP) 16.09.2015 Entwicklung und Validierung von Ratingverfahren 18.06.2015 17.09.2015 Bankaufsichtsrechtliche Zusammenfassung von Kreditnehmern als Gruppe verbundener Kunden sowie als Kreditnehmereinheit 14.-15.09.2015 Gesetzliche Grundlagen der Groß- und Millionenkreditmeldungen 16.-17.09.2015 Solvabilitätsregime – Kreditrisikostandardansatz 21-22.10.2015 Verbriefungsinstrumente als Mittel zur Kreditrisikosteuerung und deren aufsichtsrechtliche Behandlung 22.10.2015 Solvabilitätsregime – IRB-Ansatz 23.10.2015 Überblick über die Meldung nach der Liquiditätsverordnung 05.11.2015 Grundlagen derivativer Geschäfte und Behandlung innerhalb des Solvabilitätregimes 17.-18.11.2015 Solvabilitätsregime – Marktpreisrisiken 19.11.2015 LCR und NSFR 19.11.2015 Grundlagen der aufsichtsrechtlich relevante Bilanzierung 24.11.2015 Leverage Ratio und Asset Encumbrance 25.11.2015 WEITERE INFORMATIONEN: Stefan Lödorf, per Telefon: +49(0)221/5490-133 oder per E-Mail: events@bank-verlag.de www.risiko-manager-trainings.com

3 standpunkt Währungsrisiken mindern Geldpolitische Divergenz, der starke US- Dollar, niedrige Ölnotierungen und Strukturreformen beeinflussen die Gewinne und Aktienkurse in besonderer Weise. Während der Bullenmarkt bei Aktien in sein siebtes Jahr geht, nähert sich die Weltwirtschaft gleich mehreren Wendepunkten – und dürfte dabei neue Spitzenreiter an den Aktienmärkten hervorbringen. Die Aussichten für das amerikanische Wirtschaftswachstum sind zwar weiter positiv, dennoch sind wir mittlerweile so wenig optimistisch für US- Aktien gestimmt wie seit Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft legte 2014 durchgehend zu. Auch die Aktien entwickelten sich im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gut und der S&P 500 markiert immer noch neue Höchststände. Gleichzeitig sind die Gewinnschätzungen für den US-Markt insgesamt gesunken, weil der starke Dollar und das billigere Öl den global agierenden Unternehmen beziehungsweise der Energiebranche zu schaffen machen. Die lockere Geldpolitik war kein großer Segen für Banken, die in der Regel dann Geld verdienen, wenn die Zinsen und Nettozinsmargen steigen. Nun hat aber die US-Notenbank für den kommenden Juni oder September eine erste Leitzinserhöhung signalisiert. Hiervon sollten jene Großbanken profitieren, die in dem ansonsten relativ ausgereizten Markt noch attraktiv bewertet wirken. Zunehmend sind wir besorgt über die Auswirkungen der Dollar-Stärke auf die Unternehmensgewinne. Abgesehen von kurzfristigen Problemen bedingt durch Wechselkurseffekte, stehen die längerfristigen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit im Fokus. Deshalb suchen wir aktiv nach Wegen, das Währungsrisiko zu mindern und denken strategisch darüber nach, was der starke Dollar neben dem schwachen Euro und Yen längerfristig für die Unternehmen bedeutet. Dabei betrachten wir US-Unternehmen, die stark auf ihren Heimatmarkt fixiert sind – oft sind dies kleine oder mittlere Firmen. Unmittelbare und längerfristige Währungsauswirkungen für Unternehmen sowie die entsprechende Absicherungsstrategie werden sorgfältig analysiert. Teilweise machen wir verstärkt Gebrauch von American Depository Receipts (ADRs), die Anlegern in den USA die Beteiligung am Aktienkapital von Nicht-US-Unternehmen erleichtern. Autor: Suneil Mahindru, Chief Investment Officer, Goldman Sachs Asset Management. Deutsche bleiben risikoscheu Deutsche Kreditinstitute im Niedrigzinsumfeld Trotz der extremen Niedrigzinsphase sind die Deutschen nicht bereit, ihr Anlageverhalten zu ändern und bleiben risikoscheu: Aktien sind weiterhin wenig gefragt. Mit gut 300 Mrd. ¤ sind nur sechs Prozent des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland in Aktien investiert (Stand Ende 2014). Dabei bietet diese Anlageklasse auf lange Sicht die höchsten Renditemöglichkeiten. Einen Großteil ihres Geldvermögens – knapp 1,9 Bio. ¤, etwa 37 Prozent – horten die Deutschen weiterhin auf niedrig verzinsten bzw. unverzinsten Konten. Dazu gehören Spareinlagen (inklusive Sparbriefe) sowie Sicht- und Termineinlagen. Auf knapp zwei Bio. ¤ belaufen sich die Ansprüche an Lebensversicherungen, Pensionskassen und andere Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie bilden mit 39 Prozent den größten Anteil des Geldvermögens. An Bargeld besitzen die Deutschen etwa 129 Mrd. ¤, das sind 2,5 Prozent des Geldvermögens. Gegenüber 2012 bedeutet dies eine Zunahme von mehr als 20 Prozent. Insgesamt verfügen die privaten Haushalte in Deutschland über gut fünf Bio. ¤ an Geldvermögen. Weitere Informationen sind auf der Website des Bundesverbands deutscher Banken e.V. (www.bankenverband.de) in der Rubrik /Newsroom /Presseinformationen verfügbar. Bereits im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Neuauflage der im dritten Quartal 2013 durchgeführten Niedrigzinsumfeldumfrage (NZU Umfrage) angekündigt. Inzwischen wurden die entsprechenden Unterlagen an die von der Umfrage betroffenen Institute versendet. In die Umfrage einbezogen sind deutsche Institute, die unmittelbar von BaFin und Bundesbank beaufsichtigt werden (Less Significant Institutions, LSI), mit Ausnahme derjenigen Institute, deren Zinsertrag einen vernachlässigbaren Anteil am Gesamtertrag ausmacht. Ziel der NZU-Umfrage ist es, der deutschen Aufsicht einen Eindruck über die Auswirkungen verschiedener Zinsszenarien zu verschaffen. Hierfür werden zunächst die Plan- beziehungsweise Prognosedaten der Kreditinstitute für den Zeitraum von 2015 bis 2019 abgefragt. Die Institute unterliegen dabei keinerlei aufsichtlichen Restriktionen, sodass es sich um eine Selbsteinschätzung handelt. Da die im Planszenario erhobenen Daten nur eingeschränkt vergleichbar sind, wird im sogenannten Niedrigzinsszenario die Zinsstrukturkurve auf dem Niveau vom 31. Dezember 2014 für fünf Jahre eingefroren. Die Institute sind aufgefordert, die Auswirkungen dieser dauerhaft niedrigen Zinsen auf ihre Ertragslage zu simulieren. In drei weiteren Szenarien muss zudem abgeschätzt werden, wie sich eine plötzliche Verschiebung der Zinsstrukturkurve nach oben sowie nach unten auf die Gewinn- und Verlustrechnung beziehungsweise die Bilanz der Jahre 2015 bis 2019 auswirkt. Komplettiert werden diese Zinsszenarien durch die Simulation verschiedener Schock-Effekte. Diese betreffen sowohl die Kredit- als auch die Marktpreisrisiken der Institute. Dabei ist zu simulieren, wie sich aufsichtlich vorgegebene Bonitätsverschlechterungen bei gleichzeitigen Abschlägen auf die Sicherheiten beziehungsweise Anstiege der Credit-Spreads auf die Institute auswirken. Die in der NZU-Umfrage erhobenen Daten sollen durch die Institute bis spätestens 28. Juni 2015 an die Aufsicht geliefert werden. Im Anschluss werden Deutsche Bundesbank und BaFin die Rückmeldungen der Institute einer Qualitätssicherung unterziehen. Die Erkenntnisse aus der Umfrage werden in der laufenden Aufsichtstätigkeit von BaFin und Deutscher Bundesbank berücksichtigt. Weitere Informationen sind auf der Ba- Fin Website (www.bafin.de) in der Rubrik /Daten & Dokumente /Meldungen Aufsicht verfügbar.

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