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RISIKO MANAGER 12.2015

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RISIKO MANAGER ist die führende Fachzeitschrift für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen.

12 Ausgabe 12/2015

12 Ausgabe 12/2015 Füser, K./Gleißner, W. (2013): Planung, Rating, wertorientierte Steuerung und Risikomanagement: Die Herausforderungen, in: Controller Magazin, September/Oktober, 2013, S. 24-27. Füser, K./Gleißner, W./Meier, G. (1999): Risikomanagement (KonTraG) - Erfahrungen aus der Praxis, in: Der Betrieb, Heft 15/1999, S. 753-758. Gleißner, W. (2013): Unsicherheit, Risiko und Unternehmenswert, in: Petersen, K./Zwirner, C./Brösel, G. (Hrsg.), Handbuch Unternehmensbewertung, Bundesanzeiger Verlag, Köln 2013, S. 691-721. Gleißner, W. (2015a): Controlling und Risikoanalyse bei der Vorbereitung von Top-Management-Entscheidungen, in: Controller Magazin (erscheint in Kürze). Gleißner, W. (2015): Grundlagen des Risikomanagement im Unternehmen, 3. Aufl., Vahlen Verlag München. Gleißner, W./Berger, T. (2012): Risikomanagement, Rating und risikogerechte Investitionsbewertung bei der Hofer Kunststoffteile GmbH, in: Dillerup, R./Stoi, R. (Hrsg.): Fallstudien zur Unternehmensführung, Vahlen, S. 505-519. Gleißner, W./Löffler, H. F. (2007): Total Cost of Risk: Wertorientierte Steuerung von Riskotransferstrategien, in: Die Versicherungspraxis, Ausgabe 3, März 2007, S. 41-45. Gleißner, W. /Mott, B. P. (2008): Risikomanagement auf dem Prüfstand - Nutzen, Qualität und Herausforderungen in der Zukunft, in: ZRFG Zeitschrift für Risk, Fraud & Governance, 02/2008, S. 53-63. Gleißner, W./Pflaum, R. (2008): Risiken konzernweit managen - Die organisatorische Verankerung des Risikomanagements bei EnBW, in: Roselieb, F./Dreher, M. (Hrsg.), Krisenmanagement in der Praxis. Von erfolgreichen Krisenmanagern lernen, Erich Schmidt Verlag, 2008, S. 181-208. Gleißner, W./Romeike, F. (2015): Implikation des IIR-Revisionsstandards Nr. 2 - Prüfung des Risikomanagement durch die Interne Revision, in: RISIKO MANAGER, 1 / 2015, S. 31-34. Gleißner, W. /Mott, B. P./Romeike, F. (2015): Die Organisation von Risikomanagementsystemen, in: Gleißner, W./ Romeike, F. (Hrsg.), Praxishandbuch Risikomanagement, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2015, S. 563-589. Gleißner, W./Romeike, F. (2013): Praxishandbuch Risikomanagement, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2015. Hoitsch, H.-J./Winter, P./Bächle, R. (2005): Risikokultur und risikopolitische Grundsätze: Strukturierungsvorschläge und empirische Ergebnisse, in: ZfCM, 49. Jg., Heft 2, S. 125-133. Hoitsch, H.-J./Winter, P./Baumann, N. (2006): Risikocontrolling bei deutschen Kapitalgesellschaften - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, in: Controlling, Heft 2, Februar 2006, S. 69-78. Romeike, F. (2007): Rechtliche Grundlagen des Risikomanagements, Berlin. Romeike, F./Stallinger, M. (2012): Bandbreiten- bzw. Korridorplanung - Integration von Risikomanagement und Unternehmensplanung, in: Risk, Compliance & Audit (RC&A), 06/2012, S. 12-21. Romeike, F./Hager, P. (2013): Erfolgsfaktor Risikomanagement 3.0: Lessons learned, Methoden, Checklisten und Implementierung, 3. komplett überarbeitete Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden 2013. Autoren: Prof. Dr. Werner Gleißner, Vorstand Future- Value Group AG, Leinfelden-Echterdingen. Marco Wolfrum, Partner FutureValue Group AG, Leinfelden-Echterdingen. Anzeige Webinar am 25. Juni 2015, 16:00 -17:30 Uhr: „Projektmanagement MiFID II – Optimale Planung von Budget, Personal und Zeit“ Weitere Informationen und Anmeldung: Stefan Lödorf: 0221/5490-133 | events@bank-verlag.de Jetzt anmelden www.die-bank-trainings.de

13 Bewertung variabler Produkte Verbesserte periodische Ertragsmessung durch Integration von Volumenschwankungen Deutliche Umschichtungen von festverzinslichen Anlageformen in variabel verzinsliche Passivprodukte stellen Banken im aktuellen Niedrigzinsumfeld vor bedeutende Herausforderungen. In der RISIKO MANAGER Ausgabe 08/2014 wurden die aus den gängigen Bewertungsmodellen entstehenden Risiken diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt. Dieser Artikel zeigt anhand eines Praxisfalls, dass sich die Dynamische Replikation für eine ganzheitliche Steuerung und Produktbewertung eignet und skizziert, wie die Systemintegration für ein Kreditinstitut erfolgen kann. Durch das Wachstum variabel verzinslicher Passivprodukte – wie Sichteinlagen oder Tagesgeldeinlagen von Privatund Firmenkunden – treten in der aktuellen Niedrigzinsphase teils deutliche Bilanzstrukturverschiebungen auf, die den Informationsgehalt von Bewertungsmodellen für variable Einlagen beeinträchtigen können (bspw. wächst der Sichteinlagenbestand in Sparkassen und genossenschaftlichen Banken um mehr als 110 Prozent seit 09/2008). In diesem Marktumfeld stellt sich die Kernfrage, wie weiterhin adäquate Informationen über Profitabilität und Ertragskraft dieser wichtigsten Einlagenklasse generiert werden können. Um diese Frage zu beantworten, fokussieren sich die Autoren auf die Anforderungen an die Etablierung einer konsistenten Produktbewertung und Kalkulation disponierbarer Erfolgsbeiträge. Dieser Artikel beschreibt, dass sich das Bewertungsmodell der Dynamischen Replikation eignet, um die Profitabilitätsmessung sicherzustellen, und zeigt in der zweiten Hälfte anhand eines Praxisfalls, wie sie praktisch in Steuerungssysteme und -prozesse integriert werden kann. Aufgrund der oftmals in der Praxis kontrovers geführten Diskussion zum Für und Wider der einen oder anderen Bewertungsmodellvariante, werden im Sinne eines ordnenden Rahmens zunächst thesenartig Rahmenbedingungen des hier diskutierten Kalkulationsansatzes aufgestellt: • Die periodische Ergebnissicht auf Kundengeschäftsfelder und Treasury ist aufgrund der notwendigen Kenntnis über die zeitbezogene Abgrenzung von Erträgen zur Deckung der laufenden Aufwände und Kapitalanforderungen (mindestens) eine wesentliche Perspektive der Gesamtbanksteuerung. • Die aus Investitionsentscheidungssicht zusätzlich sinnvolle (Rechnungsperioden-übergreifende) barwertige Steuerungssicht bleibt hiervon unberührt. • Unabhängig von der operativen Steuerung des Treasury/Aktiv-Passiv-Managements sollten die generierten Konditionsbeiträge grundsätzlich im Rahmen rationaler Transaktionsentscheidungen realisierbar sein, um so als sachgerechter Ertragsmaßstab des Kundengeschäfts dienen zu können. • Auch eine zwingend erforderliche konsistente Produktpolitik verhindert nicht vollständig, dass mangels attraktiver Festzinskonditionen Kunden aktuell ihre Gelder in jederzeit verfügbaren Anlageprodukten „parken“. Profitabilitätsbewertung von Kundengeschäften Entlang dieser prinzipiellen Richtlinien sollen die Vor- und Nachteile einzelner Modellvarianten aufgezeigt werden. Als deren gemeinsame Grundlage wird zunächst das Grundprinzip der Ertragsmessung variabler Produkte motiviert: Die Profitabilitätsbewertung von Kundengeschäften erfolgt in der Bankpraxis üblicherweise anhand der Marktzinsmethode, bei der Kundengeschäften ihre strukturkongruenten Opportunitäten am Kapitalmarkt gegenübergestellt werden. Mithilfe des Einstands- bzw. Bewertungszinses der Opportunität erfolgt die Aufteilung der Kundenzinssätze in Struktur- und Konditionsbeitrag, wobei letzterer der Profitabilitätsmessung des Kundengeschäfts dient. Bei diesem Bewertungsprinzip ist die Kenntnis der (geschätzten) Cashflow-Struktur des Geschäfts eine wesentliche Determinante, um dessen Ertragspotenzial bestimmen zu können. Bewertung variabler Produkte Im Gegensatz zu festverzinslichen Geschäften mit ihren komparativ einfach zu ermittelnden Zahlungsströmen treten bei der Bewertung und Kalkulation variabel verzinslicher Einlageprodukte besondere Herausforderungen auf: Die originären Produkteigenschaften erlauben es einerseits der Bank, ihre Konditionen auf Produktebene variabel anzupassen, andererseits bestehen für Kunden keine vertraglichen Kapitalbindungen. Um diese Produkte nach dem Prinzip der Markt zins methode bewerten zu können, müssen mithilfe mathematischer Modelle Annahmen zur voraussichtlichen Zins- und Kapitalbindung generiert werden. Die üblichen Modelle nutzen zur Bestimmung eines Bewertungszinses den Gesamtbestand eines Produkts und übertragen so die Marktzinsmethode von der Einzelgeschäfts- auf die Portfolioebene. Für die Beurteilung der Zinsbindungsprämisse wird eine Anlageopportunität derart bestimmt, dass sich deren Verzinsung analog der historischen bzw. einer gewünschten zukunftsorientierten Produktkonditionierung entwickelt

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