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RISIKO MANAGER 11.2015

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4 Ausgabe 11/2015

4 Ausgabe 11/2015 Aktuelle Ratings von Fitch, S&P, Moody's Land Fitch S&P Moody‘s Rating Datum Rating Datum Rating Datum Eurozone Belgien AA 27.01.12 AA 28.11.11 Aa3 18.12.11 Deutschland AAA 10.08.94 AAA 09.12.09 Aaa 05.07.00 Estland A+ 05.07.11 AA- 09.08.11 A1 12.11.02 Finnland AAA 05.08.98 AA+ 10.10.14 Aaa 04.05.98 Frankreich AA 12.12.14 AA 08.11.13 Aa1 19.11.12 Griechenland CCC 27.03.15 CCC+ 15.04.15 Caa2 29.04.15 Irland A- 15.08.14 A 05.12.14 Baa1 16.05.14 Italien BBB+ 08.03.13 BBB- 05.12.14 Baa2 13.07.12 Lettland A- 20.06.13 BBB+ 10.06.13 A3 13.02.15 Litauen A- 25.06.14 A- 11.04.14 A3 08.05.15 Luxemburg AAA 10.08.94 AAA 07.12.07 Aaa 28.07.99 Malta A+ 12.07.07 BBB+ 16.01.13 A3 14.02.12 Niederlande AAA 10.08.94 AA+ 29.11.13 Aaa 20.07.99 Österreich AA+ 13.02.15 AA+ 13.01.12 Aaa 30.11.01 Portugal BB+ 24.11.11 BB 13.01.12 Ba1 25.07.14 Slowakei A+ 08.07.08 A 13.01.12 A2 14.02.12 Slowenien BBB+ 17.05.13 A- 13.02.13 Baa3 23.01.15 Spanien BBB+ 25.04.14 BBB 23.05.14 Baa2 21.02.14 Zypern B- 03.06.13 B+ 24.10.14 Caa3 10.01.13 ESM AAA 08.10.12 kein Rating Aa1 30.11.12 EFSF AA+ 15.07.13 AA 08.11.13 Aa1 30.11.12 EZB N.A. AAA 28.01.99 Aaa 19.07.99 Europäische Union Bulgarien BBB- 09.11.08 BB+ 12.12.14 Baa2 22.07.11 Dänemark AAA 12.07.10 AAA 13.01.09 Aaa 23.08.99 Großbritannien AA+ 19.04.13 AAA 13.04.12 Aa1 22.02.13 Kroatien BB 08.08.14 BB 24.01.14 Ba1 01.02.13 Polen A- 18.01.07 A- 04.08.09 A2 12.11.02 Rumänien BBB- 26.06.12 BBB- 16.05.14 Baa3 06.10.06 Schweden AAA 08.03.04 AAA 16.12.09 Aaa 04.04.02 Tschechien A+ 04.03.08 AA- 24.08.11 A1 12.11.02 Ungarn BB+ 06.01.12 BB+ 20.03.15 Ba1 25.11.11 Europa Island BBB 14.02.12 BBB- 24.11.08 Baa3 11.11.09 Norwegen AAA 13.03.95 AAA 09.07.95 Aaa 30.09.97 Russland BBB 04.02.09 BB+ 26.01.15 Ba1 20.02.15 Schweiz AAA 10.08.94 AAA 07.12.07 Aaa 20.07.99 Türkei BBB- 03.12.09 BB+ 19.02.10 Baa3 16.05.13 Ukraine CC 13.02.15 CC 10.04.15 Ca 24.03.15 G-7 Japan A 27.04.15 AA- 27.01.11 A1 01.12.14 Kanada AAA 12.04.04 AAA 29.07.02 Aaa 03.05.02 USA AAA 10.08.94 AA+ 06.08.11 Aaa 16.07.99 Angaben zum langfristigen Fremdwährungsrating – Datum nennt letzten Ratingänderungstermin – N.A. nicht verfügbar

5 Schattenbanken nicht die größte Gefahr für das Finanzsystem Der Finanzstabilitätsrat (FSB) beziffert das weltweite Volumen von Schattenbanken auf 75 Billionen US-$. In die Kategorie „Schattenbanken“ fallen Finanzunternehmen wie Hedgefonds oder private Kreditfonds, die der Regulierung und den strengen Kapitalregeln (Basel III, Dodd-Frank) für Banken nicht unterliegen. Nach Berechnungen des IWF sind diese Schattenbanken in der Eurozone für 25 Prozent und in den USA für 50 Prozent der Kreditvergabe an Unternehmen verantwortlich. Im Rahmen seiner 68. Jahreskonferenz stellte das CFA Institute in Frankfurt am Main die Ergebnisse einer aktuellen Befragung zum Thema Schattenbanken („Shadow Banking: Policy Frameworks and Investor Perspectives on Markets-Based Finance“) vor. Danach können die Kreditvergabe durch Finanzinvestoren und andere Investment- Vehikel erhebliche Vorteile – Diversifikation, Wettbewerb, Effizienzsteigerungen – für die Finanzierungslandschaft (Konzerne und KMUs) haben, wenn folgende Transparenz- und Anlegerschutzkriterien adressiert werden. (1) Da das Volumen von Schattenbanken mittlerweile 120 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts übersteigt, ist die einheitliche Regulierung ihrer bankähnlichen Funktionen – vor allem mit Blick auf Veröffentlichungs- und Registrierungspflichten – von erheblicher Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Märkte. (2) Die größten systemischen Risiken gehen nach Ansicht der weltweit befragten Studienteilnehmer derzeit von Schattenbanken in China aus. Sollten die dortigen Investmentgesellschaften ins Wanken geraten, so könnte dies eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. (3) Damit Schattenbanken eine begrüßenswerte, zusätzliche Finanzierungsquelle für die Realwirtschaft und nicht eine Gefahr für die langfristige Finanzstabilität darstellen, sprechen sich in Deutschland und weltweit mehr als die Hälfte der Teilnehmer für eine internationale Harmonisierung von Transparenzvorschriften und regelmäßige Offenlegungen sowie für eine Standardisierung der Verbriefung und Unterlegung von Krediten aus. „Wichtig ist, dass die Aufsichtsbehörden nun rasch eine Kohärenz bei der Regulierung sogenannter marktbasierter Kredittätigkeit erreichen“, kommentiert Rhodri Preece, Autor des internationalen Reports. Er spricht sich auch dafür aus, die Regulierung stärker an den Bedürfnissen und Zielen der Kreditnehmer und Anleger zu orientieren. Weitere Informationen sind auf der Website des CFA Institute (www.cfainstitute.org) in der Rubrik /News verfügbar. Niederländischer Wohnimmobilienmarkt boomt Eine aktuelle Immobilienmarktprognose der FERI EuroRating Services AG fällt für die Entwicklung niederländischer Haus- und Wohnungspreise sowie der Wohnungsmieten der nächsten Jahre äußerst positiv aus. Die Fünf-Jahres-Prognose (2015-2019) geht für den dortigen Wohnungsmarkt insgesamt davon aus, dass die Wohnungsmieten mit einer Jahresrate von 2,2 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent jährlich wachsen. Bei einer im Prognosezeitraum stabilen, möglicherweise sogar leicht sinkenden Mietrendite von derzeit knapp fünf Prozent ergibt dies eine Gesamtertragsperspektive von sieben bis acht Prozent pro Jahr für die nächsten fünf Jahre. Da die Mietrenditen im Zuge einer Preiskorrektur zwischen 2008 und 2012 angestiegen und im Vergleich zu Deutschland immer noch relativ hoch sind, ist der Investmentmarkt in den Niederlanden auch unter Timing-Gesichtspunkten attraktiv. Die Politik strebt eine Reform des stark regulierten Vermietungsmarkts und eine Wiederbelebung des kleinen freien Vermietungsmarkts an. Das Wohnungsangebot und die Funktionsfähigkeit des niederländischen Wohnungsmarkts sollten sich dadurch deutlich verbessern. Ein weiterer Grund für die positiven Aussichten auf dem niederländischen Wohnungsmarkt ist darin zu sehen, dass die Konjunktur seit letztem Jahr wieder anzieht. Nach einer längeren rezessiven Phase drehte sie 2014 mit 0,8 Prozent wieder ins Plus. Am Arbeitsmarkt findet die Wende erst in diesem Jahr statt. Zum ersten Mal seit 2008 wächst 2015 die Beschäftigung. Auch beim Konsumklima ist die Trendwende erkennbar. Weitere Informationen sind auf der Website der FERI EuroRating Services AG (www.fer.feri.de) in der Rubrik /Presse /Pressemitteilungen verfügbar. Zunehmende Komplexität im Risikomanagement Die zunehmende Komplexität des Risikomanagements stellt für 59 Prozent der nordamerikanischen und asiatisch-pazifischen Teilnehmer einer aktuellen Befragung derzeit das vorrangige Problem dar. In der Zone Europa/Mittelost sieht man das Problem ähnlich wichtig und misst lediglich der Talentbindung noch höhere Priorität bei. Im Rahmen einer gemeinsamen Erhebung von BNP Paribas Securities Services und YouGov wurden dafür 177 institutionelle Investoren interviewt, darunter Manager von Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und öffentliche Einrichtungen aus insgesamt 19 Ländern in Amerika, Europa und im Raum Asien-Pazifik. Den institutionellen Investoren bereitet die stetig wachsende Komplexität des Risikomanagements sogar mehr Sor- gen als die aufsichtsrechtliche Berichterstattung und die mit der aufsichtsrechtlichen Compliance verbundenen Kosten. 87 Prozent der Befragten sind von ihrem Ansatz zur Handhabung einzelner Risikofaktoren wie Liquiditäts- und Anlagerisiko überzeugt. Nach ihren Risikomanagement-Methoden gefragt, gaben die Teilnehmer vor allem Instrumente für die Risikoanalyse an, noch vor dem Aktiv-Passiv-Management, der Risikobudgetierung und Smart-Beta-Strategien. 43 Prozent der Befragten prognostizierten, dass die nächste Stufe des Risikomanagements Instrumente umfassen werde, die sämtliche Risikoaspekte (operationelle, Kreditund Marktrisiken etc.) aggregieren werden.

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