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RISIKO MANAGER 10.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

18 firm Frankfurter

18 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung RiskNET Summit 2018 Zeitenwende mit mindestens drei Stresstests Wer sich im Risikomanagement bewegt, der begibt sich auf eine Reise. Zumindest dann, wenn er die eigene Business- und Organisationswelt besser kennenlernen möchte oder sich selbst. Nur so lassen sich die Chancen für das zukünftige Handeln suchen und vor allem finden. Am 23. Oktober 2018 machten sich mehr als 100 Risikomanager aus unterschiedlichen Branchen, der Wissenschaft und dem öffentlichen Bereich auf den Weg. Ihr Ziel: Der zweitägige RiskNET Summit im Schloss Hohenkammer bei München. Frank Romeike, Initiator des RiskNET Summit, startete die „Reise durch die Welt des Risikomanagements" mit einem Blick auf die großen Destinationen, sprich Eckpfeiler unserer Risikomanagementwelt. Und diese Erfolgsfaktoren heißen Organisation, Methoden und Werkzeuge, Prozesse und Kultur. Mehr als 100 Teilnehmer beim RiskNET Summit 2018 .

19 Ausgabe 10/2018 Alle vier Felder sind bei einem Blick auf die Robotik und smarte Maschinen betroffen. Das heißt: Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik sind in allen Berufs- und Lebensbereichen auf dem Vormarsch. Und dort wird nach Expertenmeinung kein Stein auf dem anderen bleiben. Roboter lernen, KI schlägt Mensch Dr. Ulrich Eberl, Zukunftsforscher und Buchautor, reiste in seiner Keynote: „Smarte Maschinen – neue Sicherheitsanforderungen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz" in eine Welt des bereits Machbaren und zeigte zukünftige Szenarien auf. Laufen, Greifen, Sprechen, Zuhören, Sehen, Lesen oder Analysieren sei die Bandbreite des aktuellen Stands. Und mehr noch seien Roboter lernfähig. Roboter lernen. So gehen Roboter bereits in die Schule und lernen von Menschen. Sie lernen durch Beobachtung, Nachahmung und Belohnung – sei es mit Pfeil und Bogen umzugehen oder Klavier zu spielen. Eberl: „Die besten Roboter können heute Gäste bedienen, Geschirrspüler einräumen, Löcher bohren, Autos lenken, über Geröll klettern oder im UN-Gebäude sprechen." Hochkarätige Interaktion stand auch dieses Jahr im Mittelpunkt. Doch das Feld der smarten Maschinen ist nach Ansicht des Zukunftsforschers Eberl wesentlich breiter, wie das Beispiel selbstständig fahrender Autos zeigt. Das Tempo der Entwicklung ist enorm. Watson, das IBM-System, besiegte bereits im Jahr 2011 die Campions in „Jeopardy" (US-Fernseh-Quizshow). Und in diesem Jahr schlug KI erstmals Menschen im Verständnis von Texten. Eberl: „Wenn die Aufgabe präzise definiert ist, ist der Computer heute bereits unschlagbar." Weitere Einsatzfelder seien unter anderem die vorausschauende Wartung, bei der Computer Maschinen analysieren, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen und zu beheben. Ein Vorteil, gerade um einzugreifen, bevor eine Maschine ausfällt. Auf die Frage nach der weiteren Reise gab Eberl neben der weiter steigenden Rechenleistung auch nachdenkliche Antworten. Was bedeutet die zunehmende Robotik und KI für Arbeitsplätze? Für Eberl werden Routinetätigkeiten in Büros automatisiert. Sei es Texte, Bilder oder Videos finden oder Assistenzfunktionen auszulagern. Mathieas Kohl, Drägerwerk, im Dialog mit Dr. Stefan Pieper, Océ. Begrüßung der Teilnehmer des RiskNET Summit 2018 durch den humanoiden Roboter Nao.

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