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RISIKO MANAGER 10.2015

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18 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft THD: Masterstudiengang Risiko- und Compliancemanagement Im September 2015 startet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) eine neue Auflage des Masterstudiengangs zum Risiko- und Compliancemanager. Inhaltlich werden die Teilnehmer akademisch und praxisnah zu professionellen Risiko- und Compliancemanagern ausgebildet. Das Masterstudium orientiert sich an internationalen Standards und bietet mit kleinen Studiengruppen die zertifizierte Zusatzqualifikation zur „Qualitätsmanagement-Fachkraft“. Das von der Foundation for International Business Administration Accreditation, kurz FIBAA, akkreditierte Masterstudium findet in Kooperation mit RiskNET und der TÜV-Süd Akademie statt. Der Studiengang ist auf eine Regelstudienzeit von drei Semestern ausgelegt, wobei zwei Semester auf Vorlesungssemester (Präsenzphase) entfallen und das dritte Semester für die Masterarbeit reserviert ist. Interessenten können sich bis zum 31. Juli 2015 für einen Studienplatz bewerben. Weitere Informationen unter: www.th-deg.de Stellungnahme zu Corporate Governance Kodex Hans-Joachim Böcking, Marius Gros und Daniel Worret vom House of Finance der Goethe Universität haben Anfang April 2015 eine „Stellungnahme zu den DCGK-Änderungs-Vorschlägen der Regierungs-Kommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ veröffentlicht. Inhaltlich bezieht sich die Stellungnahme auf die in diesem Jahr geplanten Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und die vier Themen: Professionalisierung der Aufsichtsratstätigkeit, Aufgaben des Prüfungsausschusses, Vorstandsvergütung und den Fragen der Mitbestimmung. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Finanzminister im Gespräch SAFE-Wissenschaftlern Politik findet nicht im luftleeren Raum statt – die wissenschaftlichen Ergebnisse des Forschungszentrums SAFE bieten uns wichtige Anhaltspunkte, um die politischen Rahmenbedingungen für einen stabilen Finanzmarkt fortwährend zu verbessern.“ Mit diesen Worten startete der hessische Finanzminister Thomas Schäfer im April ein Gespräch mit Wissenschaftlern des SAFE Policy Center (Sustainable Architecture for Finance in Europe). Der Schäfer betonte, dass das Forschungszentrum bedeutsame wissenschaftliche Aufbauarbeit leiste, um die Mechanismen der internationalen Finanzmärkte noch besser zu verstehen und Krisen frühzeitiger begegnen zu können. Das Zentrum wurde Anfang 2013 gegründet und erhält im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlichökonomischer Exzellenz (LOEWE) 13 Mio. Euro für die ersten drei Jahre zur Unterstützung seiner Forschungsarbeit. Die Förderdauer des LOEWE-Programms für SAFE ist auf insgesamt sechs Jahre angelegt. und sind Standard sowohl in der Wissenschaft als auch in der Finanzindustrie. Weitere Informationen unter: www.finanzen.hessen.de Neue GGS-Forschungsstelle In einem neu geschaffenen Institut für Unternehmensrecht und Compliance Management bündelt die German Graduate School of Management and Law (GGS) seit Ende April 2015 ihre Aktivitäten im juristischen Fachbereich. Die Forschung an der GGS in Heilbronn ist praxisorientiert und direkt in die Lehre eingebunden. Mit dem neuen Institut sollen die Ergebnisse aus den Bereichen Unternehmensrecht und Compliance durch Publikationen, Vorträge, Konferenzbeiträge sowie eigene Veranstaltungen veröffentlicht, zur Diskussion gestellt und Unternehmen zugänglich gemacht werden. Im Bereich Compliance, der Einhaltung rechtlicher und ethischer Normen, entwickeln die Wissenschaftler der GGS Standards und Quelle: GGS eruieren Best- Practice-Beispiele, damit Unternehmen und Institutionen Rechtsrisiken sicher steuern und ihre rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten effektiv wahrnehmen können. Die GGS-Forschungsstelle wird von Alexandra von Bismarck (Foto oben), Professorin für deutsches und europäisches Wirtschaftsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz und IT-Recht sowie Martin Schulz (Foto unten), Professor für deutsches und internationales Privat- und Unternehmensrecht, geleitet. Weitere Informationen unter: www.ggs.de

19 19 Ausgabe 10/2015 Regulierungstrends Kleinanlegerschutz vor hochriskanten Geldanlagen „Wer hochriskante Geldanlagen anbietet, muss Verbraucher zukünftig umfassend und aktuell über mögliche Risiken informieren.“ Dies erklärte die Bundesregierung in einer aktuellen Meldung. Hintergrund ist die Umsetzung eines entsprechenden Gesetzentwurfs, der vom Bundestag Ende April 2015 verabschiedet wurde. Mit dieser Gesetzesinitiative wollen die politisch Verantwortlichen Kleinanleger besser vor unseriösen Finanzprodukten schützen. In der Debatte im Deutschen Bundestag bekräftigte Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Bundesverbraucherschutzminister Heiko Maas (Foto): „Wir sorgen mit dem Gesetz für mehr Transparenz, verbessern den Schutz von Anlegern und stärken die Finanzaufsicht über den Markt.“ Der Fall „Prokon“ habe gezeigt, dass ein solches Gesetz dringlich sei. Gleichzeitig, so Maas, sei sichergestellt, dass bürgerschaftliches Engagement und das sogenannte Crowd-Investing auch künftig unbürokratisch möglich sei. Zu den Eckpunkten des Gesetzentwurfs zählt unter anderem, dass wichtige Informationen in den Prospekt gehören. In diesem Kontext müssen Mitteillungen aktuell sein und es wird ein Informationsblatt zu Vermögenslage verpflichtend. Hinzu kommt das Verbot einer breit angelegten (aggressiven) Werbung. Angaben der „Deutschen Welle“ wurden im Jahr „über 254 Mrd. Dollar in erneuerbare Energien investiert“. „Dieser Betrag muss sich bis 2020 verdoppeln und bis 2030 vervierfachen, wenn die negativen Auswirkungen eines globalen Temperaturanstiegs um über zwei Grad Celsius C vermieden werden sollen“, so die Deutsche Welle weiter. Der Start für das Green-Bond-Portfolio ist für das 2. Quartal 2015 geplant. Weitere Informationen unter: www.kfw.de TTIP und die Aufnahme von Finanzdienstleistungen Für die Aufnahme von Finanzdienstleistungen in das TTIP-Freihandelsabkommen sprach sich Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, aus. Anlässlich des Beginns der 9. TTIP- Verhandlungsrunde in New York bekräftigte Kemmer, dass dies im „Interesse stabiler Finanzmärkte“ liege. In diesem Zuge sei eine bessere Abstimmung von Regulierungsmaßnahmen zwischen den USA und der EU dringend erforderlich. Kemmer: „Wenn auf beiden Seiten des Atlantiks Finanzmarktregeln zwar das gleiche Ziel haben, aber unterschiedlich ausgestaltet werden, so führt dies zu Doppelbelastungen und Unsicherheit.“ Und er fügt hinzu: „Mit TTIP könnte der regulatorische Dialog zwischen den USA und Europa an Fahrt gewinnen. Davon profitieren Politik, Regulatoren und Markteilnehmer gleichermaßen.“ Daher sei es richtig, dass sich die europäische Kommission für eine stärkere Einbeziehung der Finanzdienstleistungen einsetze. Weitere Informationen unter: www.bankenverband.de Weitere Informationen unter: www.bundesregierung.de KFW setzt auf mehr Nachhaltigkeit Mit rund 1 Mrd. Euro möchte die KFW-Bankengruppe zukünftig den Umwelt- und Klimaschutz fördern. Hierzu hat die KFW ein „Green- Bond-Portfolio“ aufgelegt, das die „Förderaktivitäten zugunsten des Klimaschutzes um ein Kapitalmarktinstrument“ ergänzt, so die Bankenverantwortlichen in einer aktuellen Verlautbarung. Mit der Green-Bond-Einführung plant die Förderbank die eigene „Nachhaltigkeitsstrategie“ am Kapitalmarkt weiter auszubauen. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt. „Durch den Ankauf von Green Bonds soll die KfW geeignete Klima- und Umweltschutzprojekte, z.B. in den Bereichen Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft, (Ab-) Wassermanagement, Biodiversität oder umweltverträgliche Transportsysteme mitfinanzieren.“, erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Nach Geldinstitut nach Prinzipien des islamischen Bankwesens Die KT Bank, ein Unternehmen der türkischen Kuveyt Türk Beteiligungsbank A.Ş., hat im März 2015 die Lizenz zum Betreiben des Einlagen- und Kreditgeschäftes in Deutschland erhalten. Damit ist die KT Bank die erste Bank ihrer Art in Deutschland, die Finanzprodukte und Dienstleistungen nach den „wertebewussten und transparenten Prinzipien des islamischen Bankwesens anbietet“, so die Auskunft der Bankbetreiber. Die KT Bank ist ein Einlagenkreditinstitut nach deutschem Recht sowie ein Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB). Nach Aussagen der Verantwortlichen startet die KT Bank im Juli 2015 den Zahlungsverkehr. Parallel sei der Ausbau des Filialnetzes geplant. Hierzu sollen Niederlassungen in Berlin, Frankfurt am Main und Köln sowie im Großraum Düsseldorf/Essen und München entstehen. Weitere Informationen unter: www.kt-bank.de

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