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RISIKO MANAGER 10.2015

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10 Ausgabe 10/2015

10 Ausgabe 10/2015 Spreadzinsentwicklung t Abb. 03 Basiszinsentwicklung t Abb. 04 Gesamtentwicklung t Abb. 05

11 in den Ratingzinsaufschlägen der Anleihen wiederfindet und an der ex ante veranschlagten Limithöhe. Somit weichen die Wertentwicklungen zwischen gesteuertem und ungesteuertem Portfolio nur geringfügig voneinander ab. In der Gesamtentwicklung in t Abb. 05 summieren sich die gesteuerten Einzelzinseffekte mit einem ordentlichen Ertrag in einem kumulierten Mehrgewinn auf. Allerdings ist zu beachten, dass die Portfolioallokation Teil des Investmentprozesses ist und entsprechend variiert. Die DVI-Strategie filtert einzelne Risikoquellen heraus und sichert diese ab, wie die Simulation zeigt. Ebenso deutlich zu erkennen ist die sequentielle Risikorückführung innerhalb der Limitüberwachungspunkte und die damit eröffnete Allokationschance. q Fazit Zusammenfassend bietet das vorangestellte Konzept eines dynamisch gesteuerten Risikomantels einen differenzierten Blick auf Risiko und Performance, die in ihrem gegenseitigen Wechsel Steuerungsmechanismen auslösen. Auf diese Art und Weise wird die Verbindung von Wertermittlung und einhergehender Risikoauffassung gestrafft. In der Absicherungsphase gilt es jedoch zu beachten, dass hohe Bid-Ask-Spreads der Investments die bereits erwirtschaftete Performance belasten können. Demnach muss sich die Investmentphilosophie die Absicherungsstrategie „leisten“ können. Der nächste Schritt bei dem Konzept ist eine zusätzliche Risikoquanti fizierung für den innenliegenden Investmentprozess, welcher jedoch wieder neue Herausforderungen in der Form von konsistenter Risikoübertragung auch über unterschiedliche Modelle hinweg darstellt. Mit Blick auf die anhaltenden regulatorischen Erwartungen ist eher davon auszugehen, dass eine attraktive Verbindung von Regulatorik und Investmentansätzen besonders im Bereich des Risikomanagements weitere Chancen eröffnet. Quellenverzeichnis und weiterführende Literatur: Deutsche Bundesbank (2013): Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (2014): SCR.5. Technische Spezifikationen für die Vorbereitungsphase (Teil I), EIOPA. Autoren: Christian Eilert, Investmentcontrolling, Meriten Investment Management. Florian Zechser, Investmentcontrolling, Meriten Investment Management. Die hier dargestellten Inhalte spiegeln die Sichtweise der Verfasser wider und sind nicht notwendigerweise deckungsgleich mit der Position der Meriten Investment Management GmbH. Anzeige Fachkonferenz: Bankenaufsichtskonferenz 2015 18. Juni 2015 | Bank Verlag GmbH, Köln Weitere Informationen und Anmeldung: Stefan Lödorf: 0221/5490-133|events@bank-verlag.de Jetzt anmelden www.die-bank-trainings.de Bank-Verlag GmbH | Wendelinstraße 1 | 50933 Köln | www.die-bank.de

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