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RISIKO MANAGER 09.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

20 firm Frankfurter

20 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft Umfrage zur Digitalisierung in der Bankenbranche Europäische Kreditinstitute kommen bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle voran, wenn auch in kleinen Schritten und mit Fokus auf die bestehenden Geschäftsmodelle. Disruptive Ideenansätze oder Innovationen dagegen werden bisher kaum umgesetzt. Dies ist ein zentrales Ergebnis des aktuellen „digital Pulse Check“ des Unternehmens „zeb“. Die Strategie- und Managementberatung, untersuchte den Stand der Digitalisierung der Bankbranche. „Der aktuelle Pulse Check zeigt, dass Strategie und Umsetzung der Banken bei der digitalen Transformation noch weit auseinanderliegen“, so Dr. André Ehlerding, Initiator der Studie und Senior Partner bei zeb. „Kunden finden bisher kaum innovative Angebote, die über das Basisproduktportfolio hinausgehen, und werden zu selten direkt in die Entwicklung neuer Produkte einbezogen. Moderne, agile Zusammenarbeitsmodelle sind kaum etabliert. Banken müssen ihre internen Prozesse schneller optimieren und ihre Daten konsequent für sich nutzen. Dann haben sie eine gute Chance, gegen neue digitale Wettbewerber am Markt zu bestehen.“ 79 Prozent der Banken verfügen laut der Studie mittlerweile über eine digitale Strategie. Diese ist jedoch nur bei einem Drittel der Institute mit konkreten Maßnahmen unterlegt. Lediglich ein Viertel misst zudem die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen. Der Fokus der Strategie liegt dabei auf der Digitalisierung des bestehenden Geschäftsmodells, nur ein Fünftel plant disruptive Veränderungen. Insgesamt zeigt die Studie, dass jene Institute, die ihre Strategie operationalisieren und messbar machen, bei der Umsetzung deutlich weiter vorangekommen sind als andere Häuser. Prof. Silvana Tenreyro ist die Carl-Menger-Preisträgerin des Jahres 2018. Tenreyro gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten lehrenden Makroökonominnen in Europa. In ihrer Forschung verbindet sie die Gebiete „Internationale Ökonomie“ und „Monetäre Makroökonomie“. Ihre Arbeiten zur Theorie und Empirie optimaler Währungsräume sowie ihre ökonometrischen Arbeiten finden weltweit große Beachtung. Silvana Tenreyro ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der London School of Economics and Political Science. Sie ist außerdem Mitglied des Monetary Policy Committees der Bank of England, das die Geldpolitik der britischen Zentralbank festlegt. Loriana Pelizzon in ESRB berufen Loriana Pelizzon, seit 2013 Programmdirektorin des „Systemic Risk Lab“ am Forschungszentrum SAFE, ist für die nächsten vier Jahre als ordentliches Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums (Advisory Scientific Commitee, ASC) des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, kurz ESRB) berufen worden. Der ASC berät den ESRB zu relevanten Themen aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Das Gremium besteht derzeit aus 15 Mitgliedern. Zusammen mit Professor Pelizzon wurden elf weitere Wissenschaftler in das Gremium berufen. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Kurz notiert: Wirtschaftsnobelpreis für US-Wissenschaftler Weitere Informationen unter: www.zeb.de Carl-Menger-Preis 2018 verliehen Die Siegerin des Carl-Menger-Preises 2018: Silvana Tenreyro. Bildquelle: Monetary Policy Committee/Bank of England: https://www.flickr.com/photos/bankofengland/albums. William D. Nordhaus (links), Paul M. Romer (rechts) , 2018 Laureate in Economic Sciences. Bildquelle: Ilustration: Niklas Elmehed. © Nobel Media AB 2018. Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft wird an die beiden US-amerikanischen Wissenschaftler William D. Nordhaus und Paul M. Romer vergeben. Beide werden für ihre Forschungen rund um den Klimawandel und Innovationen ausgezeichnet. Die Königlich Schwedische Akademie begründet die Preisvergabe damit, dass beide Wissenschaftler Modelle entwickelt hätten, „die erklären, wie die Marktökonomie mit Natur und Wissen interagiert“. Die Verleihung des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises, wie er offiziell heißt, ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 870.000 Euro) dotiert und erfolgt im Rahmen der Ehrung im Dezember in der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

21 Ausgabe 09/2018 Regulierungstrends Cyber-Security zum Ersten: Bankenverband unterstützt Allianz für Cyber-Sicherheit Andreas Krautscheid: „Cyber-Sicherheit geht jeden an.“ Bildquelle: Bankenverband – Bundesverband deutscher Banken. Der Bankenverband intensiviert nach eigenen Angaben seine Arbeit zum Schutz vor Cyber-Angriffen. „Cyber-Sicherheit geht jeden an. Je mehr wir in allen Lebensbereichen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, desto mehr müssen wir uns auch gemeinsam vor den Gefahren im und aus dem Netz schützen“, so Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands. „Cyber-Sicherheit muss die Antwort auf die Risiken der Digitalisierung sein. Und das geht nur, wenn wir in Netzwerken zusammenarbeiten.“ Deshalb unterstütze der Bankenverband auch die Allianz für Cyber-Sicherheit (ACS) als Multiplikator, um die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland gegenüber Cyber-Angriffen zu stärken. Weitere Informationen unter: www.bankenverband.de Cyber-Security zum Zweiten: Konferenz zur IT-Aufsicht bei Banken Setzt auf die Effektivität von Schutzmaßnahmen, BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler. Bildquelle: Bernd Roselieb/BaFin. „Software- oder Hardwarestörungen und Mängel in der ‚Cyber-Hygiene‘ sind viel häufiger die Ursache von Sicherheitsvorfällen als Attacken von außen“, erklärte BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler zum Auftakt der Konferenz „IT-Aufsicht bei Banken“ Ende September in Frankfurt am Main. „Wir werden daher einen stärkeren Fokus auf die Effektivität von Schutzmaßnahmen und auf geeignete Krisenreaktionsmechanismen legen müssen“, kündigte Röseler an. Dabei werde es darum gehen, wie Krisenübungen und ein wirksames Notfallmanagement bei Banken aussehen sollten. Auch überlege die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, mit umfangreichen Sicherheitstests („Penetrationstests“) die IT-Sicherheitssysteme der Banken auf Herz und Nieren zu testen. Weitere Informationen unter: www.bafin.de Kurz notiert: Neue Bürgerbewegung Finanzwende Im Juli 2018 gründete sich der gemeinnützige Verein „Bürgerbewegung Finanzwende“ in Berlin. Die neue Bewegung setzt sich für Veränderungen in der Finanzwirtschaft ein, „die Gewinnstreben in Einklang mit den sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) bringt“, so die Umschreibung auf den Vereinsseiten. Neben Finanzmarktstudien seien Kampagnen geplant – auch mithilfe des Rechtswegs „für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor der Finanzindustrie“. Die Arbeitsschwerpunkte liegen nach eigenen Angaben auf der deutschen Finanzpolitik, eingebettet in ein europaweites Netzwerk. Weitere Informationen unter: www.finanzwende.de Klimarisiken und das Finanzsystem Der Weltklimarat, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), hält in einem Sonderbericht von Anfang Oktober die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius noch für möglich. Dies scheint in Anbetracht der zunehmenden Naturkatastrophen auch dringend notwendig – auch mit Blick auf die Finanzwirtschaft. So kritisierte der WWF bereits im September, dass Umweltrisiken vom Finanzsystem noch immer nicht in ihrer Dringlichkeit berücksichtigt würden: „Umweltbezogene Risiken – wie mit der Klimakrise verbundene Risiken – erkennt das Finanzsystem noch immer lückenhaft. Es sind aber keine Öko-Nischen betroffen: Die Antwort auf die Klimakrise betrifft das gesamte Wirtschaftsleben. Wenn sich diese umfassende Transformation nicht im Finanzsystem widerspiegelt, kann sich das verheerend auf Kapitalanlagen und Vermögenswerte auswirken“, sagt Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance beim WWF Deutschland. Nach WWF-Angaben existierte das Finanzsystem nicht unabhängig von der Realwirtschaft und der Gesellschaft, sondern sei eng mit dortigen Entwicklungen verzahnt. Der Übergang zu einer fossilfreien Welt müsse sich sowohl in der Realität als auch auf dem Finanzmarkt vollziehen. Weitere Informationen unter: www.wwf.de

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