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RISIKO MANAGER 08.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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26 RISIKO MANAGER 08|2018 Wirtschaft zu konzentrieren, bestehende Kontrahentenbeziehungen zu verbessern und Liquidität bereitzustellen, wird ein großer Teil der intellektuellen und finanziellen Ressourcen der Banken für die Umsetzung und das Management neuer aufsichtsrechtlicher Vorschriften verwendet. Die Modellierung der Risikofaktoren im FRTB wird erhebliche Implementierungsherausforderungen und möglicherweise erhebliche Erhöhungen des Marktrisikokapitals mit sich bringen, das die Banken reservieren müssen. Der Artikel resultiert in einer Präsentation eines State-of-Art-Ansatzes, der in der Lage sein muss, die Modellfähigkeit von Risikofaktoren zu demonstrieren und die vorhandene Datensammlung wirksam einzusetzen. Es ist notwendig regulatorische Arbitrage zu ahnden. Mehrere europäische Banken haben sich alle Mühe gegeben ihre Handelsbücher einer grundsätzlichen Überprüfung zu unterziehen, und behaupten, dass es zu viele regulatorische Unsicherheiten gibt. Die USA fordern mehr Zeit zur Überprüfung des Rahmenwerks. Australien, Hongkong und Singapur haben alle Verzögerungen angekündigt, und der Europäische Rat forderte eine vierjährige Verzögerung für die Umsetzung. Mögliche Herausforderungen für weitere Forschungen zu diesem Thema sind umfassend. Es könnte interessant sein, zu untersuchen, wie sich die Wechselwirkung auf der Ebene des regulatorischen Kapitals der verschiedenen Risikoarten auf die Finanzmarktstabilität auswirken könnte. Neue Methoden und Modelle für das Risikomanagement werden beinahe täglich entwickelt [Yang und Weidong 2017]. Literatur C. Acerbi, B. Szekey (2014): Backtesting Expected Shortfall - Introducing three model-independent, non-parametric backtest methodologies for Expected Shortfall. Backtesting Expected Shortfall - Introducing three model-independent, non-parametric backtest methodologies for Expected Shortfall. Working paper MSCI Inc. C. Acerbi, B. Szekely, B. (2017): General Properties of Backtestable Statistics [Internet]. SSRN. Elsevier ; [cited 2018May30]. Available from: https://papers.ssrn.com/sol3/ papers.cfm?abstract_id=2905109. L. Alessi (2016): Estimation of potential benefits of the implementation of the fundamental review of the trading book and leverage ratio. Publications Office of the European Union. GJ. Alexander, AM. Baptiste, S. Yan (2012): Bank regulation and stability: an examination of the Basel market risk framework. PDF [Internet]. Deutsche Bundesbank; 2012Sep [cited 2018May30]; Available from: https://papers.ssrn.com/sol3/ papers.cfm?abstract_id=2905109. S. Allen (2012): Financial Risk Management. Hoboken, NJ: John Wiley and Sons. G. Aresi, L. Olivio (2018): [Internet]. The Effects of FRTB in the CVA Risk Framework. [cited 2018 May30]. Available from: http://www.iasonltd.com/wp-upload/Download/All/2018_ The Effect of the FRTB in the CVA Risk Framework_.pdf Basel Committee on Banking Supervision BCBS (2016): [Internet]. Revisions to the Basel II market risk framework” Basel Committee on Banking Supervision BCBS. [cited 2018 May30]. Available from: http://www.to.org/publ/bcbs158.pdf A. Blundell-Wignall, P. Atkinson (2010). Thinking beyond Basel III: Necessary solutions for capital and liquidity. OECD Journal: Financial Market Trends. 2010; 2010 (1). A. Blundell-Wignall, P. Atkinson (2010): Thinking beyond Basel III: Necessary solutions for capital and liquidity. OECD Journal: Financial Market Trends. 2010; 2010 (1). C. Borio, H. Zhu (2009): The future of banking regulation - Capital regulation, Risk-Taking and Monetary Policy: A Missing Link in the Transmission Mechanism? Vol. 268, BIS Working Paper. D. Brigo, M. Morini, A. Pallavicini (2013): Counterparty Credit Risk, Collateral and Funding: With Pricing Cases for All Asset Classes. Wiley. Capteo (2016): Fundamental review of the trading book – Minimum capital requirements for market risk. [cited 2018May5]; available from: http://www.capteo.com/wp-con- tent/uploads/2016/07/CAPTEO_FRTB-Publication-CAP- TEO-Mai-2016.pdf. Challenges in the implementation of FRTB. Risk Minds Conference [Internet]. [cited 2018 May5]: Available from: https://knect365.com/riskminds/article/5cf4fb27-1234-4aadac89-d337cf2e3d08/practical-operational-implementation-of-frtb-2. Friedman J, Kraus W. (2011): Engineering the Financial Crisis Systemic Risk and the Failure of Regulation. Philadelphia: University of Pennsylvania Press. U. Gaumert, M. Kemmer (2015): Regulatory Developments in Risk Management: Restoring Confidence in Internal Models. In: Glau K., Scherer M., Zagst R. (eds) Innovations in Quantitative Risk Management. Springer Proceedings in Mathematics & Statistics, vol 99. 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Weidong (2017): Modern risk management tools and applications. In: Commercial Banking Risk Management - Regulation in the Wake of the Financial Crisis. New York, NY: Palgrave Macmillan. H. Zhang, T. Weidong (2017): Market risk modelling framework under Basel III. In: Commercial Banking Risk Management- Regulation in the wake of financial crisis. Autor Dr. Jörg Orgeldinger, MBA (UK) ist ein Finanzberater aus Düsseldorf. Er begann seine Karriere bei der Westdeutschen Landesbank, wo er seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte. Er verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Kreditrisiko, Unternehmensbewertung und Finanzbuchhaltung. Orgeldinger hat für die führenden Finanzinstitute in Europa gearbeitet, wie McKinsey, UBS (Zürich), HamburgLB, Lloyds PLC of London, HSBC (London), Sal. Oppenheim Luxembourg, Unicredit (Mailand), ABN AMRO (Amsterdam) etc. und ist an Fakultäten verschiedener deutscher Hochschulen für Rechnungs- und Finanzwesen tätig.

Liebe FIRM-Leser, digital, digitaler, am digitalsten. Wirtschaft und Politik sprechen unentwegt von der zunehmenden Digitalisierung – oft im Superlativ. Nun wurden jüngst vom Bundeskabinett die Eckpunkte für eine Strategie zur künstlichen Intelligenz (KI) beschlossen. Das Ziel ist unter anderem KI hierzulande auf ein weltweit führendes Niveau zu heben. Das ist löblich, verstellt aber den Blick auf die Tatsachen und Risiken. Und die heißen vielfach ungeklärte Organisationsstrukturen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Zudem, und damit gehen wir auf eine weitere Studie ein, ist der Mensch noch immer eines der größten Sicherheitsrisiken für Organisationen. Nun ist das im Grunde keine ganz neue Tatsache. Aber viele Unternehmen berücksichtigen diese Schwachstelle noch immer zu wenig. Das heißt: Soll die viel beschworene digitale Transformation gelingen, müssen einige Stellschrauben neu justiert werden. Doch der digitale Wandel ist nicht aufzuhalten. Diesen sieht Burchard Hillmann-Köster, Experte im Bereich Location Intelligence/Customer Information Management beim Unternehmen Pitney Bowes, in unserem FIRM-Interview, von drei Themen getrieben: der digitalen Transformation, der Regulierung und der geänderten Erwartungshaltungen der Kunden. Hillmann-Köster: „Die digitale Transformation verändert die Geschäftsmodelle der Finanzbranche. Traditionelle Produktions- und Dienstleistungsstrukturen werden schrittweise durch „digitale“ Strukturen sowie verteilte und vernetzte Informationen abgelöst. Zudem werden diese in immer kürzeren Zeitabständen ausgewertet, angereichert, „intelligent“ vernetzt und immer stärker automatisiert weiterverarbeitet.“ Die Zeichen der digitalen Zeit haben auch Kapitalgeber für sich entdeckt und investierten im ersten Halbjahr 2018 bereits 58 Milliarden US-Dollar in Fintechs. Und auch wir von FIRM investieren in die digitale Zukunft. Im kleineren Rahmen, dafür visuell direkt sichtbar in Form des neuen FIRM-Internetauftritts. Dieser überzeugt mit einem optimierten Zugang zu wichtigen Ankerpunkten und einer besseren Übersichtlichkeit. Wem das alles zu viel Digitalisierung ist, der schaue auf das 175-jährige Jubiläum der Volksbank Hohenlohe, die damit die älteste noch selbstständige Genossenschaftsbank weltweit ist. Ein bodenständiges Thema, so ganz analog. In diesem Sinne, viele Anregungen mit der neuen Ausgabe! Es grüßt Ihr INHALT 27 EDITORIAL 28 INTERVIEW 30 WISSENSCHAFT 31 REGULIERUNGSTRENDS 32 FIRM-NEWS UND TERMINE HERAUSGEBER Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung e.V. Walther-von-Cronberg-Platz 16 D 60594 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 87 40 20 00 Telefax: +49 69 87 40 20 09 Internet: www.firm.fm E-Mail: info@firm.fm Redaktion: Frank Romeike (V.i.S.d.P.), Andreas Eicher E-Mail: redaktion@firm.fm Erscheinungsweise: 10 x im Jahr als Einhefter in der Zeitschrift RISIKO MANAGER Frank Romeike, verantwortlicher Chefredakteur und Mitglied des FIRM-Vorstands

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