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RISIKO MANAGER 08.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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20 RISIKO MANAGER 08|2018 Abb. 03 Instrument Einflussfaktoren der technischen Gestaltung Business »» Standardized approach »» Internal models Requirements »» BCBS paper »» Bankspecific aspects Abb. 04 Sales / PreSales Implementation Support Consulting »» Subject matter competence »» Functional Design Instrument Die verschiedenen Implementierungsstrategien Assessement Assessement document alle Risikoarten hinweg bedeuten. Aufgrund fehlender Qualitätsdaten sind Datenbereinigung und manuelle Abstimmung möglicherweise schwierig. Im Anlagebuch werden nicht börsennotierte Aktien, Verbriefungen, Kapitalbeteiligungen usw. behandelt. Wie aus Abb. 02 ersichtlich, erfordert die neue Berichtserstattung mehr Informationen und ermöglicht ein verbessertes Risikomanagement. Die unterschiedlichen Anforderungen der neuen Verordnung haben unterschiedliche Auswirkungen. Neue Risikomaßnahmen sind eher von theoretischem Interesse. Für Stresstests kann es schwierig sein, 1. Precondition 2. Target architecture 3. Gaps 4. Business Case »» Risks »» Time axis »» Milestones Technical Design »» System architecture »» Data Status quo? »» What system is in use? Target architecture in phases 1. System architecture 2. Data architecture 1. Preanalysis (Status quo and functional analysis) 2. IT-Design (Technical design document) 3. Realisation 4. Test and approval (iterative) relevante Daten zu erhalten. Die unterschiedlichen erforderlichen Liquiditätshorizonte intensivieren den Berechnungsaufwand. Eine neue Risikoausfallgebühr kann bankspezifische Details erfordern. Die Arbeitsbelastung wird aufgrund der neuen Anforderungen für die Modellgenehmigung zunehmen. FRTB erfordert eine neue operative Komplexität. Der Expected Shortfall muss für Kombinationen aus Liquiditätshorizonten, verschiedenen Anlageklassen, Kalibrierungsfenstern, höherer Granularität bei gestressten Daten und mit Rücksicht auf P&L berechnet werden. FRTB benötigt qualitativ hochwertige Daten und erfordert neue Berichtsstandards. Die Überwachung des Marktrisikos ist täglich gefordert. Ein intensives Genehmigungsverfahren durch die Aufsichtsbehörde ist erforderlich, und eine negative Auswirkung auf die Marktliquidität ist möglich. Große Kapitalinvestitionen in Kapitalveränderungen und höchstwahrscheinlich niedrigere Toleranzen werden zu einem Missverhältnis führen. Beratungsunternehmen helfen beim technischen Design mit einer neuen System- und Datenarchitektur. ( Abb. 03) 5. Phasen der Umsetzung Die Umsetzung sollte sich auf Strategie und Regulierung, Betrieb, Methoden, Verordnung und Daten- / Risikostruktur konzentrieren. In der Bewertungsphase sollten die Voraussetzungen, die Zielarchitektur, die Lücken und ein Geschäftsszenario mit Risiken, Zeitachse und Meilensteinen definiert werden ( Abb. 04). Die Implementierungsphase sollte in einem Bewertungsdokument resultieren, das aus Voranalyse, IT-Analyse, Durchführung, Test und Genehmigung besteht. Der geeignete Ansatz sollte vom Geschäftsmodell der Bank abhängen. Zu Beginn muss ein Konsens über die zukünftige Desk-Struktur gebildet werden. Die Desk-Level-Strategie (Werttreiber, Risikofaktoren, Profitabilitätsziele, Risikoneigung, Kapitalallokation, Limits etc.) sollte klar definiert werden. Die Durchführbarkeit im Rahmen der neuen Verordnung und Aktivitäten muss priorisiert und bewertet werden. Teilnehmer sind dann die Abteilungen für Risiko, Handel oder Finanzen. Das Ergebnis ist die Bewertung von Handelsaktivitäten, Strategien für Desks in Zielmodellen, eine Zielkapitalzuweisung und die Durchführung eines Übergangsmanagements. Verfahren In einem zweiten Schritt müssen Zielprozesse für Modellgenehmigungen und Entscheidungen zur Desk-Levels-Modellierbarkeit entwickelt werden. Methoden, Prozesse und Übergangsregelungen für die Handels-/Anlagenbuch-Zuordnung werden festgelegt. Es wird ein Buchungsmodell für Wechselsanktionen und Zieloperationsmodelle für das Risikomanage-

Regulierung 21 ment entwickelt. Als Ergebnis können die Methodik und die Methoden gezielt eingesetzt werden. Akteure sind die Abteilungen für Risiko und Finanzen. Methoden Methoden wie Expected-Shortfall-Berechnung, Liquiditätshorizonte, Stress-Kalibrierung, Restrisiko-Add-ons etc. müssen angepasst werden. Das P&L-Attribuierungs- Rahmenwerk wird validiert und kalibriert. Stressperioden sollen bestimmt werden. Die behördliche Bewertungsanpassung CVA (risikoneutral) wird berechnet, und die quantitative Auswirkung wird – hauptsächlich durch Benchmarking [Plank et al. 2012] – bewertet. Bei der Umsetzung des FRTB muss die Bank einen Kompromiss zwischen einem guten VaR-Modell, was möglicherweise zurückhaltende ES-Schätzungen zur Folge hat, und einem weniger zufriedenstellenden VaR-Modell eingehen, was möglicherweise zu genaueren ES-Schätzungen führt. Teilnehmer sind die Risiko- und Finanzabteilung. (Zur Erklärung von CVA [Aresi und Olivo 2018] oder [Brigo 2013]). Verordnung Die Verordnung für zukünftige Desk-Level-Berichtserstattungen muss eingehalten werden. Interne und externe Berichtsinhalte sowie die Granularität sollen vereinbart werden. Darüber hinaus muss die IMA/ IMM-Genehmigung gemäß der neuen Regelung eingeholt werden. Ziel ist die Auswertungsmethodik und der neue IMA/ IMM-Ansatz. Akteure dafür werden Abteilungen für Compliance, Handel und Risiko sein. Abb. 05 Instrument Neue Anforderungen an das FRTB Implementation of a new standardized approach Aggregated methodology for the internal model Conceptual and operating requirements for risk management and trading positions FRTB Fundamental review of the trading book Daten / Risikostruktur Risikofaktoren werden überprüft und optimiert. Lücken und mögliche Verbesserungen gehören identifiziert. Die Datenqualität wird analysiert und der Einfluss von Unsicherheit auf Risikomaßnahmen minimiert. Eine Folgenabschätzung für die IT-Landschaft wird durchgeführt. Schließlich wird eine Zielarchitektur für Risiko und Finanzen entwickelt. Akteure sind die Abteilungen für Risiko, IT und Finanzen. Das Ergebnis ist ein Sourcing-Modell für Risikofaktoren und eine Zielsystemarchitektur. Einige kleinere Beratungsunternehmen verwenden einen anderen Ansatz. In einem ersten Schritt werden Entscheidungsfindungslösungen bereitgestellt. FRTB-Streams müssen koordiniert, Strategie- und Geschäftspunkte müssen geplant werden. Die Modellleistung muss bewertet, und Risikomodellierungsansätze müssen quantifiziert werden. Die Auswirkungen auf Organisation, IT, Prozesse und Unternehmen werden bewertet und simuliert. Quantitative, organisatorische Prozesse werden bewertet und in Synergien umgesetzt. Ist eine FRTB-Arbitrage möglich? Anlagestruktur und kosteneffiziente Prozesse sollen optimiert werden. Viele Ansätze versprechen eine signifikante Reduzierung des Betriebsaufwands, z. B. durch eine Prüfung auf Tauglichkeit für standardisierte Modelle im Vorfeld der vorgeschriebenen Fristen. Umfassende Datenpflege ermöglicht eine echte End-to-End-Lösung. Auch dritte Quellen sollen verwendet werden, um genaue, vollständige, konsistente und verfügbare Daten bereitzustellen, die in den breiteren Prozess integriert werden können. Viele Beratungsunternehmen nutzen einen stufenweisen Ansatz. Mithilfe des Programmmanagements wird eine Reorganisation vorgenommen. Zusätzlich wird eine Auswirkungsanalyse zu Organisation, Modellen, IT und Prozessen durchgeführt. Ein Projektmanagementbüro koordiniert die Bestrebungen des FRTB zur Rationalisierung des IT-Datenrahmens. Mithilfe des Datenmanagements sollen IT-Diagnosetests durchgeführt werden, mit Analyse des Ist-Zustands sollen Ziel und Chancen für Veränderungen dargestellt werden. Ein Datenmanagement-System zur Datenerfassung wird geschaffen und implementiert. Auswirkungen werden simuliert, und eine Strategie wird geplant. Risikomodellierung und Quantifizierung werden entwickelt. Die Wirkungsanalyse soll sowohl für die IMA- als auch SA-Ansätzen durchgeführt werden. Entscheidungen müssen unterstützt werden, sodass die Kommunikation mit dem Top-Management erleichtert wird. Validierungsverfahren werden definiert und dokumentiert. Optimale Kapitalisierung mit Wechselwirkungen und Synergien müssen quantifziert werden. Ist eine FRTB-Arbitrage weiterhin möglich? Optimale Anlagestruktur, parallele Abläufe und kosteneffiziente Prozesse werden entwickelt. Banken sehen sich sowohl innerhalb New definition of trading and banking book New trading desk structure New requirements for the internal risk transfer between trading and banking book

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