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RISIKO MANAGER 07.2017

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

20 firm Frankfurter

20 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft Cloud und die Sicherheitsstrategie Die repräsentative Umfrage „Cloud Monitor 2017“ von Bitkom Research, im Auftrag der Unternehmensberatung KPMG, zeigt: Je kleiner das Unternehmen, desto eher wird auf eine Sicherheitsstrategie bei der Nutzung von Cloud Computing verzichtet. Die Macher der Umfrage kommen zu dem Ergebnis: Während bei Unternehmen mit 500 oder mehr Beschäftigten, die Cloud-Dienste nutzen oder dies planen, rund zwei Drittel über eine Cloud-Security-Strategie verfügen, ist es bei den kleineren nur rund ein Drittel. So haben 68 Prozent der Unternehmen mit 2.000 oder mehr Beschäftigten eine bereichsübergreifende Sicherheitsstrategie oder eine Strategie für einzelne Unternehmensbereiche. Bei den Unternehmen mit 500 bis 1.999 Beschäftigen liegt der Anteil bei 61 Prozent. Dagegen besitzen nur 35 Prozent der Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern eine solche Strategie, bei Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sind es sogar nur 28 Prozent. Insgesamt boome nach Ansicht der Umfrageergebnisse die Cloud-Nutzung in der Wirtschaft. So haben zwei von drei Unternehmen ab 20 Mitarbeitern (65 Prozent) in Deutschland im Jahr 2016 Cloud Computing eingesetzt. Im Vorjahr waren es erst 54 Prozent, 2014 sogar nur 44 Prozent. Weitere Informationen unter: www.bitkom.org RiskNET Summit mit Forschungsschwerpunkt Dr. Günther Schmid: Der Experte für Geopolitik hält auch in diesem Jahr die Keynote anlässlich des RiskNET Summit. Bildquelle: RiskNET. Wie moderne und zugleich praxisnahe Risikomanagementstrategien gelebt werden, zeigt der RiskNET Summit am 24. und 25. Oktober 2017. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor geben Einblicke in ihre Arbeit. Im Rahmen der Konferenz findet vor allem die Forschung ihren Platz. Neben Prof. Dr. Raffael Kalisch, Forschungszentrum Transnationale Neurowissenschaften (FTN), Neuroimaging Center (NIC), Johannes Gutenberg-Universität Mainz, referieren Univ.-Prof. Dr. Arnd Wiedemann sowie Univ.-Prof. Dr. Volker Stein, beide von der Universität Siegen. Darüber hinaus zeigt Oberstleutnant Thorsten Kodalle, Dozent Sicherheitspolitik/KRITIS/ Cyber, Führungsakademie der Bundeswehr, wie Organisationen mit Wargaming Risiken entdecken können. Ein Höhepunkt ist – wie bereits in den vergangenen Jahren – die Keynote von Dr. Günther Schmid, Experte für Geopolitik und vormals Bundesnachrichtendienst, zu den geopolitischen Risiken in einer „Welt voller Unsicherheit“. Weitere Informationen unter: http://summit.risknet.de Schatten-IT: zwischen Risiko und Innovationsmotor Fast jedes Unternehmen kennt die Problematik: Neben der offiziellen IT-Infrastruktur gibt es eine Vielzahl an IT-Systemen, die in den Fachabteilungen direkt angesiedelt sind und ohne Mitwirkung und Wissen der IT-Abteilung (weiter-)entwickelt und betrieben werden. In einem Symposium zeigt das Konstanzer Institut für Prozesssteuerung an der HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung am 22. Juni 2017 praktische Handlungsansätze und stellt aktuelle Entwicklungen in der Schatten-IT-Forschung vor. Weitere Informationen unter: www.htwg-konstanz.de Kurz notiert: FIRM-Jahrbuch erschienen 2017 Jahrbuch Yearbook Auch in der vorliegenden Ausgabe stehen wieder die Themen des Chancen- und Risikomanagements sowie der Regulierung im Mittelpunkt. Bildquelle: FIRM. Mit dem neuen Jahrbuch 2017 stellt FIRM auch in diesem Jahr seine Arbeit rund um die Themen Risikomanagement und Regulierung vor. Inhaltlich wurde an der bewährten Zweiteilung festgehalten, sprich einer aus der Welt des Chancen- und Risikomanagements sowie ein anderer aus der Regulierung. Letzteres ist vor allem unter dem Aspekt einer rasanten Entwicklung im Regulationsumfeld und den steigenden Anforderungen an das Risikomanagement von Banken ein Kernthema. Das aktuelle sowie alle bisher veröffentlichten Jahrbücher können kostenfrei auf der FIRM-Webseite heruntergeladen werden. Die FIRM-Geschäftsstelle verschickt auf Wunsch auch ein gedrucktes Exemplar an Interessenten (E-Mail an info@firm.fm). Weitere Informationen unter: www.firm.fm

21 Ausgabe 07/2017 Regulierungstrends Griechenland und die Schuldenerleichterung In einer SAFE Policy Lecture am 9. Mai an der Goethe-Universität wagte der ehemalige griechische Finanzminister George Papaconstantinou einen Rückblick auf die Ursachen und die Entwicklung der Schuldenkrise in Griechenland. Gemeinsam mit den rund 150 Gästen, die zu seinem Vortrag mit dem Titel „Greece: A Never-Ending Tragedy?“ gekommen waren, diskutierte Papaconstantinou über mögliche Wege aus der Schuldenfalle. „Damit Griechenland wieder wachsen und sich von dem Schuldenberg befreien kann, sind massive Investitionen aus dem Ausland notwendig“, sagte Papaconstantinou. Er begrüßte, dass sich die internationalen Gläubiger inzwischen bei den Prognosen für die Schuldentragfähigkeit am Nettofinanzierungsbedarf und nicht mehr an der nominalen Schuldenquote orientierten und warb für eine Verlängerung der tilgungsfreien Zeit sowie der Laufzeiten für die Hilfskredite. Dennoch geht der ehemalige Finanzminister davon aus, dass nach dem Auslaufen des dritten Hilfspakets 2018 ein viertes folgen muss. Es werde eine gewisse Zeit dauern, bis sich der Effekt der enormen Sparanstrengungen Griechenlands einstelle. Erste Ergebnisse seien aber schon sichtbar: So habe sich das Primärdefizit in Höhe von elf Prozent im Jahr 2010 zu einem Primärüberschuss von vier Prozent entwickelt. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Cyber-Sicherheits-Studie zeigt: überforderte Führungskräfte Laut einer aktuellen Studie zum Thema Cyber-Sicherheit der globalen Risikomanagementberatung Control Risks fühlen sich viele Führungskräfte angesichts der Bedrohungen aus dem Cyberspace überfordert. Die von Control Risks weltweit durchgeführte Umfrage unter Führungskräften und IT-Entscheidern ergab, dass fast die Hälfte der Befragten davon überzeugt ist, die Führungsetage ihres Unternehmens würde Cyber-Risiken nicht ernst genug nehmen. Und dies, obwohl 77 Prozent der Befragten die Mitglieder der Führungsebene als Hauptverantwortliche für Cyber Security Management in ihrem Unternehmen ansehen – und nicht die traditionell zuständige IT-Abteilung. Gut 31 Prozent der Befragten gaben zudem an, sehr oder sogar extrem besorgt zu sein, ihr Unternehmen könne im Laufe des nächsten Jahres Opfer einer Cyber-Attacke werden. Bei einem Drittel (34 Prozent) der Unternehmen sei jedoch kein Krisenmanagement-Plan für den Fall eines Cyber-Angriffs vorhanden. Angesichts des bis dato schwersten Malware-Angriffs vom 12. Mai 2017, der WannaCry Ransomware-Attacke, bei der in weniger als zwölf Stunden 150 Länder betroffen waren, ist dieser Mangel an Vorbereitung erstaunlich. Weitere Informationen unter: www.controlrisks.com Jeworrek: State-of-the-Art-Risikomanagement in Unternehmen Unternehmen brauchen ganzheitliche Lösungen. Bildquelle: Munich Re. In einem jüngst veröffentlichten Beitrag im Handelsblatt sprach sich Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der Münchener Rück, für ein „State-of-the-Art-Risikomanagement“ in Unternehmen aus. Dies sei wichtig, um potenzielle Schwachstellen und Bedrohungen zu identifizieren, zu bewerten und eine Strategie zur Risikominimierung zu entwickeln. „Was Unternehmen brauchen, sind ganzheitliche Lösungen, die auf jedes einzelne Geschäftsmodell zugeschnitten sind und einen umfassenderen Bilanzschutz bieten“, so Jeworrek. Und er führte fort: „Auch bei den Aufsichtsbehörden, Investoren und Ratingagenturen stehen Cyberrisiken zunehmend im Fokus. Sie haben ebenfalls ein berechtigtes Interesse, dass die Unternehmen sich angemessen gegen Cyberrisiken schützen. Prävention nützt dabei der gesamten vernetzten Wirtschaft.“ Kurz notiert: BaFin mit Rundschreiben zum Risikomanagement Kreditinstitute müssen nach § 25h Absatz 1 Kreditwesengesetz (KWG) über ein angemessenes Risikomanagement sowie über Verfahren und Grundsätze verfügen, um sogenannte sonstige strafbare Handlungen abzuwenden, die zu einer Gefährdung ihres Vermögens führen können. Dafür haben sie angemessene geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme zu schaffen und zu aktualisieren sowie Kontrollen durchzuführen. Die BaFin hat die Vorschriften des KWG nun in einem Rundschreiben konkretisiert. Demnach erfordern „angemessene geschäftsbezogene Sicherungssysteme“ insbesondere auch die Dokumentation und Speicherung der Korrespondenz der Mitarbeiter, die über die Chat-Funktion der Kommunikationsprogramme von Handelsplattformen erfolgt, etwa Chats und Nachrichten. Die Daten sollten mindestens zehn Jahre lang gespeichert werden. Weitere Informationen unter: www.bafin.de

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