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RISIKO MANAGER 07.2016

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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38 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft und Regulierungstrends Gauss-Preis für Untersuchungen zu Risikozerlegung und Sterblichkeitsprojektionen Der renommierte Gauss-Preis der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik und der Deutschen Aktuarvereinigung wurde in diesem Jahr für eine Forschungsarbeit verliehen, die in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa), dem Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Ulm und der Georgia State University entstanden ist und sich mit der Zerlegung des Gesamtrisikos von Verbindlichkeiten im Lebensversicherungsbereich beschäftigt. „Die preisgekrönte Arbeit vereint in einer äußerst gelungenen Mischung theoretische Ansätze der Versicherungsmathematik mit einem großen Anwendungsbezug“, unterstreicht Prof. Dr. Ralf Korn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM). Die Autoren zeigen in ihrer Arbeit auf, wie sich das Gesamtrisiko von Verpflichtungen in Lebensversicherungen in Einzelrisiken zerlegen lässt. „Dies hat für das Management solcher Risiken eine sehr große Bedeutung“, so Prof. Korn weiter. Hintergrund: Gauss-Preis Der Gauss-Preis wird seit 1998 alljährlich von der DGVFM und der DAV ausgeschrieben. Er soll insbesondere jüngere Aktuare, Versicherungs- und Finanzmathematiker motivieren, sich mit ungelösten Fragen der Aktuarwissenschaft zu befassen. Die nächste Wettbewerbsrunde beginnt im September 2016. Weitere Informationen unter: www.aktuar.de Prof. Jan Pieter Krahnen fordert ein Umdenken in der Bankenregulierung. Bildquelle: SAFE. Krahnen für paneuropäische Banken Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung an der Goethe- Universität Frankfurt und Direktor des LOEWE-Zentrums SAFE und des Center for Financial Studies, unterstützt die Forderung von EZB-Direktoriumsmitglied Peter Praet nach paneuropäischen Banken. „Statt vieler nationaler Champions brauchen wir eine überschaubare Anzahl gut diversifizierter, paneuropäischer Banken“, so Krahnen. Auf diese Weise ließe sich eine der zentralen Ursachen der europäischen Staatsschuldenkrise, die Verflechtung von Bankrisiken und nationalen Staatshaushalten, deutlich entschärfen. Krahnen: „Geschäftsbanken, die in ganz Europa über Tochtergesellschaften verfügen, müssen im Fall einer Krise Verluste intern ausgleichen können und somit automatisch zum Risikoausgleich innerhalb Europas beitragen.“ Ein gut funktionierender Wettbewerb zwischen einigen paneuropäischen Bankkonzernen würde dadurch die Notwendigkeit einer europäischen Einlagensicherung zum Zweck des Risikoaus- gleichs wesentlich reduzieren. Eine europäische Einlagensicherung ist seit längerem in der Diskussion, eine politische Einigung jedoch nicht in Sicht. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Chief Risk Officer Patrick Raaflaub hat die künftigen Risiken im Fokus. Bildquelle: Swiss Re. Swiss Re untersucht die wichtigsten Emerging Risks Ein neuer „SONAR-Bericht“ von Swiss Re beleuchtet 21 neue Emerging Risks. Die Turbulenzen in den Schwellenländern, die vermehrte Lokalisierung von Internet-Netzwerken innerhalb von Landesgrenzen und die Finanzrepression sind einige der wichtigsten Risiken, auf die der diesjährige SONAR-Bericht hinweist. Für die Studienmacher sind die drei wichtigsten Risiken mit den größten möglichen Auswirkungen die Schwellenländerkrise 2.0, das „große geldpolitische Experiment“ (allgemeiner Vertrauensverlust in die Währungsordnung) sowie die Fragmentierung des Internets. Der Bericht bietet Erkenntnisse zu Emerging Risks, also sich neu entwickelnde oder verändernde Risiken, deren mögliche Auswirkungen und Tragweite noch nicht genügend berücksichtigt werden können. „Beim Risikomanagement geht es nicht nur um das Management von Risiken in der Gegenwart. Es geht darum, künftige Risiken vorherzusehen, um auf sie vorbereitet zu sein“, erklärt Patrick Raaflaub, Group Chief Risk Officer von Swiss Re. Für Raaflaub kommen diese „Risiken vielleicht erst für künftige Generationen voll zum Tragen“. Allerdings müsse heute gehandelt werden, um Unsicherheiten abzubauen und die Auswirkungen abzuschwächen. Weitere Informationen unter: www.swissre.com G7-Gipfel: Beim Thema Korruptionsbekämpfung sind sich die Staats- und Regierungschefs einig. Bildquelle: G7 Ise-Shima Summit. G7: Kampf gegen Korruption In ihrer Abschlusserklärung zum G7-Gipfel Ende Mai in Ise-Shima, Japan, betonten die Staats- und Regierungschefs unter anderem den Kampf gegen Korruption voranzutreiben. In der Erklärung heißt es hierzu: „Unsere individuellen und gemeinsamen Maßnahmen zur Bekämpfung der Korruption sind von entscheidender Bedeutung für das Wirtschaftswachstum, eine nachhaltige Entwicklung und die Wahrung von Frieden und Sicherheit. Wir sind entschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen zu verbessern, die Steuertransparenz zu erhöhen und den Kapazitätsaufbau in der Korruptionsbekämpfung zu verbessern sowie die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Strafverfolgung zu stärken.“

39 Ausgabe 07/2016 FIRM-News und Termine Eingangsbereich der Ausstellung „Geld“ Bildquelle: © smac, Foto: Mark Frost. Sonderausstellung GELD Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) präsentiert vom 27. Mai bis 30. Dezember 2016 die Sonderausstellung „Geld“. Die Ausstellung zeigt mit Tiefgang und Witz, wie Geld zu dem geworden ist, was es heute ist. Zudem erinnert die Ausstellung an so manche Katastrophe, in die das Geld uns gestürzt hat, oder aus der wir ohne Geld nicht herausgefunden hätten. Der archäologische Blick nach vorn wirft vor allem aber die eine Frage auf: Hat Geld eine Zukunft? Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange: „In der Ausstellung stehen weniger Münzen oder Wirtschaftstheorien im Mittelpunkt, sondern vielmehr der kulturwissenschaftliche Blick. Objekte, Museumsexponate, von Menschen geschaffene Dinge, mögen objektiv beschreibbar sein, doch ihre Bedeutung liegt allein im Auge des Betrachters. Geld verkörpert Wert nur solange, wie wir daran glauben. Und die Ausstellung zeigt überraschend viele Beispiele für Dinge, deren Geldwert geglaubt oder manchmal auch irgendwann nicht mehr geglaubt wurde. Inhaltlich ist die Ausstellung in vier Hauptthemen unterteilt: 1. Formen des Geldes 2. Was machen wir mit Geld? Und was macht Geld mit uns? 3. Finanzkrise und 4. Zukunft des Geldes. Weitere Informationen unter: www.smac.sachsen.de Kurz notiert: FIRM-Forschungskonferenz 2016 Am 30. Juni 2016 findet die FIRM-Forschungskonferenz auf Schloss Montabaur statt. Im Fokus steht unter anderem die Vorstellung der drei besten Promotionen zu Fragen des Risikomanagements, im Rahmen der Vergabe des FIRM-Forschungspreises. Die beste Arbeit wird im Zuge der Veranstaltung prämiert. Der Preis ist mit 15.000 ¤ dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir. Die Laudatio hält Wolfgang Kirsch, CEO der DZ-Bank. Neues Buch zur ungleichen Welt „Ist Ungleichheit eine Voraussetzung für das Funktionieren des Kapitalismus?“ fragte das Wirtschaftsmagazin „brand eins“ den Wirtschaftswissenschaftler Branko Milanovi im Sommer 2014 in einem Interview. Die Antwort des Professors am „Graduate Center“ der „City University of New York“ fiel überraschend ehrlich aus: „Es braucht einen gewissen Grad an Ungleichheit. Sie wird aber dann zum Problem, wenn sie eine Gesellschaft lähmt.“ Nun wird der „Starökonom“, wie ihn „Zeit Online“ jüngst bezeichnete, im Herbst ein neues Buch in deutscher Sprache herausgeben. Unter dem Titel: „Die ungleiche Welt – Migration, das eine Prozent und die Zukunft der Mittelschicht“ beschreibt der Autor „Armut und Perspektivlosigkeit“ als „treibende Kräfte für internationale Migrationsbewegungen“, so der Suhrkamp-Verlag in einer Kurzbesprechung. Unter weiter heißt es: Noch immer ist das Geburtsland eines Kindes der entscheidende Faktor für die Höhe seines zukünftigen Einkommens. Milanovic analysiert den Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Migration – und plädiert für ein radikal liberales Einwanderungsrecht.“ Weitere Informationen unter: www.suhrkamp.de Risikomanagement in Zahlen 57,4 Kilometer … Länge misst der neue Gotthard-Basistunnel, der damit der längste Eisenbahntunnel der Welt ist. 90.000 … Sicherheitskräfte plant Frankreich bei der Fußball-EM im eigenen Land einzusetzen. 12 Millionen ¤ … muss der Motorenbauer MTU wegen Korruption zahlen. 127 Millionen ¤ … ist der Marktwert des neuen englischen Gewinners der Premier League, Leicester City. Termine Datum Konferenz Ort Link 30. Juni 2016 FIRM-Forschungskonferenz Montabaur www.firm.fm 26. - 27. Juli 2016 Tenth Annual Risk Management Conference Singapur www.rmi.nus.edu.sg 2. - 3. August 2016 Gartner Security & Risk Management Summit São Paulo www.gartner.com 25. - 28. September 2016 15th Annual Compliance and Ethics Institute Chicago www.complianceethicsinstitute.org

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