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RISIKO MANAGER 07.2015

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4 Ausgabe 07/2015

4 Ausgabe 07/2015 Aktuelle Ratings Land Fitch S&P Moody‘s Rating Datum Rating Datum Rating Datum Eurozone Belgien AA 27.01.12 AA 28.11.11 Aa3 18.12.11 Deutschland AAA 10.08.94 AAA 09.12.09 Aaa 05.07.00 Estland A+ 05.07.11 AA- 09.08.11 A1 12.11.02 Finnland AAA 05.08.98 AA+ 10.10.14 Aaa 04.05.98 Frankreich AA 12.12.14 AA 08.11.13 Aa1 19.11.12 Griechenland B 23.05.14 B- 06.02.15 Caa1 01.08.14 Irland A- 15.08.14 A 05.12.14 Baa1 16.05.14 Italien BBB+ 08.03.13 BBB- 05.12.14 Baa2 13.07.12 Lettland A- 20.06.13 BBB+ 10.06.13 A3 13.02.15 Litauen A- 25.06.14 A- 11.04.14 Baa1 28.09.09 Luxemburg AAA 10.08.94 AAA 07.12.07 Aaa 28.07.99 Malta A+ 12.07.07 BBB+ 16.01.13 A3 14.02.12 Niederlande AAA 10.08.94 AA+ 29.11.13 Aaa 20.07.99 Österreich AA+ 13.02.15 AA+ 13.01.12 Aaa 30.11.01 Portugal BB+ 24.11.11 BB 13.01.12 Ba1 25.07.14 Slowakei A+ 08.07.08 A 13.01.12 A2 14.02.12 Slowenien BBB+ 17.05.13 A- 13.02.13 Baa3 23.01.15 Spanien BBB+ 25.04.14 BBB 23.05.14 Baa2 21.02.14 Zypern B- 03.06.13 B+ 24.10.14 Caa3 10.01.13 ESM AAA 08.10.12 kein Rating Aa1 30.11.12 EFSF AA+ 15.07.13 AA 08.11.13 Aa1 30.11.12 Europäische Union Bulgarien BBB- 09.11.08 BB+ 12.12.14 Baa2 22.07.11 Dänemark AAA 12.07.10 AAA 13.01.09 Aaa 23.08.99 Großbritannien AA+ 19.04.13 AAA 13.04.12 Aa1 22.02.13 Kroatien BB 08.08.14 BB 24.01.14 Ba1 01.02.13 Polen A- 18.01.07 A- 04.08.09 A2 12.11.02 Rumänien BBB- 26.06.12 BBB- 16.05.14 Baa3 06.10.06 Schweden AAA 08.03.04 AAA 16.12.09 Aaa 04.04.02 Tschechien A+ 04.03.08 AA- 24.08.11 A1 12.11.02 Ungarn BB+ 06.01.12 BB 23.12.12 Ba1 25.11.11 Europa Island BBB 14.02.12 BBB- 24.11.08 Baa3 11.11.09 Norwegen AAA 13.03.95 AAA 09.07.95 Aaa 30.09.97 Russland BBB 04.02.09 BB+ 26.01.15 Ba1 20.02.15 Schweiz AAA 10.08.94 AAA 07.12.07 Aaa 20.07.99 Türkei BBB- 03.12.09 BB+ 19.02.10 Baa3 16.05.13 Ukraine CC 13.02.15 CCC- 19.12.14 Caa3 04.04.14 G-7 Japan A+ 22.05.12 AA- 27.01.11 A1 01.12.14 Kanada AAA 12.04.04 AAA 29.07.02 Aaa 03.05.02 USA AAA 10.08.94 AA+ 06.08.11 Aaa 16.07.99

5 Wettbewerb sorgt für günstige Versicherungsprämien Nach wie vor drückt der starke Wettbewerb zwischen den Versicherern auf die Prämien, und das Angebot ist in vielen Märkten der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) weiterhin groß. Dies gilt insbesondere für Kunden mit attraktiven Risiken und guter Schadenhistorie, so das Ergebnis des aktuellen EMEA Versicherungsmarktreports 2015 des Industrieversicherungsmaklers und Risikoberaters Marsh. Dem EMEA Insurance Market Report 2015 zufolge sind die Prämien für Kfz-Versicherungen in 25 der 34 untersuchten Länder der Region stabil geblieben oder durchschnittlich um bis zu zehn Prozent zurückgegangen. Die Prämien für Organhaftpflichtversicherungen (D&O-Versicherungen) blieben in 32 EMEA-Ländern unverändert oder gingen um bis zu zehn Prozent zurück. Beim Thema Cyber-Risiken werden die Unternehmen zunehmend sensibler. Die Nachfrage nach Cyber-Policen ist in vielen Ländern der Region – darunter Dänemark, Südafrika, Spanien, Schweden, die Türkei und Großbritannien – gestiegen. Die Kapazitäten für Cyber-Deckungen variieren derzeit stark von Land zu Land; da das Wachstumspotenzial in diesem Bereich jedoch enorm ist, dürften mit der Nachfrage auch die Kapazitäten größer werden. Die Prämien für Warenkreditversicherungen sind zwar in der gesamten EMEA-Region weiterhin rückläufig, die Schadenfälle aus diesen Versicherungen steigen jedoch insbesondere in Afrika und einigen Regionen Osteuropas. Mit Ausnahme der attraktivsten Risiken wird sich dies 2015 in höheren Prämien niederschlagen. Beim Blick auf den deutschen Markt sind für Kunden mit guter Schadenhistorie Prämienerhöhungen im Bereich der Sachversicherung für Risiken mit Naturgefahrenexposition um durchschnittlich bis zu zehn Prozent zu verzeichnen. Größere Erhöhungen sind je nach Risikosituation, Schadenhistorie und Branche möglich. In der industriellen Haftpflichtversicherung entwickelte sich der Markt weiterhin günstig. Hintergrund ist der anhaltende Wettbewerb der Versicherer, das nach wie vor niedrige Zinsniveau und ein über die letzten Jahre verbessertes Risikomanagement in den Unternehmen. In der Luftfahrtversicherung hingegen mussten die meisten deutschen Unternehmen Preissteigerungen von zehn bis 20 Prozent hinnehmen; in der Kfz-Versicherung erhöhten sich die Prämien um bis zu zehn Prozent. Durch die instabile politische Lage in vielen Teilen der Welt stieg die Nachfrage nach Deckungsschutz für politische Risiken bei Unternehmen in Deutschland weiter an. Die Kapazitäten am Versicherungsmarkt sind zugleich durch den Eintritt neuer Versicherer und die Ausweitung von bestehenden Deckungskapazitäten weiter gestiegen. Für 2015 ist zu erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Unternehmen sollten politische Risiken dennoch unbedingt noch stärker in ihrem Risikomanagement berücksichtigen und Versicherungsschutz antizyklisch abschließen – also bevor sich ein Krisenherd abzeichnet. Dies gilt umso mehr, als der Risikotransfer oft keine Frage des Preises, sondern der Kapazitäten ist. Weitere Informationen sowie der vollständige Report sind auf der Marsh-Website (www.marsh.de) in der Rubrik /News & Presse verfügbar. Geschäftskunden planen Hausbankwechsel Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat im Rahmen einer Studie untersucht, inwieweit Geschäftskunden bereit sind, ihre aktuelle Hausbankverbindung zu wechseln. Befragt wurden rund 2.000 Firmenkunden in 24 Ländern, in Deutschland nahmen 173 Unternehmen an der Befragung teil. Demnach müssen sich die Hausbanken auf einen härteren Kampf um Firmenkunden einstellen: In den kommenden zwölf Monaten will mehr als ein Drittel der Geschäftskunden (36 Prozent) in Deutschland die Hausbank wechseln. In den vergangenen zwölf Monaten haben nur 15 Prozent die bestehende Bankverbindung tatsächlich gewechselt. Besonders bitter für die Banken: Die Wechselbereitschaft ist hoch, obwohl ein Drittel der Unternehmen sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Hausbank sind und die Hälfte zufrieden. Doch nicht nur innerhalb der Bankenbranche droht eine verschärfte Konkurrenz – immer mehr Non-Banks, wie Kreditkartenunternehmen, drängen mit Bankdienstleistungen für Geschäftskunden auf den Markt und können auf weiteren Kundenzuwachs spekulieren. Aktuell nutzen in Deutschland zwei von drei Firmenkunden Non-Banks. 16 Prozent zeigen Interesse an der Nutzung von Non-Banks, damit steigt das Potenzial insgesamt auf 82 Prozent. In Westeuropa beträgt das Potenzial 78 Prozent, weltweit 71 Prozent. Nachgefragt wird bei Non-Banks in erster Linie die Vorfinanzierung von Handelstätigkeiten. 46 Prozent der befragten deutschen Unternehmen nutzen dafür bereits einen Dienstleister außerhalb des klassischen Bankgewerbes. 30 Prozent planen dies, wodurch sich ein Gesamtpotenzial von 76 Prozent der Unternehmen ergibt. Auf den Plätzen folgen Hypothekendarlehen (65 Prozent Gesamtpotenzial) sowie Pensionspläne (63 Prozent). Eher gering ist das Interesse an Investment-Banking inklusive der Unterstützung bei Firmenübernahmen, das lediglich ein Viertel der Firmenkunden über Non-Banks abwickelt. 13 Prozent planen dies zu tun. Der Kampf um die Kunden im Bankengeschäft dürfte damit weiter an Schärfe gewinnen, zumal die attraktivste Kundengruppe in Deutschland unterrepräsentiert ist. In Deutschland ist der Anteil der wachsenden internationalen Firmen deutlich geringer als im weltweiten Durchschnitt. Damit sind Unternehmen gemeint, deren Strategien auf internationales Wachstum und eine Ausweitung der Produktpalette ausgelegt sind. Über die Hälfte des Umsatzes erzielen sie im Durchschnitt in den kommenden drei Jahren im Ausland. Sie nutzen mehr Bankprodukte (6,7 im Durchschnitt) und pflegen mehr Bankbeziehungen (3,7 im Durchschnitt) als die Traditionalisten. Damit sind sie überaus interessant als Bankkunden. Ihr Anteil liegt in Deutschland jedoch nur bei 28 Prozent, während er weltweit 36 Prozent beträgt. Weitere Informationen sind auf der EY-Website (www.ey.com) in der Rubrik /Presse verfügbar.

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