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RISIKO MANAGER 07.2015

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36 Ausgabe 07/2015

36 Ausgabe 07/2015 bekleidete und für die Entwicklung neuer Geschäftschancen zuständig war. Ab 1995 war er im Geschäftssitz Paris als Financial Controller der Gruppe tätig and war unter anderem für die Geschäftsbeziehungen mit Investoren und Rating-Agenturen zuständig. 1998 ging er zurück nach Mailand, um die Funktion des CEO der lokalen Tochtergesellschaft der SCOR auszuüben. Seit 2005 leitet Gavazzi das Geschäft der EMEA- Region in der Einheit für Vertragsrückversicherung der SCOR Global P&C. Laurent Rousseau wird zum Chief Underwriting Officer EMEA Treaty P&C Operations ernannt und tritt die Nachfolge von Umberto Gavazzi mit Wirkung zum 1. Juli 2015 an. Rousseau ist derzeit Head of Strategy, Marketing & Development bei SCOR Global P&C. Der 36-jährige Laurent Rousseau ist Absolvent der HEC (Ecole des Hautes Etudes Commerciales) und des Centre des Hautes Etudes de l'Assurance (CHEA). Er begann seine Laufbahn bei Credit Suisse First Boston als Aktienanalyst für europäische Versicherer und Rückversicherer. 2005 stieß er zum Insurance Investment Banking Team bei JPMorgan, wo er in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Kapitalbeschaffung und Restrukturierungstransaktionen für europäische Versicherer und Rückversicherer tätig war. 2010 kam er als Advisor to the CEO zur SCOR und wurde 2012 zum Head of SCOR Global P&C's Strategy, Marketing and Business Development ernannt. In dieser Funktion war Rousseau Mitglied des SCOR Global P&C Management Committees sowie zuständig für Underwriting und Strategiepläne, Marketing und Beziehungen zu Maklern im Bereich P&C. Ranald Munro wird zum Chief Commercial Counsel bei SCOR Global P&C ernannt und berichtet in dieser Funktion an Victor Peignet. Auf weltweiter Ebene ist er für die Bereitstellung von Unterstützung hinsichtlich gesetzlicher und regulatorischer Bestimmungen sowie Compliance-Anforderungen Anzeige Jetzt bestellen! für sämtliche globalen operativen Angelegenheiten mit Ausnahme des Schadengeschäfts von SCOR Global P&C zuständig. Er ist Mitglied des SCOR Global P&C Executive Committees. Der 55-jährie Ranald Munro ist seit 1986 Mitglied der englischen und walisischen Anwaltskammer. Er war Staatsanwalt beim UK Crown Prosecution Service, Senior Legal Adviser bei International Computers Ltd sowie Group Legal Adviser und Company Secretary bei L'Oréal (UK) Limited. Bevor Munro zur SCOR stieß, war er European General Counsel, Company Secretary und Head of External Affairs bei Chubb Insurance Company of Europe SE. Ferner ist er Generalmajor der Reserve und dient zurzeit als stellvertretender Kommandant der Landstreitkräfte (Reserve). Er wurde 2009 mit der Verdienstmedaille Volunteer Reserves Service Medal und 2014 mit dem Orden CBE (Commander of the British Empire) ausgezeichnet. Munro ist Treuhänder des Sicherheitsfonds der Luftlandetruppe, Mitglied des Parachute Regiment Council, Honorary Colonel 4 PARA sowie Mitglied der Hochschule The Royal College of Defence Studies. QC Partners erweitert Sales-Team Mit dem 30-jährigen Daniel Volkmann (Foto) baut QC Partners, eine eigentümergeführte Asset Management-Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, ihren institutionellen Vertrieb weiter aus. Daniel Volkmann unterstützt in seiner Funktion als Sales Manager seit dem 1. März 2015 das Vertriebsteam um Dirk Jung und Sultan Deniz. RISIKO MANAGER- Krawatten Machen Sie Ihr RISIKO MANAGER-Outfit komplett und bestellen Sie noch heute die einzigartige RISIKO MANAGER-Krawatte für nur 19,90 EUR. Schicken Sie einfach Ihre Bestellung per E-Mail an medien@bank-verlag.de Der gelernte Bankkaufmann mit einem abgeschlossenen Bachelor-Abschluss verfügt über mehrjährige Erfahrung im Client Relationship Management. Er war zuvor als Gruppenleiter Master Desk in der institutionellen Kundenbetreuung der Helaba-Invest tätig. Weitere Stationen waren Dresdner Kleinwort sowie Universal Investment. Neue Vorstände im AXA Konzern Der 43-jährige Jens Hasselbächer (Foto oben) übernimmt zum 1. April 2015 die Verantwortung für das Ressort P&C Privat und Vertrieb bei der AXA Versicherung vom 52-jährigen Wolfgang Hanssmann (Foto unten), der das Unternehmen zum 31. März 2015 verlässt. Nachfolger von Jens Hasselbächer an der Spitze des Ressorts Kunden-, Partner- und Prozess-Service wird zum selben Datum der 48-jährige Jens Warkentin, der im Konzern bislang die Vertriebssteuerung und den Bankenvertrieb verantwortet hat. Jens Hasselbächer begann seine berufliche Laufbahn 1995 im AXA Konzern und wechselte nach mehreren Positionen im Vertriebsressort zur DBV-Winterthur. Nach der Übernahme von DBV-Winterthur durch AXA wurde er 2007 zum Leiter der Ausschließlichkeitsvertriebe beider Unternehmen ernannt, die anfangs noch getrennt am Markt auftraten und deren Zusammenführung er in der Zeit danach erfolgreich leitete. 2010 übernahm er dann im Vorstand die Verantwortung für den Kunden- und Partnerservice. Jens Warkentin gehört dem AXA Konzern seit 2000 an, wo er zunächst sechs Jahre lang die Konzernentwicklung leitete. Anschließend verantwortete er nach unterschiedlichen Stationen im Konzern seit 2011 die Vertriebssteuerung und den Bankenvertrieb, wo er unter anderem sehr erfolgreich die Neuausrichtung der Vertriebsstrategie und des Bankenvertriebs gestaltete und umsetzte.

37 Commerzbank erzielt Einigung mit US-Behörden Die Commerzbank hat Vergleiche mit verschiedenen US-Behörden bezüglich Verstößen gegen US-Sanktionsbestimmungen sowie gegen Gesetze des Staates New York hinsichtlich des Umgangs mit Geschäftsunterlagen erzielt. Zusätzlich hat die Bank Vergleiche erzielt bezüglich Versäumnissen bei der Einhaltung von US- Richtlinien, Verfahren und Praktiken in den Jahren 2008 bis 2013 zur Erkennung und Meldung potenzieller Geldwäscheaktivitäten. Die Commerzbank hat im Laufe der Verhandlungen mit den US- Behörden kontinuierlich angemessene Rückstellungen gebildet. Am 12. Februar 2015 hatte die Bank angekündigt, dass eine weitere Erhöhung der Rückstellungen möglich sein kann, die dann in dem endgültigen Jahresabschluss 2014 berücksichtigt würde. Neben den bereits gebildeten Rückstellungen wird die Bank daher für diese Vergleiche im 4. Quartal 2014 eine zusätzliche Einmalbelastung in Höhe von 338 Mio. ¤ buchen und in dem endgültigen Jahresabschluss 2014 berücksichtigen. Das Konzernergebnis 2014 wird daher auf 264 Mio. ¤ angepasst (vorläufiges berichtetes Konzernergebnis 602 Mio. ¤). Das Operative Ergebnis 2014 beträgt 684 Mio. ¤ (vorläufiges berichtetes Operatives Ergebnis 1.022 Mio. ¤). Die Common-Equity-Tier-1-Quote (CET 1) bei voller Anwendung von Basel 3 steigt per Ende 2014 auf 9,3 Prozent nach 9,0 Prozent per Ende Dezember 2013. In dem endgültigen Jahresüberschuss von 282 Mio. ¤ im Einzelabschluss der Commerzbank AG nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für 2014 sind die Vergleiche mit den US-Behörden berücksichtigt. Weitere Informationen: www.commerzbank.de Bundesbank erzielt 2014 geringeren Jahresüberschuss Die Deutsche Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2014 einen Überschuss von 2,95 Mrd. ¤ erzielt, nach 4,59 Mrd. ¤ im Vorjahr. „Dass der Überschuss geringer als im Vorjahr ausgefallen ist, liegt vor allem am Rückgang der erzielten Zinserträge“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Bundesbank. Die Wagnisrückstellung bleibt mit 14,4 Mrd. ¤ unverändert. Die wichtigste Quelle für den Bundesbankgewinn im Jahr 2014 waren Zinserträge in Höhe von 4,0 Mrd. ¤ (2013: 7,3 Mrd. ¤), von denen 3,8 Mrd. ¤ (2013: 7,0 Mrd. ¤) auf Zinserträge in Euro entfielen. Dem standen Zinsaufwendungen von 0,9 Mrd. ¤ (2013: 1,7 Mrd. ¤) gegenüber, sodass sich ein Nettozinsertrag von 3,1 Mrd. ¤ (2013: 5,6 Mrd. ¤) ergab. Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 770,8 Mrd. ¤ (2013: 801,0 Mrd. ¤). Mit Blick auf die aktuelle Geldpolitik im Euro-Raum sagte der Bundesbankpräsident, dass mit den beschlossenen Staatsanleihekäufen die Finanzpolitik und die Geldpolitik noch stärker miteinander verwoben würden. Die Motivation der Mitgliedstaaten für weitere Haushaltskonsolidierungen und Reformmaßnahmen könnte abnehmen, wenn sich die Länder an die sehr günstigen Finanzierungsbedingungen gewöhnen sollten. Weitere Informationen: www.bundesbank.de Deutsche Börse und BSE bauen Zusammenarbeit weiter aus Deutsche Börse, Eurex und die Bombay Stock Exchange (BSE) haben einen weiteren Meilenstein ihrer strategischen Kooperation bekannt gegeben, durch den Marktteilnehmer der BSE in bestimmten Auslandsmärkten vom Netzwerk-Leistungsangebot der Deutschen Börse profitieren können. Ab dem zweiten Quartal 2015 stehen ihnen die N7-Netzwerk-Services der Deutschen Börse zur Verfügung. Künftig sind die BSE-Backends in Indien über die Deutsche Börse Access Points (Datenzentren) in den beiden großen Finanzzentren Hongkong und Singapur erreichbar. Das neue Angebot ermöglicht es den Marktteilnehmern, ihre Handelsabwicklungssysteme an die von der BSE betriebenen Börsen anzubinden: Aktien-, Derivate- und Devisenmärkte. Aktuell werden die beiden Access Points vor allem von Eurex-Teilnehmern genutzt. Diese Ausweitung der Kooperation bedeutet eine Verbesserung der Anbindung von BSE-Kunden, die von Hongkong oder Singapur aus agieren. Weitere Informationen: www.eurexgroup.com Sparkassen geben 2014 Kreditzusagen über 132 Mrd. ¤ Die 416 deutschen Sparkassen haben im vergangenen Jahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4,9 Mrd. ¤ erwirtschaftet. Das Ergebnis berücksichtigt bereits, dass die Sparkassen 4,1 Mrd. ¤ in die Vorsorgereserven überführt haben. Zudem haben die Sparkassen im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Kredite in Höhe von 132 Mrd. ¤ an Kunden zugesagt. Unter Abzug der zinsbedingt erhöhten Tilgungen ist der Kreditbestand um 12,3 Mrd. ¤ auf 720,7 Mrd. ¤ gestiegen. Besonders erfolgreich war die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige. Hier haben die Sparkassen neue Kredite in Höhe von 69,4 Mrd. ¤ zugesagt und damit das Rekordjahr 2012 fast wieder erreicht. Ein kräftiges Wachstum war mit 5,2 Prozent auch bei privaten Wohnungsbaukrediten zu verzeichnen. Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbands (DSGV), betonte im Rahmen der Ergebnisvorstellung die vorsichtige Risikopolitik der Institute. „Die Sparkassen machen nicht Kreditgeschäft um jeden Preis.“ Entscheidend sei vor allem im gewerblichen und privaten Immobiliengeschäft, dass die Kreditnehmer ihre Finanzierungslasten auch bei steigenden Zinsen verkraften könnten und eine Immobilienblase verhindert werde. Die historisch niedrigen Wertberichtigungen im Kreditgeschäft seien Ausweis für diese besondere Risikoorientierung der Sparkassen. Weitere Informationen: www.dsgv.de

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