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RISIKO MANAGER 05.2015

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9. COFACE KONGRESS 2

9. COFACE KONGRESS 2 Ausgabe 05/2015 LÄNDERRISIKEN 2015 AKTUELLE ENTWICKLUNGEN IN DER WELT- WIRTSCHAFT 7. Mai 2015 Coface Arena, Mainz Ein Kongress von Coface / Keynotes und Panels zu wichtigen Themen des internationalen Geschäfts Keynote-Sprecher Prof. Dr. Armin Nassehi Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians- Universität München / Vorstellung aktueller Länderbewertungen von Coface und des ausführlichen Handbuchs Länderrisiken 2015 (Bestandteil der Teilnehmerunterlagen) / Workshops zu ausgewählten Märkten und außenwirtschaftlichen Trends unter Beteiligung kompetenter Medien- und Programmpartner / Forum für den Austausch mit Fachkollegen, Referenten und Beratern / Ausstellung führender Dienstleister für die Außenwirtschaft im sportlichen und außergewöhnlichen Ambiente des VIP-Lounge-Bereichs der Coface Arena in Mainz Programm, Infos & Anmeldung unter: www.laenderrisiken.de

3 standpunkt Fokus: Wechselkursrisiko Nach dem sogenannten Frankenschock sind Wechselkursbindungen und Währungsrisiken auf der ganzen Welt in den Fokus gerückt. In Europa versucht man nun Parallelen zum Schweizer Franken zu finden. Zwei Währungen sind dabei ins Blickfeld gerückt: Die dänische und die tschechische Krone. Die Bindung der dänischen Krone an den Euro kam schon derart unter Druck, dass die dänische Nationalbank bereits zu drei Zinssenkungen gezwungen war. Aber Dänemark ist nicht die Schweiz. Die tschechische Krone (CZK) ergibt da schon eine interessantere Fallstudie. Sie ist nicht an den Euro gebunden, jedoch hat die tschechische Nationalbank eine Mindestuntergrenze von 27,00 CZK zum Euro eingeführt. Dies soll als Geldpolitikmaßnahme eine Deflation verhindern und die tschechische Wirtschaft ankurbeln. Hier hätten Spekulanten ein besseres Ziel, müssten jedoch auch in diesem Fall mit einer wenig gehandelten Währung vorliebnehmen. Ein weiterer Unterschied ist, dass die tschechische Nationalbank einen Zeithorizont für die Mindestuntergrenze eingeführt hat. Weiter östlich liegt das weltweit wichtigste Währungsverhältnis: Die Koppelung des chinesischen Yuan (CNY) an den US- Dollar. Im vergangenen Jahr hat China endlich damit begonnen, sich mit der größten Kreditblase, die die Welt je gesehen hat, auseinanderzusetzen. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die US-Währung, an den die chinesische Währung am deutlichsten gebunden ist, sich in einem großen Bullenmarkt befindet, während die zwei nächstgrößeren Währungen, der japanische Yen und der Euro, deutlich abgewertet haben. Anzeichen für eine Yuan- Abwertung sind bereits deutlich: Der USD/CNY-Wechselkurs ist nur den Bruchteil eines Prozents von einem Zwei-Jahres- Hoch entfernt. Die Welt muss sich auf die Folgen einer Yuan-Abwertung einstellen. Es wird eine weitere Welle von deflationären Kräften über die ganze Welt schwappen und weitere Belastungen für das bereits geschwächte Weltwährungssystem werden die Folge sein. Autor: John J. Hardy, Devisenexperte, Saxo Bank. Optimierung von Betriebskapital hat Priorität Die Weltkonjunktur zieht wieder an. Vor diesem Hintergrund hat die Optimierung des Betriebskapitals für Unternehmen auch im Jahr 2015 weiterhin hohe Priorität. Auf der Suche nach Wettbewerbsvorteilen agieren die Treasurer in den Finanzabteilungen nicht mehr in den Grenzen traditioneller Finanzierungsformen, sondern erkunden auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten für ihren Betriebskapitalbedarf. Dies sind die Erkenntnisse der neuesten Studie des Anbieters für Betriebskapitallösungen Demica, die in Zusammenarbeit mit Treasury Management International (TMI) durchgeführt wurde. Als Hauptprioritäten für das kommende Jahr nannten die befragten Treasurer effektiveres Cash Management beziehungsweise effektivere Prognosen (63 Prozent), Freisetzung von Betriebskapital (60 Prozent) und Verbesserung der Risikosteuerung des Working Capital Managements (58 Prozent). In dem wirtschaftlichen Umfeld nach der Finanzmarktkrise ist es noch wichtiger geworden, gebundene Liquidität freizusetzen, weil die Konditionen für die herkömmlichen Bankkredite immer schärfer werden. Deshalb, so sagten 80 Prozent der Befragten, suchen die Unternehmen jetzt zunehmend nach alternativen Finanzierungsmethoden. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Möglichkeiten, zusätzliche Liquidität aus ihren Forderungen zu gewinnen, wie 87 Prozent der befragten Treasurer bestätigten. 83 Prozent der Studienteilnehmer beobachteten in ihrem Vergleichsumfeld ein wachsendes Interesse an Lieferkettenfinanzierung (SCF), die längere Zahlungsziele für die Käufer bei gleichzeitig frühzeitigen Zahlungen an die Lieferanten ermöglicht – und das alles zu günstigen Finanzierungskonditionen. Weitere 60 Prozent bestätigten, dass Unternehmen wieder zunehmenden Geschmack an der Verbriefung von Forderungen (TRS) finden, um ihre Forderungsbestände zu Geld zu machen. 16 Prozent der Befragten haben zurzeit ein TRS-Programm. Das entscheidende Motiv ist auch hier die Verbesserung der Liquidität, während an zweiter und dritter Stelle die günstigeren Finanzierungsbedingungen und die Diversifizierung der Refinanzierungsmöglichkeiten stehen. Unter denjenigen Teilnehmern, die noch kein TRS-Programm eingeführt haben, plant ein Viertel eine entsprechende Implementierung in den kommenden zwölf Monaten. Aufgrund des anhaltenden Trends zur Diversifizierung der Unternehmensfinanzierung wird zudem Factoring, das früher eher als Notbehelf galt, bei Unternehmen jeder Größenordnung immer beliebter. Mehr als 25 Prozent der befragten Treasurer setzen Factoring bereits heute als effektives Finanzierungsmittel zur Liquiditätserhöhung ein. Weitere Informationen sind auf der Demica Website (www. demica.com) in der Rubrik /Research verfügbar. Foto: fotolia © faithie

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