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RISIKO MANAGER 04.2016

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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42 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung FIRM-News und Termine Bildgeschichte der Ökonomie Unter den Titel „Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie“ widmet sich Baden-Baden in einer Landesausstellung ab dem 5. März dem Thema Geld. Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt in Kooperation mit dem Stadtmuseum und dem Casino Baden-Baden, dass Geld nicht „ahistorisch“ sei, wie es die Ausstellungsmacher in ihrer grundlegenden These zur Landesausstellung nennen. „Wie die Bildgeschichte der Ökonomie zeigt, ändert sich die Art und Weise, wie Geld von Künstlern über die Jahrhunderte dargestellt wird, immer wieder“, heißt es im Programmheft zur Ausstellung. Zu sehen sind über 120 Arbeiten von 1264 bis 2016. Eine der zentralen Fragen lautet: Wann wird sich unser gegenwärtiges Verständnis von Geld erneut ändern? „Tatsächlich unterliegt die Darstellung von Geld einem beachtlichen Wandel. Im einen Jahrhundert dominieren beispielsweise die positiven und emanzipatorischen Effekte (…) Im nächsten Jahrhundert jedoch kam eine neue Bildgattung auf: jetzt wurden Geldstücke in Verbindung mit Totenschädeln dargestellt und zu Vanitasbildern und moralischen Allegorien zusammengeführt“, so die Ausstellungsmacher. Beispielsweise stellt die Ausstellung am Ende des Parcours auch die Finanzkrise von 2008 in den Fokus. In einer Presseverlautbarung heißt es hierzu: „Exemplarisch für die Geldschwemme, die auch die Preise für Kunst in ungeahnte Höhen trieb, steht ein Werk von Alicija Kwade. Für „Kohle (Rekord)” hat die Künstlerin ein herkömmliches Kohlebrikett mit Blattgold umhüllt.“ Die Große Landesausstellung ist bis zum 19. Juni 2016 durchgängig zu sehen. Abgerundet wird die unter der Schirmherrschaft von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble stehende Veranstaltung durch das Theater Baden-Baden, das „Wirtschaftskomödie“ spielt. Weitere Informationen unter: www.kunsthalle-baden-baden.de Im Fokus: Welt- und Geopolitik Tim Marshall: Von der Macht und den Zwängen der Geographie. Bildquelle: dtv Verlagsgesellschaft „Weltpolitik ist auch Geopolitik.“ Auf diese einfache Formel bringt es zunächst die Buchbeschreibung zu „Die Macht der Geographie“ des britischen Politik-Redakteurs Tim Marshall in der deutschen Erstausgabe. Dahinter steht die Tatsache, dass alle Regierungen und Staatsoberhäupter den Zwängen der Geographie unterliegen. „Berge und Ebenen, Flüsse, Meere, Wüsten setzen ihrem Entscheidungsspielraum Grenzen“, heißt es hierzu beim Verlag dtv. Um Geschichte und Politik zu verstehen, sind vielfältige Faktoren entscheidend – Menschen, Ideen und Einstellungen. „Aber wenn man die Geographie nicht mit einbezieht, bekommt man kein vollständiges Bild“, so dtv auf den eigenen Seiten. In zehn Kapiteln zeigt der Autor, wie die Geographie unsere Weltpolitik beeinflusst hat und auch weiterhin beeinflusst. In allen Teilen dieser Welt – von Russland über China und den USA bis Europa und Afrika. Weitere Informationen unter: www.dtv.de Risikomanagement in Zahlen 0,5 Bitcoin … (rund 200 Euro) Lösegeld verlangen die Hintermänner des Trojaner-Angriffs „Locky“ für die Datenfreigabe von ihren Opfern. 4,8 Millionen US-$ … kostete ein 30-sekündiger TV-Spot während des diesjährigen Endspiels im Super Bowl (American Football) in den USA. 14,4 Millionen ¤ … verdiente Daimler-Chef Dieter Zetsche im Jahr 2015 unter Berücksichtigung von Bonuszahlungen und Aktienoptionen. 800 Millionen US-$ … muss die niederländische Telekomfirma Vimpelcom wegen Bestechung zahlen. Termine Datum Konferenz Ort Link 24. - 25. Mai 2016 5th Annual Risk EMEA 2016 London www.cefpro.com 19. - 20. April 2016 Security & Risk Management Kongress Waidhofen/Ybbs www.lsz-consulting.at 20. - 22. April 2016 ABA Risk Management Conference San Antonio www.aba.com 28. - 29. April 2016 Deutsche Compliance Konferenz Berlin http://veranstaltungen.ruw.de

43 RISIKO MANAGER: Im Dialog ... Prof. Dr. Christoph J. Börner, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Düsseldorf Business School GmbH an der HHU. Welches methodische Wissen würden Sie gerne mit der Praxis teilen? Ich denke, wir sollten bei der Fortentwicklung des Risikomanagements in Theorie und Praxis die Alternativen zum „Value at Risk“ – beispielsweise den „Expected Shortfall“ – stärker betonen. An welchen Fragen im Bereich des Risikomanagement forschen Sie aktuell? Wir gucken uns das Risikomanagement zumeist im Zusammenspiel mit der Regulierung von Banken und Versicherungsunternehmen an. In diesem Feld gibt es derzeit „Baustellen“ zuhauf. Uns interessiert dabei, wie die Risikoübernahme die Strategie prägt. Welches kürzlich erschienene Forschungspapier/Buch/Resultat einer/s Kollegin/en hat Sie besonders beeindruckt? Das Working Paper „The Limits of Model-Based Regulation“ von Markus Behn, Rainer Haselmann und Vikrant Vig aus Frankfurt/M. scheint zu bestätigen, dass interne Modelle in der Bankenaufsicht zu Problemen führen können. Das Papier hat große Resonanz ausgelöst und wird zu weiteren Diskussionen führen. Welche Themenfelder/ Methoden des Risikomanagement könnten zukünftig an Bedeutung gewinnen? Ich denke, sowohl im Bereich der Banken und Versicherungen als auch in der Indus- trie wird es um die Relevanz des Risikomanagements für die strategische und die operative Steuerung gehen. Wir brauchen also Informationen, die konkret, aber auch entscheidungsrelevant sind. Was motiviert Sie, über den akademischen Tellerrand zu schauen? Die eigene Neugier, aber auch die Verantwortung für die Ausbildung der Studierenden. Welche Inhalte im Umfeld des Risikomanagement werden Studierenden an Ihrer Universität angeboten? An meinem Lehrstuhl schauen wir auf das Risikomanagement aus Sicht der Finanzdienstleister. In Bereich „Accounting“ und „Investition und Finanzierung“ werden Inhalte des Risikomanagements allgemeiner vermittelt – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Quantitative Methoden und Modelle … … sind unverzichtbares Handwerkszeug für ein gutes Risikomanagement und die notwendige Basis für Entscheidungen. Unternehmerisches Entscheiden geht aber über Modellrechnungen hinaus. Erfolgreiches Risikomanagement … … sichert die Existenz und den Erfolg des Unternehmens; es verhindert nicht Geschäft, sondern ermöglicht es! Prof. Dr. Christoph hJ. Börner, Dipl.-Kfm., geb. 1964, ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen, an der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf (www.fidl. hhu.de), und Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Düsseldorf Business School GmbH an der HHU. Studium, Promotion und Habilitation an der Universität zu Köln, Sommersemester 2001 Vertretungsprofessur an der Universität Mannheim, seit Wintersemester 2001/02 in Düsseldorf. Mitglied im Börsenrat der Börse Düsseldorf; Independent Non-Executive Director der GBB-Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung, Köln. Arbeits- und Forschungsgebiete: Wettbewerb, Strukturen und Strategien in der Finanzdienstleistungswirtschaft; Finanzintermediation; Risikomanagement und Regulierung von Banken; Finanzierung mittelständischer Unternehmen.

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