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RISIKO MANAGER 04.2015

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2 Ausgabe 04/2015 Liebe

2 Ausgabe 04/2015 Liebe Leserinnen und Leser! Wir möchten die Fachzeitschrift RISIKO MANAGER als digitales Medienprodukt weiterentwickeln. Ideen dazu gibt es schon viele, für die weiteren Planungen legen wir großen Wert auf Ihre Meinung. Bitte unterstützen Sie uns mit der Beantwortung dieser kurzen Befragung! Ihre RISIKO MANAGER-Redaktion P.S.: Die Umfrage ist für Sie auch online unter www.risiko-manager.com/leserbefragung verfügbar. 1 Wie bewerten Sie die Inhalte der Zeitschrift? (Schulnoten 1-6) 1 2 3 4 5 6 Wir Fachbeiträge möchten die Fachzeitschrift RISIKO MANAGER als digitales Medienprodukt weiterentwickeln. Ideen dazu gibt es schon viele, für die weiteren Planungen legen wir großen Kurzmeldungen Wert auf Ihre Meinung. Bitte unterstützen Sie uns mit der Beantwortung dieser kurzen Befragung! Personalia Ihre 2 Wo RISIKO lesen MANAGER-Redaktion Sie die Zeitschrift? im Büro zu Hause unterwegs P.S.: Die Umfrage ist für Sie auch online unter www.risiko-manager.com/leserbefragung verfügbar. 3 Nutzen Sie weitere Angebote aus der RISIKO MANAGER Markenwelt? www.risiko-manager.com Seminare und Fachtagung Newsletter Fachbücher 4 Können Sie sich den RISIKO MANAGER als reine Online-Zeitschrift vorstellen? Nein, auf die gedruckte Zeitschrift möchte ich nicht verzichten. Ja, eine Online-Plattform bietet mehr Möglichkeiten (z.B. Archiv, Suchfunktion). Die Darreichungsform spielt für mich keine Rolle, die Inhalte müssen stimmen. 5 Welche Elemente einer Online-Plattform sind für Sie besonders wichtig? (Mehrfachnennungen möglich) Suchfunktion Volltext-Archiv aller Jahrgänge Zeitnaher Zugriff auf zusätzlichen Content Push-Funktion für neue Inhalte Newsletter mit aktuellen Beiträgen: wöchentlich 14täglich monatlich Downloadmöglichkeiten Gedruckte Sonderhefte zu besonderen Themen Vergünstigte Tarife für RM-Veranstaltungen Weitere Elemente: Bitte senden Sie Ihre Antwort per Fax an 0221/5490-315 oder per Scan-Mail an medien@ bank-verlag.de. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

3 standpunkt Risikomanagement mit System Das Jahr 2015 ist erst wenige Wochen alt, doch die Meldungen an den Finanzmärkten überschlagen sich bereits. Den Anfang machte die Schweizerische Nationalbank. Überraschend hob sie am 15. Januar die Untergrenze des Euro zum Franken auf. Der Kurs des Schweizer Frankens schnellte sofort in die Höhe und legte um 15 Prozent zu. Derzeit notiert der Franken um die Parität 1:1 gegenüber dem Euro. Zuletzt kündigte EZB-Präsident Mario Draghi dann ein Programm zum Kauf von Staatsanleihen mit einem Volumen von mehr als einer Billion Euro an. Vorrangiges Ziel der EZB ist es, die Inflationsrate in Europa nach oben zu treiben. Auch wenn die meisten Marktteilnehmer mit der Entscheidung für Staatsanleihenkäufe gerechnet hatten, führte die Meldung zu einem neuen Allzeithoch. Der DAX notierte zwischenzeitlich bei 10.700 Punkten, der Euro fiel gegenüber dem US Dollar wie ein Stein auf 1,12. Der DAX ist bereits seit dem Jahreswechsel wieder deutlich im Aufschwung. Gründe dafür sind der anhaltend tiefe Ölpreis oder auch die weitere Abwertung des Euros, die zusammen wie ein Konjunkturpaket wirken. Die konjunkturellen Frühindikatoren zeigen in Deutschland wieder nach oben. Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank und die Ankündigung der EZB haben den Aufwärtstrend dann noch weiter beschleunigt. Dennoch findet am Aktienmarkt gerade ein Favoritenwechsel statt. Während 2014 noch amerikanische oder auch insbesondere Schweizer Werte aufgrund ihrer vielversprechenden Entwicklung bevorzugt wurden, sind es jetzt vermehrt die heimischen Aktien. Denn die Bewertung von deutschen Papieren ist nach wie vor fair – im Vergleich zu Anleihen sogar sehr attraktiv. Dennoch bleibt die Diversifikation des Portfolios wichtig. Zudem bleibt spannend, wie sich der Goldpreis künftig entwickeln wird. Die unsichere Situation über den Verbleib Griechenlands im Euroraum sowie die Liebe zu sicheren Häfen könnten dem Goldpreis zu einer Renaissance verhelfen. Autor: Michael Winkler, CIO, St. Galler Kantonalbank Deutschland AG EZB hält an bestehenden Regularien fest Die Europäische Zentralbank (EZB) wird in ihrer neuen Rolle als Bankenaufseherin bis auf weiteres an den Praktiken der bisher zuständigen nationalen Behörden festhalten. Wie aus einem Brief von Chefaufseherin Danièle Nouy an die Banken des Euroraums hervorgeht, strebt die EZB zwar weiterhin eine Harmonisierung der Aufsichtspraktiken an, doch sollen die alten Praktiken im Sinne eines möglichst störungsfreien Übergangs der Aufsicht zunächst beibehalten werden. Die EZB ist seit Ende vergangenen Jahres direkt für die Beaufsichtigung der wichtigsten Banken des Euroraums zuständig. Die einheitliche Bankenaufsicht soll eine Gleichbehandlung aller europäischen Institute sicherstellen und gilt als notwendige Ergänzung der einheitlichen Geldpolitik. Dass es trotzdem durchaus Unterschiede in der Aufsichtspraxis der einzelnen Länder gibt, ist allen Beteiligten wohl bewusst, was für eine gewisse Unsicherheit gesorgt hat. Wie Danièle Nouy in ihrem auf der EZB-Website veröffentlichten Brief schreibt, hat sich bei den Banken nach „intensiven Kontakten mit den Joint Supervisory Teams“ der Wunsch nach einer schriftlichen Klarstellung zu den Prozessen und Praktiken des neuen Aufsichtsrahmens gezeigt. Ihre Botschaft an die Institute: „Um eine volle Harmonisierung bei zugleich möglichst geringer Störung Neues zur MiFID-II-Umsetzung der Aufsichtsqualität zu erreichen, gelten die bestehenden Prozesse und Praktiken bis auf weiteres auch nach Übernahme der Aufsicht durch die EZB im Rahmen des Aufsichtsmechanismus SSM. In dieser Zeit wird die EZB den Nutzen der unterschiedlichen Praktiken prüfen.“ Laut Nouy ist die EZB aber weiterhin entschlossen, notwendige Änderungen vorzunehmen, um eine volle Harmonisierung, ein „ebenes Spielfeld“ und eine wirksamere Aufsicht zu erreichen. Es müssten für alle Felder der Bankenaufsicht gemeinsame Methoden entwickelt werden. Nouy bezieht sich in ihrem Brief vor allem auf Aufsichtsprozeduren und Berichtspflichten. Sie dämpft damit aber indirekt auch Hoffnungen, dass die einheitliche Bankenaufsicht rasch zu einem ungehinderteren Kapitalverkehr innerhalb europäischer Bankengruppen führen wird. Hintergrund ist, dass nationale Aufsichtsbehörden im Zuge der Finanzkrise aus Sorge um die Kosten einer Bankenrettung die Abschottung von Instituten auch gegen das europäische Ausland betrieben haben. Das führte zu Auseinandersetzungen zwischen deutscher und italienischer Finanzaufsicht über Kredite der Hypovereinsbank an die Mutter UniCredit und um Eigenkapitalanforderungen an die italienische Niederlassung der Deutschen Bank. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Market Authority) hat am 19. Dezember 2014 konkrete Vorschläge für Technische Regulierungs- und Durchführungsstandards für die Umsetzung der Neufassung der Finanzmarktrichtlinie (Markets in Financial Instruments Directive — MiFID II) und der Finanzmarktverordnung (Markets in Financial Instruments Regulation — MiFIR) veröffentlicht und diese bis zum 2. März 2015 zur Konsultation gestellt (Level 2). Beide Papiere, die zusammen einen Umfang von über 1.600 Seiten haben, bauen auf das im Rahmen einer ersten Konsultationsrunde zu MiFID II/MiFIR am 22. Mai 2014 veröffentlichte Konsultations- und Diskussionspapier auf. Die EU-Kommission wird auf Basis des sogenannten Final Technical Advice innerhalb von zwölf Monaten, d.h. bis Januar 2016, die delegierten Rechtsakte (Delegated Acts) erlassen. Nach Abschluss der zweiten Konsultationsphase zu den technischen Regulierungs- und Durchführungsstandards, die künftig vor allem die Markt- bzw. Handelsthemen aus MiFID II/ MiFIR regeln, muss die ESMA bis Juni 2015 finale Entwürfe an die EU-Kommission übermitteln. Weitere Informationen sind auf der Website der Sozietät Kaye Scholer (www. kayescholer.com) in der Rubrik /Client Alerts & Newsletters verfügbar.

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