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RISIKO MANAGER 03.2016

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38 RISIKO MANAGER 03|2016 Personalien Kurznachrichten Spielmann neuer WestImmo-Chef Risikomanager Rainer Spielmann (58, Foto) wird zum 1. März 2016 neuer Vorstandsvorsitzender der Westdeutschen ImmobilienBank AG. Er folgt auf Claus- Jürgen Cohausz (62), der mit Ablauf seines Vertrags aus dem Vorstand des Unternehmens ausscheidet und in den Ruhestand geht. Spielmann kam nach verschiedenen Stationen im WestLB-Konzern – zuletzt war er dort Leiter Kreditrevision im Geschäftsbereich Konzernrevision – im Jahr 2005 zur WestImmo, wo er als Geschäftsbereichsleiter Risikomanagement startete. Anfang 2006 wurde er Generalbevollmächtigter und schwerpunktmäßig für die interne Risikosteuerung sowie für die Beteiligungen, das Rechnungswesen und den Treuhandbereich zuständig. Seit Oktober 2006 gehört er dem Vorstand an. Eine zentrale Aufgabe Spielmanns wird sein, die Integration der WestImmo in die Aareal Bank-Gruppe erfolgreich abzuschließen. Über eine Nachbesetzung im Vorstand will der Aufsichtsrat der WestImmo zeitnah entscheiden. Bild: WestImmo SocGen mit neuem Risikomanager Damien Lamoril (Foto), zuletzt Europachef für syndizierte Kredite bei der Société Générale, wird neuer Vize-Chefrisikomanager im Bereich Corporate & Investment Banking. Seine bisherige Funktion hat zum 1. Februar 2016 Laurent Vignon übernommen. Lamoril war seit September 2008 für die europäische Kreditsyndizierung der Bank verantwortlich, von 2001 bis 2004 Chief Operating Officer und davor Vizechef für Tax & Debt Advisory. Für die Société Générale arbeitet er seit 1989. Valerie Brunner übernimmt bei RCB Valerie Brunner (Foto) ist seit 1. Januar 2016 neu im Vorstand der Raiffeisen Centrobank AG (RCB) und leitet seitdem die Bereiche Finance & Controlling, Risk Management, Legal, Compliance sowie Back Office & Operations. Brunner führt künftig gemeinsam mit CEO Wilhelm Celeda die Geschäfte der auf Aktien und Zertifikate spezialisierten Bank aus Wien. Sie folgt auf Markus Kirchmair, der Anfang Januar wieder zurück in die RCB-Konzernmutter Raiffeisen Bank International AG (RBI) wechselte. Valerie Brunner zeichnet für den gesamten Marktfolgebereich der RCB verantwortlich. Sie war zuletzt in unterschiedlichen Führungspositionen in der RBI tätig und verfügt über insgesamt mehr als 20 Jahre Erfahrung im RBI-Konzern. Risikomanager Würgler zu Oliver Wyman Dr. Tobias Würgler (Foto) ist bei der Managementberatung Oliver Wyman in den Partnerkreis aufgestiegen. Er ist schwerpunktmäßig bei Oliver Wyman in Zürich innerhalb der Beratungsgruppe Financial Services tätig. Würgler gilt als Experte für Strategie-, Risikomanagement- und Regulierungsthemen im Kapitalmarktbereich. Er ist vor allem bei Banken, Börsen und weiteren Finanzinstituten beratend tätig. Zudem hat Würgler Erfahrungen als Portfoliomanager gesammelt und an der Universität Zürich in Volkswirtschaftslehre promoviert. Weltweit wurden bei Oliver Wyman 40 neue Partner ernannt. Das Beratungsunternehmen will damit die Positionierung im Markt stärken und Branchenkompetenzen weiter ausbauen. Keller ist neuer Finanzchef Daniel Keller (Foto) ist zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Berliner Volksbank ernannt worden. Der 40-Jährige verantwortet die Bereiche Recht/ Gesetzliche Kontrollen, Compliance und übernahm planmäßig das Ressort Finanzen von Stefan Gerdsmeier, der die Bank zum Jahreswechsel verlassen hat. Vorstandsvorsitzender Holger Hatje lobte Gerdsmeier zum Abschied: Seiner Expertise verdanke die Bank ein hochprofessionelles und modernes Finanz- und Risikocontrolling. Keller leitete bei der Genossenschaftsbank unter Gerdsmeiers Führung bereits von 2009 bis 2013 den Bereich Finanzen und richtete in dieser Zeit den Sektor als integrierte Finanzfunktion aus. Zuletzt leitete er den Bereich Betriebsorganisation und verantwortete dabei unter anderem die Ausrichtung der Geschäftsprozesse auf die Anforderungen der digitalisierten Welt. Bild: Berliner Volksbank Neuer CRO für RSA Doug Stewart (Foto) ist neuer Chief Risk Officer für Großbritannien und Westeuropa beim britischen Versicherungskonzern RSA Insurance Group. Sein Verantwortungsbereich umfasst die Risiko-Governance und -strategie sowie alle Versicherungsrisiken, Finanzrisiken sowie OpRisk und RepRisk. Stewart kommt zum 1. März 2016 von Deloitte, wo er seit 2009 als Risk Director für die Finanzunternehmen tätig war. In seiner beruflichen Karriere war er u. a. als Risikomanager bei Arthur Andersen sowie von 2002 bis 2009 in öffentlichen Institutionen in der Korruptionsbekämpfung aktiv. Bild: RSA Risiken nehmen weltweit zu Der internationale Kreditversicherer Coface rechnet zwar mit einem leicht höheren Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 Prozent, insgesamt steigen die Risiken aber weltweit. Das führte zu einigen Abwertungen innerhalb der Coface-Länderrisikobewertung. So wird Brasilien innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal abgestuft und erreicht nur noch C. Grund: die politische Krise und ein daher erwarteter weiterer wirtschaftlicher Abschwung. Kanada verliert aufgrund der großen Abhängigkeit vom Ölpreis seine Spitzenbewertung und rutscht auf A2. Südafrika wird von A4 auf B abgewertet. Den Industrieländern machen vor allem die Schwankungen an den Finanzmärkten, die Abkühlung des chinesischen Wachstums und in Förderländern wie Kanada der niedrige Ölpreis zu schaffen. Gemeinsam mit der allgemeinen Eintrübung des Geschäftsklimas weltweit aufgrund zunehmender politischer Risiken, darunter die US-Wahlen, einem möglichen „Brexit“, Unsicherheiten im Nahen Osten und allgemeiner Terrorgefahr, sind die Wachstumsaussichten mäßig. Basel IV-Pläne gehen zu weit Die privaten Kreditinstitute fürchten die heimliche Einführung von Basel IV. „Die deutschen Banken haben ihre Kapitalausstattung und damit ihre Widerstandsfähigkeit in den letzten Jahren massiv erhöht. Die nun vom Baseler Ausschuss vorgelegten Basel IV-Pläne, die Kapitalanforderungen nochmal weiter zu verschärfen, gehen zu weit und drohen die Banken zu überfordern“, warnt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands. Die harte Kernkapitalquote (CET1) deutscher Banken ist nach einer Untersuchung von McKinsey seit 2009 von 9,4 Prozent auf 13,0 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurden die qualitativen Anforderungen an die Zusammensetzung der Eigenmittel deutlich verschärft. „Basel III hat die Banken vor große Herausforderungen gestellt, die vielen neuen regulatorischen Anforderungen in kurzer Zeit umzusetzen. Stand heute sind die Banken in Deutschland aber gut und stabil kapitalisiert“, so Kemmer. Eigentlich galt das Basel III-Reformpaket als abgeschlossen. Doch nun will der Baseler Ausschuss die zur Berechnung der vorgeschriebenen Kapitalunterlegung verwendeten Verfahren umfassend überarbeiten. Dies betrifft den Kreditrisiko-Standardansatz, Mindestgrenzen (Floors) für interne Risikomodelle, die Verfahren für Marktpreisrisiken, operationelle Risiken und – ganz neu – Zinsänderungsrisiken. „Die Auswirkungen wären immens. Die Kapitalanforderungen der Banken würden dadurch nach ersten Berechnungen nochmal um über 50 Prozent steigen. Damit wird weit über das Ziel hinausgeschossen. Das ist nicht der Abschluss von Basel III, sondern die Einführung von Basel IV“, befindet Kemmer.

Der Reiz des Risikos ... 39

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