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RISIKO MANAGER 03.2016

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20 RISIKO MANAGER 03|2016 Risikostufe Extrem Hoch Erhöht Niedrig 10 Länder 35 Länder 77 Länder 98 Länder Amerika Signifikante Sicherheitsvorfälle in Q4/2015 Bewaffnete Auseinandersetzungen 4 % Innere Unruhen 27 % Verbrechen 17 % Allgemeine Risiken 42 % Politische Instabilität 5 % Terrorismus 6 % Am meisten gefährdete Stadt Caracas, Venezuela Dem Parlament in Venezuela steht wahrscheinlich ein turbulentes erstes Quartal bevor, nachdem die Oppositionskoalition bei den Parlamentswahlen im Dezember 2015 eine Zweidrittelmehrheit erreichte. Daneben birgt die fortgesetzte politische Polarisierung in dem Land ein erhebliches Potenzial für innere Unruhen. Der Korruptionsskandal in Brasilien bedroht weiterhin die politische Stabilität. Konservative Politiker und Bürger fordern die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen die Präsidentin Dilma Rousseff. Die neue Mitte-Rechts-Regierung in Argentinien steht vor der schwierigen Aufgabe, Sparmaßnahmen gegen den Widerstand der einflussreichen Gewerkschaften des Landes durchzusetzen. Europa und GUS Signifikante Sicherheitsvorfälle in Q4/2015 Bewaffnete Auseinandersetzungen 3 % Innere Unruhen 59 % Verbrechen 4 % Allgemeine Risiken 8 % Politische Instabilität 5 % Terrorismus 22 % Am meisten gefährdete Stadt Paris, Frankreich Es ist weiterhin von einer hohen abstrakten Terrorgefahr durch dschihadistische Gruppierungen in Westeuropa auszugehen, wobei weitere Anschlagsversuche insbesondere in Ländern wie Frankreich, Belgien, Großbritannien, Spanien und Deutschland möglich sind. In Moldawien ist nach der Absetzung der Regierung im Oktober 2015 mit weiteren politischen Unruhen zu rechnen. Infolge der schwelenden politischen Krise und der prekären wirtschaftlichen Situation des Landes werden weitere Massenproteste erwartet. Im Kosovo werden Entscheidungen des Parlaments auch weiterhin durch die Blockadehaltung der Opposition verhindert. Dies könnte zu weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und Sicherheitskräften in Pristina führen.

21 Piratenaktivität Extrem Hoch Erhöht Naher Osten und Nordafrika Signifikante Sicherheitsvorfälle in Q4/2015 Bewaffnete Auseinandersetzungen 21 % Innere Unruhen 15 % Verbrechen 6 % Allgemeine Risiken 4 % Politische Instabilität 2 % Terrorismus 53 % Am meisten gefährdete Stadt Jerusalem, Israel Aufgrund der zunehmenden internationalen Militärbemühungen zur Bekämpfung und Entwurzelung des sogenannten Islamischen Staats (IS) in Syrien und im Irak wird von einer Zunahme der terroristischen Bedrohung in der gesamten MENA-Region und darüber hinaus ausgegangen. Die IS-Kämpfer werden vermutlich ihren Einflussbereich in Libyen und im Jemen ausweiten. Wachsende politische Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran können den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten in der gesamten MENA-Region weiter anheizen. Im Iran stehen Ende Februar Wahlen zur Islamischen Beratungsversammlung und zur Expertenversammlung an. Die Wahlen werden die politischen Spannungen in dem Land wahrscheinlich noch weiter verschärfen. Subsahara-Afrika Signifikante Sicherheitsvorfälle in Q4/2015 Bewaffnete Auseinandersetzungen 14 % Innere Unruhen 40 % Verbrechen 11 % Allgemeine Risiken 2 % Politische Instabilität 6 % Terrorismus 27 % Am meisten gefährdete Stadt Bamako, Malil In Uganda und im Niger sind im ersten Quartal 2016 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen angesetzt. Angesichts der anhaltenden politischen Spannungen in beiden Ländern ist davon auszugehen, dass die Wahlen von gewalttätigen Protesten und Demonstrationen begleitet werden. Die bevorstehenden Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik werden vermutlich ebenfalls von Gewalt überschattet sein. In Mali besteht ein erhebliches Risiko für weitere groß angelegte Terroranschläge, vor allem gegen westliche Ziele. Verschiedene dschihadistische Gruppierungen, die in dem Land operieren, zeigen sich zunehmend zur Zusammenarbeit bereit, um das Mitte 2015 geschlossene Friedensabkommen scheitern zu lassen. Asien und Pazifikraum Signifikante Sicherheitsvorfälle in Q4/2015 Bewaffnete Auseinandersetzungen 7 % Innere Unruhen 27 % Verbrechen 10 % Allgemeine Risiken 31 % Politische Instabilität 3 % Terrorismus 22 % Am meisten gefährdete Stadt Peking, China Die Verschmelzung verschiedener militanter Gruppen mit dem Islamischen Staat hat das Potenzial für weitere Terroranschläge in der Region erhöht. Gefährdet sind unter anderem Länder wie Bangladesch, Indonesien und Malaysia. Trotz des Wahlsiegs der oppositionellen Nationalen Liga für Demokratie unter der Leitung von Aung San Suu Kyi bei den richtungsweisenden Wahlen im November 2015 in Myanmar stellen die einflussreiche Stellung des Militärs, ethnische Spannungen sowie fortwährende bewaffnete Auseinandersetzungen in verschiedenen Gebieten eine große Herausforderung für die politische Stabilität dar. In Nepal kann der fortwährende Protest der Madhesi-Gemeinschaft gegen die neue Verfassung die Knappheit an Kraftstoff und wichtigen Gütern noch weiter verschärfen.

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