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RISIKO MANAGER 02.2016

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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32 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft Preis für Compliance-Standard Prof. Dr. Bartosz Makowicz von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) wurde in Warschau der Compliance-Preis des Verbands „Compliance Polska“ verliehen. Der Inhaber des Lehrstuhls für Polnisches öffentliches Recht und Leiter des Viadrina Compliance Centers wurde für seine wissenschaftliche Tätigkeit zur Entwicklung und Förderung von Compliance-Standards in Polen ausgezeichnet. Der Verband „Compliance Polska“ hob in seiner Begründung das vielfältige Engagement von Prof. Dr. Bartosz Makowicz hinsichtlich der Einhaltung rechtlicher Standards hervor. Dazu zählen die Kooperation mit der Wertpapierbörse in Warschau, insbesondere die Organisation des „Deutsch-Polnischen Forums für Recht und Wirtschaft“, Weiterbildungen von Angestellten zur Stärkung von Compliance-Standards in Unternehmen und die wissenschaftliche Begleitung bei der Implementierung von Compliance-Standards in polnischen Unternehmen. Weitere Informationen unter: www.europa-uni.de Bevölkerung lehnt spekulative Anlageformen ab Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken e.V. bestätigt: Die deutsche Bevölkerung gilt als risikoavers und sicherheitsorientiert. Als Indizien der Analyse werden vor allem das ausgeprägte Bedürfnis nach einer umfassenden sozialen Absicherung angeführt, die Abneigung gegen spekulative Anlageformen und die Haltung zu Innovationen und wissenschaftlichem Fortschritt. Die Untersuchung fokussierte sich auf die Risikobereitschaft und das Sicherheitsbedürfnis der Bürger, ihre Haltung zu staatlicher Regulierung und Selbstbestimmung sowie ihre Präferenzen bei der Geldanlage. Für die Untersuchung wurden über 1.500 Interviews herangezogen, mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahre. Weitere Informationen unter: www.bankenverband.de Jahresgutachten vorgestellt Präsentierte das aktuelle Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft: Prof. Volker Wieland. Bildquelle: IMFS. Mitte Dezember stellte Volker Wieland, Mitglied des Sachverständigenrats für Wirtschaft, Stiftungsprofessor für Monetäre Ökonomie und Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) an der Goethe-Universität Frankfurt, das aktuelle Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft in einer gemeinsamen Veranstaltung des SAFE Policy Centers und des IMFS vor. Das Jahresgutachten 2015/16 trägt den Titel „Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt“ und beschäftigt sich vor allem mit drei Themen: der Bewältigung der Flüchtlingsmigration, der Stärkung der Architektur der Europäischen Währungsunion und der Schaffung von Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland. Der Sachverständigenrat komme in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass sich die Konjunktur in Deutschland und im Euro-Raum weiter erholt, so Wieland. Die Effizienz und die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft müssten laut Wieland aber wieder in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte rücken, um aktuelle Herausforderungen, wie die hohe Flüchtlingszuwanderung, zu bewältigen. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Kurz notiert: Sinn ist Hochschullehrer des Jahres Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat ifo-Präsident Hans- Werner Sinn zum „Hochschullehrer des Jahres“ gewählt. Der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, zur Begründung: „Herr Kollege Sinn ist ein Wissenschaftler, der allein der Rationalität verpflichtet ist und politischen Opportunismus nicht kennt. Als meistzitierter Ökonom in Deutschland gehört er zu den Meinungsführern im politischen Diskurs.“ Sinn hierzu: „Ich freue mich außerordentlich über diese Auszeichnung, denn die Volkswirtschaftslehre sollte der Gesellschaft dienen, und das kann sie nur, wenn Volkswirte am öffentlichen Diskurs teilnehmen.“ Studie: Next Generation Banking „Die traditionelle Rolle der Banken als Finanzintermediär wird durch den tiefgreifenden Strukturwandel als Folge der Digitalisierung sowie den Eintritt neuer branchenfremder Wettbewerber zunehmend gefährdet.“ Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Next Generation Banking“, die die Sparda-Bank Hamburg eG, gemeinsam mit dem CFin – Research Center for Financial Services durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem, dass sich digitale Wettbewerber durch benutzerfreundliche Technologien sowie innovative Ideen auszeichnen. Neben den Auswirkungen durch die Digitalisierung sehen 99 Prozent der Studienteilnehmer Kostendruck und sinkende Erträge als zukünftig größte Herausforderungen an. Hinzu kommen regulatorische Vorgaben (93 Prozent) und die anhaltende Niedrigzinsphase (90 Prozent). Infolge dessen rechnen die Studienteilnehmer mit Filialschließungen und Umstrukturierungen sowie Fusionen. Für die Studie wurden 116 Vorstände und Führungskräfte aus dem Banken- und Nichtbanken-Sektor befragt. Weitere Informationen unter: www.sparda-bank-hamburg.de

33 Ausgabe 02/2016 Regulierungstrends 129 Institute unter EZB-Aufsicht Nach Aussage der EZB-Bankenaufsicht ist die Zahl der bedeutenden Kreditinstitute und Gruppen von 123 auf 129 gestiegen. Die EZB wird die direkte Aufsicht über die neuen bedeutenden Unternehmen nach Maßgabe des Datums des jeweiligen Beschlusses über die Feststellung der Bedeutung zwischen dem 1. Januar und dem 1. Februar 2016 übernehmen. Acht Banken wurden neu in die Liste aufgenommen, während zwei der zuvor 123 bedeutenden Institute nicht erneut als solche eingestuft wurden, da sie nicht mehr zu den drei bedeutendsten Kreditinstituten in einem Mitgliedstaat zählen. Thiele für den Erhalt von Bargeld Lobbyreport 2015 Der Lobbyreport 2015 von „LobbyControl“ zeigt: In wesentlichen Bereichen, wie etwa beim Lobbyregister oder bei der Parteienfinanzierung, zeigten die großen Parteien CDU und SPD keinen Willen, voranzukommen. Nach den Worten der Lobbyreport-Macher musste beispielsweise bei der Debatte um Transparenz über Lobby-Hausausweise für den Bundestag erst ein Gericht die Union dazu zwingen, offenzulegen, welche Lobbyisten über ihre Fraktion einen Hausausweis bekommen haben. Auch bei den Parteifinanzen habe Schwarz- Rot die Chance, für eine bessere Regelung zu sorgen, verpasst. Zwar mache sich die Koalition Ende 2015 an eine Reform des Parteiengesetzes. Doch die wesentlichen Kritikpunkte der vergangenen Jahre – intransparentes Sponsoring und zu wenig transparente und dazu in der Höhe unbegrenzte Spenden – wurden dabei nicht angegangen. Der Lobbyreport 2015 ist ein Nachfolger des ersten Lobbyreports 2013, der die Politik der schwarz-gelben Koalition bilanzierte. Weitere Informationen unter: www.lobbycontrol.de EU-Grünbuch und Regulierung Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, spricht sich für den Erhalt von Bargeld aus. Bildquelle: Manjit Jari / Deutsche Bundesbank. Im Rahmen des Herbstempfangs der Hauptverwaltung der Deutschen Bank, sprach Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, über die „Trends 2016“. Einen Schwerpunkt bildete das Thema der „Zukunft des Bargeldes“. Thiele sprach sich für den Erhalt des Bargelds aus: „Es gibt (…) viele gute Gründe, weiterhin Bargeld zu verwenden. Eine politisch motivierte Zurückdrängung oder Abschaffung ist weder sinnvoll, noch nötig.“ Und das Vorstandsmitglied ergänzt: „Die Deutsche Bundesbank lehnt die Forderung nach einer Abschaffung des Bargelds ebenso ab wie Restriktionen für die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen mit Bargeld. Neben unbaren Zahlungsinstrumenten sind Banknoten und Münzen unverzichtbar, da erst dadurch die Wahlmöglichkeit der Verbraucher gesichert wird. So sind oft die gleichen Kriterien bei der Wahl des Zahlungsinstruments ‚bar oder unbar‘ an der Ladenkasse relevant – einfach, schnell und sicher soll es sein.“ Als „Chance auf weniger, aber bessere Regulierung“ bezeichnete Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), das EU-Grünbuch zu Verbraucherfinanzen, das im Dezember in Brüssel vorgelegt wurde. Die EU-Kommission müsse sich an ihren eigenen Zielsetzungen messen lassen und auf zentrale Herausforderungen konzentrieren. Dabei müsse sie ihre eigenen Anforderungen an eine gute Regelsetzung erfüllen. Der Verband sehe bei Zahlungsdiensten über das Internet die Notwendigkeit, bestehende einheitliche Sicherheitsstandards durchzusetzen. Entsprechende Leitlinien habe die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA, European Banking Authority) bereits formuliert. Mit den Mindeststandards für Internetzahlungen (MaSi) seien diese in Deutschland verbindlich vorgeschrieben. Diese Anforderungen müssten auch in allen anderen EU-Ländern in gleicher Weise umgesetzt und kontrolliert werden. Nur so könne das Ziel erreicht werden, einheitliche Sicherheitsstandards für Internetzahlungen in ganz Europa zu verwirklichen. Nationale Ausnahmeregelungen dürften nicht dazu führen, dass wichtige Marktteilnehmer von der Regulierung verschont würden. Weitere Informationen unter: www.dsgv.de Weitere Informationen unter: www.bundesbank.de

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