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RISIKO MANAGER 02.2015

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2 Ausgabe 02/2015 Liebe

2 Ausgabe 02/2015 Liebe Leserinnen und Leser! Wir möchten die Fachzeitschrift RISIKO MANAGER als digitales Medienprodukt weiterentwickeln. Ideen dazu gibt es schon viele, für die weiteren Planungen legen wir großen Wert auf Ihre Meinung. Bitte unterstützen Sie uns mit der Beantwortung dieser kurzen Befragung! Ihre RISIKO MANAGER-Redaktion P.S.: Die Umfrage ist für Sie auch online unter www.risiko-manager.com/leserbefragung verfügbar. 1 Wie bewerten Sie die Inhalte der Zeitschrift? (Schulnoten 1-6) 1 2 3 4 5 6 Wir Fachbeiträge möchten die Fachzeitschrift RISIKO MANAGER als digitales Medienprodukt weiterentwickeln. Ideen dazu gibt es schon viele, für die weiteren Planungen legen wir großen Kurzmeldungen Wert auf Ihre Meinung. Bitte unterstützen Sie uns mit der Beantwortung dieser kurzen Befragung! Personalia Ihre 2 Wo RISIKO lesen MANAGER-Redaktion Sie die Zeitschrift? im Büro zu Hause unterwegs P.S.: Die Umfrage ist für Sie auch online unter www.risiko-manager.com/leserbefragung verfügbar. 3 Nutzen Sie weitere Angebote aus der RISIKO MANAGER Markenwelt? www.risiko-manager.com Seminare und Fachtagung Newsletter Fachbücher 4 Können Sie sich den RISIKO MANAGER als reine Online-Zeitschrift vorstellen? Nein, auf die gedruckte Zeitschrift möchte ich nicht verzichten. Ja, eine Online-Plattform bietet mehr Möglichkeiten (z.B. Archiv, Suchfunktion). Die Darreichungsform spielt für mich keine Rolle, die Inhalte müssen stimmen. 5 Welche Elemente einer Online-Plattform sind für Sie besonders wichtig? (Mehrfachnennungen möglich) Suchfunktion Volltext-Archiv aller Jahrgänge Zeitnaher Zugriff auf zusätzlichen Content Push-Funktion für neue Inhalte Newsletter mit aktuellen Beiträgen: wöchentlich 14täglich monatlich Downloadmöglichkeiten Gedruckte Sonderhefte zu besonderen Themen Vergünstigte Tarife für RM-Veranstaltungen Weitere Elemente: Bitte senden Sie Ihre Antwort per Fax an 0221/5490-315 oder per Scan-Mail an medien@ bank-verlag.de. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

3 standpunkt Viel Aufwand, wenig Nutzen Zu Beginn des neuen Jahres 2015 ist die Konsultationsphase des Baseler Ausschusses für die Überarbeitung des Standardansatzes für operationelle Risiken zu Ende gegangen (BCBS 291). 47 Stellungnahmen in einem Gesamtumfang von etwa 260 Seiten sind in Basel eingegangen. Der überabeitete Standardansatz soll den bisherigen Basisindikatoransatz (BIA) und den Standardansatz (STA) einschließlich der Variante des Alternativen Standardansatzes (ASA) ersetzen. Dadurch will der Baseler Ausschuss Schwächen der bisherigen Ansätze beseitigen. Auf Basis einer quantitativen Analyse der letzten Jahre soll parallel eine Neukalibrierung der regulatorischen Koeffizienten vorgenommen werden. Als ausschlaggebender Faktor soll zukünftig allein die Größe der Bank gelten. Die Baseler Initiative, das Bewusstsein für operationelle Risiken zu stärken, ist grundsätzlich willkommen und zielt in die richtige Richtung. Gleichwohl behandelt das Konsultationspapier leider nur einen Ausschnitt aus den Vorgaben zum Operational Risk. Wechselwirkungen zum jetzigen und künftig wohl modifizierten AMA und zu künftigen qualitativen Vorgaben bleiben unberücksichtigt. Stattdessen wird der statistischen Analyse großer Stellenwert eingeräumt, mit der einem Praktiker paradox anmutenden Schlussfolgerung, dass die Zinspositionen beim neuen Indikator weiterhin saldiert, Provisionserlöse und -aufwendungen aber addiert werden. Wettbewerbsverschiebungen zu Lasten provisionsintensiver Institute sind die Folge, ohne dass sich etwas bei den Ursachen für operationelle Risiken (Personen, Prozesse, Systeme, externe Ereignisse) geändert hätte. Die Kapital ist nachvollziehbar, und alle Beteiligten wissen, dass die einfacheren Ansätze nicht risikosensitiv sind. Künftig sinkt die Verständlichkeit, aber der neue Indikator kommt aufgrund der beibehaltenen GuV- Orientierung nicht aus dem Manko fehlender Risikosensibilität heraus. Die an sich sinnvolle Orientierung an der Größe eines Instituts (Bucketing) kann bei kleineren Instituten zu einer Kapitalreduktion (10 % des Indikators) – geringere Motivation für diese Risikoart nicht ausgeschlossen. Mit dem neuen Ansatz wird wenig gewonnen, aber viel Aufwand erzeugt. Autor: Walter Dutschke, Institute of Operational Risk (IOR), German Chapter. Ganzheitliches Risikomanagement noch in den Kinderschuhen Für die gesamte Branche erwarten die Finanzdienstleister in naher Zukunft komplexere und zunehmend volatile Umfeldbedingungen sowie einen weiter steigenden Regulierungsumfang. Gleichzeitig gehen sie von einem massiven Bedeutungswandel des Themenkomplexes Risikomanagement aus. Vor diesem Hintergrund bleibt die auf hohe Effektivität gerichtete Complianceund Risiko-Steuerung ein großes Thema und eine echte Herausforderung für das Topmanagement. Dies ist das zentrale Ergebnis einer von der Business- und IT-Beratung Q_Perior durchgeführten Trendumfrage unter 114 Fach- und Führungskräften. Mehr als jeder zweite Teilnehmer (56,7 Prozent) ist davon überzeugt, dass Risikomanagement als Managementfunktion für den Unternehmenserfolg in den nächsten fünf Jahren erheblich an Gewicht gewinnen wird. Zu einer gleichlautenden Einschätzung kam ein ähnlich hoher Anteil der Teilnehmer auch in Bezug auf die Themenkreise Compliance (52,6 Prozent) und Governance (47,4 Prozent). Zudem rücken nach Meinung der Probanden mit der Verbreitung neuer internetbasierter und mobiler Technologien Fragen zur IT-Compliance und zum Datenschutz stärker in den Fokus der Finanzdienstleister. Knapp zwei von drei Teilnehmern bestätigen, dass unternehmensweit einheitliche Kennzahlensysteme und Steuerungsgrößen für einen effizienten Ausbau des Risikomanagements definiert wurden. Rund 60 Prozent der Teilnehmer gaben zudem an, dass das eigene Unternehmen über eine umfassende und konsistente Datenbasis für das interne und externe Reporting verfügt. Dies bedeutet jedoch auch, dass in rund vier von zehn Unternehmen diese Aufgabe noch zu lösen ist. Nur annähernd die Hälfte der Finanzdienstleister verfügt über ein Instrumentarium, mit dem die bestehenden Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Unternehmensrisiken aus einer Gesamtsicht heraus und auf einer validen Grundlage beurteilt werden können. Verbesserungspotenzial steckt offenbar auch im Bereich der Qualitätssicherung: Rund 48 Prozent sind mit Blick auf das eigene Unternehmen der Auffassung, dass eine permanente Sicherstellung der Datenqualität mittels definierter Steuergrößen nur im Einzelfall, nur sehr bedingt oder überhaupt nicht sichergestellt ist. Auch die Compliance zählt neben dem Risikomanagement zu den Topthemen der Finanzbranche. Bei den heutigen Rahmenbedingungen eine gute Compliance-Organisation zu schaffen und aufrechtzuerhalten, ist eine Herausforderung. Eine klare Mehrheit von 65,5 Prozent der Befragten geht zwar davon aus, dass in ihrem Unternehmen eine Compliance Policy festgeschrieben und kommuniziert wurde. Allerdings zeigen sich, wie schon im Bereich Risikomanagement, Defizite in der Führung: So stimmten lediglich 44,8 Prozent voll oder weitgehend zu, dass Compliance vom Topmanagement systematisch gefördert beziehungsweise vorgelebt wird. Vier von zehn Teilnehmern sind der Meinung, dass in ihrem Unternehmen die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten für die Compliance-Sicherung nicht klar geregelt sind. Zudem können lediglich 37,9 Prozent bestätigen, dass kontinuierliche Schulungen zum Thema Compliance für eine ausreichende Sensibilisierung der Mitarbeiter sorgen. Ganz oben auf der Liste der kurzfristig geplanten Maßnahmen zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung von Risikound Compliance-Management steht die Optimierung von Dokumentation, Abläufen und Verfahrensregelungen und das Überprüfen von Berichtswegen. Rund 37 Prozent planen diese Maßnahmen in diesem Jahr. Rund jedes dritte Unternehmen beabsichtigt im gleichen Zeitraum, die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten auf den Prüfstand zu stellen. Neben Prozessund strukturellen Optimierungsmaßnahmen haben sich die Unternehmen auch Verbesserungen im Bereich Führung und Kommunikation vorgenommen: Immerhin 68,6 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass das eigene Unternehmen in den nächsten drei Jahren die Mitarbeiterinformation verbessern sowie die Schulungsmaßnahmen zum Themenkomplex Risikomanagement und Compliance intensivieren wird. Weitere Informationen sind auf der Website des Beratungshauses Q_Perior (www.q-perior.com) verfügbar.

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