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RISIKO MANAGER 01.2015

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4 Ausgabe 01/2015 Banken

4 Ausgabe 01/2015 Banken blicken mit Ungewissheit in die Zukunft Ein Drittel der Banken in Deutschland und Österreich erwartet auch weiterhin eine im Vergleich zur Gesamtwirtschaft schlechtere Branchenentwicklung. Besonders skeptisch sind Institute mit dem Fokus auf Firmenkunden und Kreditbanken. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Branchenkompass Banken 2014“ von Steria Mummert Consulting. Dies entspricht etwa dem Ergebnis der Befragung von vor zwei Jahren. Kreditbanken sind mit 43 Prozent der Befragten dieser Gruppe besonders pessimistisch. Allerdings ist ein deutlicher Rückgang bei denjenigen Entscheidern zu erkennen, die mit Unsicherheit in die Zukunft blicken. Während im „Branchenkompass Banken 2012“ noch 27 Prozent der Befragten sagten, die weitere Entwicklung sei unvorhersehbar, sind es in diesem Jahr nur noch elf Prozent. Dabei ist der Grad der Verunsicherung in Österreich mit 30 Prozent deutlich höher als in Deutschland mit sieben Prozent. Eine bessere Entwicklung als die Gesamtkonjunktur erwarten nur sieben Prozent der Befragten. Immerhin 45 Prozent gehen davon aus, dass sich Banken und übrige Unternehmen parallel entwickeln werden. Als Gründe für die Ungewissheit werden im Wesentlichen die anhaltende Regulierung, das Niedrigzinsumfeld sowie der Kostendruck angeführt. Weitere Informationen sind auf der Website von Steria Mummert Consulting (www.steria.com/de) in der Rubrik /Newsroom /Pressemitteilungen verfügbar. [ online-umfrage ] Was ist der Hauptgrund dafür, dass der Cyber-Sicherheit vom Senior Management keine Priorität eingeräumt wird? 9,0 % Andere Initiativen des Unternehmens werden als wichtiger eingestuft 9,0 % Ansicht, dass unternehmensinterne Informationen extern nicht von Wert sind 16,0 % Kostengründe 18,0 % fehlendes Verständnis 3,0 % Unternehmensintern nicht definiert 45,0 % Wird nicht als unmittelbare Bedrohung angesehen Quelle: Robert Half Technology, Arbeitsmarktstudie 2014, Befragte: CIOs und CTOs. Insolvenzen 2015 weiter auf hohem Niveau Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen wird voraussichtlich auch im Jahr 2015 in vielen Ländern weit über dem Niveau von 2007 – vor der Kreditkrise – liegen. Die Weltwirtschaft habe in diesem Jahr mit einem unerwartet niedrigen Wachstum enttäuscht. Obwohl die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den meisten Ländern leicht zurückging, bleibe die Quote hoch und liegt immer noch weit über dem Niveau von 2007, sagte John Lorié, Chefökonom beim Kreditversicherer Atradius. „Der weltweite Wachstumsrückgang sorgt generell für schwierigere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und treibt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in die Höhe. Daher rechnen wir für 2015 mit einem gleichbleibend hohen Insolvenzniveau in den meisten Ländern.“ Die positiveren Wirtschaftsaussichten vom Frühjahr 2014 wurden in erster Linie durch die enttäuschende Wirtschaftsentwicklung im Euroraum getrübt. Anhaltende strukturelle Ungleichgewichte und die niedrige Inflation dämpften das Wachstum und unterstreichen die Fragilität der Konjunkturerholung im Euroraum. So stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Frankreich, Italien und Griechenland in diesem Jahr weiter an. Die Insolvenzquote im Euroraum liegt weiterhin doppelt so hoch wie 2007. In den Randstaaten der Eurozone ist die Quote im Vergleich zu 2007 nach wie vor mehr als 3,5-mal so hoch, heißt es im aktuellen „Economic Outlook“ des Kreditversicherers. Auch in den Schwellenländern wird die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche voraussichtlich weiter steigen. Kapitalabflüsse, niedrigere Rohstoffpreise und das verlangsamte Wachstum in den Industrieländern bremsen dort das Wirtschaftswachstum und treiben die Insolvenzquote folglich in die Höhe. Die Wirtschaftsaussichten Lateinamerikas haben sich deutlich verschlechtert, da Brasilien, die größte Volkswirtschaft der Region, voraussichtlich stagnieren wird. In China hat sich ebenfalls die Konjunktur abgekühlt, was die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in die Höhe treiben dürfte. Dagegen stützt die Konjunkturentwicklung in den USA, in Großbritannien und in Asien zurzeit die globale Wirtschaft. Die USA verzeichnen seit geraumer Zeit einen Wiederaufschwung auf breiter Basis, weshalb dort in den letzten Jahren die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gefallen ist. Allerdings wird 2015 kein weiterer Rückgang erwartet. Der Aufschwung in Großbritannien hat 2014 weiter an Dynamik gewonnen, und die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte um drei Prozent sinken. Allerdings erwartet Atradius auch für Großbritannien 2015 ein gleichbleibend hohes Insolvenzniveau. Trotz der Rückgänge in den letzten Jahren liegen die Insolvenzquoten in den USA und Großbritannien weiterhin um fünf bzw. 16 Prozent höher als 2007. Weitere Informationen sind auf der Website des Kreditversicherers Atradius (www.atradius.com) in der Rubrik /About Atradius /Press Room /Latest Press Releases verfügbar.

5 Steigende Insolvenzen in Deutschland Deutsche Unternehmen kämpfen zunehmend mit den Folgen der zahlreichen geopolitischen Krisenherde. Zudem macht den exportstarken Deutschen die schwächelnden Konjunktur im Euroraum sowie ein verlangsamtes Wachstum in China zu schaffen. In seiner jüngsten Studie geht der Kreditversicherer Euler Hermes für 2015 deshalb von einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +1,2 Prozent (2014: +1,4 Prozent) sowie von gleichzeitig steigenden Insolvenzzahlen in der Bundesrepublik aus. Nach einem Rückgang der Insolvenzen um sechs Prozent im Jahr 2014 (24.490 Fälle) nehmen diese im kommenden Jahr nach Ansicht der Euler Hermes Ökonomen um zwei Prozent zu und belaufen sich dann auf voraussichtlich 24.979 Fälle. „Deutschland war in den vergangenen Jahren immer der Klassenprimus im europäischen Raum und verzeichnete in den letzten Jahren einen stetigen Rückgang bei den Insolvenzzahlen“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. „Im kommenden Jahr dreht sich dies jedoch. In Deutschland steigen die Insolvenzzahlen in 2015 entgegen dem allgemeinen Trend voraussichtlich um zwei Prozent an. Weltweit hingegen sinken die Fallzahlen nach unserer Einschätzung um drei Prozent. Auch für zahlreiche westeuropäische Länder wie Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Dänemark oder Großbritannien erwarten wir in 2015 weniger Insolvenzen als noch 2014. Gründe für die Entwicklung in Deutschland sind die sich abschwächende Binnennachfrage sowie die zahlreichen internationalen Herausforderungen, die den Export bremsen.“ Neben Deutschland nehmen die Insolvenzfälle in Westeuropa in Luxemburg (plus fünf Prozent), Österreich (plus drei Prozent), Finnland (plus zwei Prozent), Belgien (plus ein Prozent) zu. In Frankreich bleibt die Anzahl nach Ansicht des Kreditversicherers in 2015 auf dem gleichen Stand wie im Jahr 2014. „In Deutschland ist das Risiko von Zahlungsausfällen in der Papier- und Transportbranche besonders hoch; wir erwarten in diesen Branchen einen Zuwachs von neun Prozent beziehungsweise acht Prozent“, sagte Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes Deutschland. „Durch die stagnierenden Umsätze deutscher Unternehmen erwarten wir zudem insgesamt einen Rückgang der operativen Gewinne um -1,7%. Insbesondere die größten deutschen Industriezweige sind davon betroffen: der Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronikund Chemiebranche.“ Weitere Informationen sind auf der Website des Kreditversicherer Euler Hermes (www.eulerhermes.de) in der Rubrik /Mediacenter verfügbar. Anzeige Jetzt bestellen Weitere Fachmedien in unserem Webshop: www.bank-verlag-shop.de Stephan Paxmann | Stefan Roßbach Innovative Geschäftsmodelle im Banking Factbook 2015 ISBN 978-3-86556-441-2 Art.-Nr. 22.517-1500 208 Seiten, gebunden 49,00 Euro Bank-Verlag GmbH | Wendelinstraße 1 | 50933 Köln | www.info-die-bank.de

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