Aufrufe
vor 2 Jahren

RISIKO MANAGER 01.2015

  • Text
  • Risiken
  • Unternehmen
  • Banken
  • Beispielsweise
  • Deutschland
  • Risikomanagement
  • Risiko
  • Mifid
  • Treasury
  • Anforderungen
RISIKO MANAGER ist die führende Fachzeitschrift für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen.

36 Ausgabe 01/2015

36 Ausgabe 01/2015 Michallet rückt in den R+V-Vorstand Marc Michallet (Foto) ist zum 1. Januar 2015 zum neuen Vorstand der R+V Versicherung AG ernannt worden. Er übernimmt die Verantwortung für das Ressort Finanzen und Kapitalanlagen. Bereits seit Juni 2012 verantwortet er als Bereichsleiter das Portfoliomanagement Wertpapiere der R+V Versicherungsgruppe. Michallet ist gelernter Bankkaufmann mit anschließendem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg und M.B.A.- Studium in den USA. Er begann seine berufliche Karriere 1996 im Kapitalmarktgeschäft der HypoVereinsbank in München. 1998 wechselte er nach London, wo er im Verlauf von 14 Jahren in führenden Positionen bei verschiedenen internationalen Banken tätig war, zuletzt für die weltweite Betreuung von Kunden im Bereich Financial Solutions. Bei der R+V folgt er auf den 64-jährigen Rainer Neumann, der nach gut 21 Jahren als Finanzvorstand zum 31. Dezember 2014 in den Ruhestand gegangen ist. Seit 1993 leitete Neumann das Ressort Finanzen und verantwortete die Kapitalanlagen der gesamten R+V Versicherungsgruppe. Für seine herausragenden Leistungen bekam Rainer Neumann jetzt die Ehrennadel in Gold des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) verliehen. Neuer CRO bei Leonteq Daniel Cangemi ist zum neuen Chief Risk Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Leonteq AG ernannt worden. Cangemi stieß 2008 zu Leonteq und war vor seiner aktuellen Position als Deputy Head of Risk Control zunächst Head of Fixed Income, Currencies and Commodities Trading. Mit seiner Ernennung zum Chief Risk Officer wird Risk Control von der Division Legal, Compliance, HR & Risk abgespalten und direkt dem CEO Jan Schoch unterstellt. Vor seinem Eintritt bei Leonteq war der Schweizer Daniel Cangemi in verschiedenen Positionen bei Merrill Lynch, Goldman Sachs, Citibank und der Bayerischen Landesbank tätig. Er hat Physik an der Universität Lausanne studiert und wirkte nach Forschungstätigkeiten an der University of California und am Massachusetts Institute of Technology als Assistant-Research-Professor am Niels Bohr Institute in Kopenhagen. Leonteq ist ein unabhängiger Technologieund Servicepartner für Anlagelösungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zürich und ist mit Büros in Genf, Monaco, Guernsey, Frankfurt, Paris, London, Singapur und Hongkong vertreten. Neuer CRO für die Raiffeisen Centrobank Der 53-jährige Markus Kirchmair ist zum 1. Januar 2015 zum Marktfolgevorstand, Chief Risk Officer sowie Chief Finance Officer der Raiffeisen Centrobank AG (RCB) ernannt worden. Kirchmair leitete zuletzt den Bereich Business Management & Development in der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Der 50-jährige Wilhelm Celeda (Foto), der bereits seit 2013 im RCB Vorstand für die Kerngeschäftsbereiche der Bank verantwortlich zeichnet, ist seit dem 1. Januar 2015 neuer Chief Executive Officer. Die bisherigen RCB-Vorstände Eva Marchart, Michael A. Spiss und Gerhard Grund sind mit dem Auslaufen ihrer Vorstandsverträge zum Jahresende 2014 aus dem Vorstand ausgeschieden und werden künftig anderen Aufgaben innerhalb der Raiffeisen- Gruppe nachgehen. Die Raiffeisen Centrobank AG (RCB) will sich künftig noch stärker auf ihre bisherigen Kerngeschäftsbereiche Zertifikate, Aktienhandel, Aktiensales, Sales Trading und Company Research konzentrieren. Die Bereiche Equity Capital Markets (ECM) sowie Fusions- und Übernahmeberatung (M&A) werden 2015 hingegen in die RBI integriert. Neues Mitglied des Risk Committees bei der UBS Der Verwaltungsrat von UBS wird an der Generalversammlung vom 7. Mai 2015 Jes Staley (Foto) zur Wahl in den Verwaltungsrat vorschlagen. Im Fall seiner Wahl wird Jes Staley voraussichtlich als Mitglied des Risk Committees nominiert. Jes Staley ist seit Februar 2013 Managing Partner bei Blue- Mountain Capital Management LLC. Davor war er in verschiedenen Führungspositionen bei JPMorgan Chase & Co. tätig, unter anderem als CEO Investment Bank, CEO Asset Management und Leiter Private Banking. Seine Bankkarriere begann er nach seinem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften am Bowdoin College 1979 bei Morgan Guaranty Trust Co., New York. Jes Staley wurde am 27. Dezember 1956 in Boston, Massachusetts, geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Neben seiner Position bei BlueMountain Capital hat Jes Staley folgende Mandate inne: Verwaltungsrat der Robin Hood Foundation, Code Advisors, Mitglied des Stiftungsrats des Bowdoin College, des Advisory Committee on Financial Markets der Federal Reserve Bank of New York sowie des Council on Foreign Relations. Walter und Dönges werden Mitglieder des Leitungsausschusses der FMSA Herbert Walter (Foto) und Jutta Dönges werden ab Anfang 2015 neben Günter Borgel zu Mitgliedern des Leitungsausschusses der FMSA bestellt. Walter wird die Nachfolge von Christopher Pleister als Vorsitzender des Leitungsausschusses der FMSA übernehmen; er tritt sein Amt zum 15. Januar 2015 an. Walter ist bereits seit über 30 Jahren im Finanzsektor tätig und derzeit in diesem Bereich unternehmerisch aktiv. Unter anderem fungierte er bis 2009 als Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank AG sowie als Mitglied des Vorstands der Allianz SE. Zurzeit übt er eine Reihe von Aufsichtsratsmandaten aus, darunter seit 2009 bei der Depfa. Seine Aufsichtsratsmandate bei nicht dem Bund zuzurechnenden Gesellschaften sowie die Funktion als Geschäftsführer eines Finanzportals wird Herbert Walter aufgeben. Der Vertrag von Christopher Pleister, aktuell Vorsitzender des Leitungsausschusses der FMSA, läuft

37 zum Ende des Jahres planmäßig auf eigenen Wunsch aus. Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 ist Jutta Dönges in den Leitungsausschuss der FMSA eingetreten und hat die Position von Karl-Heinz Weimar übernommen. Sie war bis zum Ende des Jahres 2013 Geschäftsführerin für den Bereich Corporate Finance Deutschland bei der SEB AG, einer der größten schwedischen Banken. Auch Jutta Dönges verfügt über langjährige Erfahrungen als Führungskraft im Finanzsektor; vor ihrer Tätigkeit bei der SEB AG war sie bei Goldman Sachs Deutschland beschäftigt. Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) ist eine Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 zu einem wichtigen Pfeiler der deutschen Finanzarchitektur entwickelt. Neben der Gewährung von Stabilisierungsmaßnahmen aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) ist die FMSA für die Erhebung der Bankenabgabe in Deutschland für den Restrukturierungsfonds zuständig und übt unter anderem die Rechtsaufsicht über die unter ihrem Dach errichteten Abwicklungsanstalten aus. Darüber hinaus werden von ihr Brückeninstitute vorgehalten und verschiedene Beteiligungen an Kreditinstituten verwaltet. Ab 2015 übernimmt die FMSA auf Basis gesetzlicher Regelungen die Aufgaben einer nationalen Abwicklungsbehörde. Breuer gibt Amt des Hochschulratsvorsitzenden ab Nach knapp zehn Jahren gibt Rolf-E. Breuer (Foto) den Vorsitz des Hochschulrats der Goethe-Universität ab. Das gab er bei der Sitzung des Hochschulrats am 16. Dezember 2014 bekannt. Insgesamt gehörte Breuer dem Gremium über 13 Jahre an. Nach seiner einstimmigen Wahl ist der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Matthias Kleiner, designierter Nachfolger Breuers. Breuer hat in seiner Funktion wesentliche Weichenstellungen der Goethe-Universität mit beeinflusst und gestaltet. Stets ist er innerhalb und außerhalb der Universität als entschiedener Befürworter von mehr Hochschulfreiheit aufgetreten. Zudem setzte er sich für professionellere Führungsstrukturen sowie eine leistungs- und parametergesteuerte Hochschulentwicklung ein. Nicht zuletzt engagierte er sich auch für ein besseres Verhältnis zwischen Stadt und Universität und war damit auch ein Impulsgeber für die Bürgeruniversität. Auch an der wohl größten Weichenstellung der letzten Jahrzehnte, der Umwandlung der Goethe-Universität in eine Stiftung des öffentlichen Rechts, war der Hochschulrat maßgeblich beteiligt. Auch Breuers beharrlicher Überzeugungsarbeit im Hochschulrat und darüber hinaus ist es zu verdanken, dass die Umwandlung in den Jahren zwischen 2006 und 2007 innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters gelang und heute in Deutschland als Erfolgsmodell gilt. Ganz wesentlich war die Entwicklung geeigneter Steuerungsinstrumente, wie sie für eine Hochschule dieser Größe unabdingbar sind. „Das Amt des Hochschulratsvorsitzenden der Goethe-Universität hat mir viel Freude bereitet, aber auch mehr Arbeit als ich erwartet hatte“, sagte Breuer. „Es hat mir überaus interessante Einblicke in die Innenwelt einer großen und bedeutenden deutschen Universität ermöglicht, für die ich dankbar bin. Ich hoffe, dass ich einen Beitrag leisten konnte, die wichtigen Weichenstellungen seit dem Jahr 2001 für die Goethe-Universität in die richtigen Bahnen zu lenken. Dies war sicherlich nicht immer einfach. Ich erinnere mich noch sehr genau an das intensive Ringen mit den Gremien der Universität um das Projekt der Stiftungsuniversität. Dass die Umwandlung am Ende weitgehend reibungslos geklappt hat, ist auch Ausdruck einer großen Prozessdisziplin, Zielorientierung und Leidenschaft für die richtige Sache. Das hat auch das positive Bild der Goethe-Universität in der Öffentlichkeit beflügelt.“ Aufgrund des seit 2008 bestehenden Autonomiestatus verfügt der Hochschulrat der Goethe-Universität über eine vergleichsweise starke Stellung. Als autonome Stiftungsuniversität verfügt die Goethe-Universität über viele eigene Gestaltungsmöglichkeiten: Sie ist Eigentümerin ihrer Liegenschaften, nimmt Berufungen in Eigenregie vor, kann Studiengänge nach Bedarf einrichten oder schließen und übernimmt in bestimmten Fällen auch die Bauherreneigenschaft. Dem Hochschulrat wurden wesentliche Aufsichtsaufgaben übertragen, die vor 2008 das Land Hessen innehatte. Michael König wird neuer Co-Geschäftsführer von Deutsche Börse Commodities Die Deutsche Börse Commodities GmbH hat einen neuen Co- Geschäftsführer: Michael König (Foto) leitet ab dem 1. Januar 2015 gemeinsam mit Steffen Orben die Geschäfte der Emittentin von Xetra-Gold. König ist damit auf Martina Gruber gefolgt, die das Amt zum 30. Juni 2014 aufgrund regulatorischer Bestimmungen niedergelegt hatte und zum 1. Januar 2015 Mitglied des Verwaltungsrats der Gesellschaft geworden ist. Der 44-Jährige ist seit dem Jahr 2000 für die Gruppe Deutsche Börse tätig, bis Ende 2014 hat er bei Clearstream Banking Frankfurt die Kundenbeziehungen im deutschen Markt verantwortet. Die Xetra-Gold-Emittentin Deutsche Börse Commodities GmbH mit Sitz in Eschborn ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Börse AG und der Bankenpartner Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, DZ Bank AG, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA sowie der Schweizer Bank Vontobel. Beteiligt ist außerdem Umicore AG & Co. KG, eine Konzerntochter der Umicore s.a., die weltweit mehrere Goldraffinerien betreibt und Goldbarren herstellt. Der einzige Geschäftszweck der Emittentin ist es, dem Markt die zu 100 Prozent mit Gold unterlegte Schuldverschreibung Xetra- Gold zur Verfügung zu stellen und einen effizienten, transparenten und kostengünstigen Handel dieser Verbriefungsform von physischem Gold zu ermöglichen. Kontinuität an W&W-Spitze Die Wüstenrot & Württembergische- Gruppe (W&W) setzt auf Kontinuität an der Unternehmensspitze. Der Aufsichtsrat der W&W AG hat in seiner Sitzung vom 9. Dezember 2014 die Wiederbestellung von Alexander Erdland (Foto) als Vorstandsvorsitzender bis zum 31. Januar 2020 beschlossen. Zuvor wurden bereits die Verträge von Finanzvorstand Michael Gutjahr (57) bis zum 31. August 2020

RISIKO MANAGER

RISIKO MANAGER 01.2019
RISIKO MANAGER 02.2019
RISIKO MANAGER 03.2019
RISIKOMANAGER_04.2019
RISIKO MANAGER 05.2019
RISIKO MANAGER 06.2019
RISIKO MANAGER_07.2019
RISIKO MANAGER 08.2019
RISIKO MANAGER 09.2019
RISIKO MANAGER 10.2019
RISIKO MANAGER 01.2018
RISIKO MANAGER 02.2018
RISIKO MANAGER 03.2018
RISIKO MANAGER 04.2018
RISIKO MANAGER 05.2018
RISIKO MANAGER 06.2018
RISIKO MANAGER 07.2018
RISIKO MANAGER 08.2018
RISIKO MANAGER 09.2018
RISIKO MANAGER 10.2018
RISIKO MANAGER 01.2017
RISIKO MANAGER 02.2017
RISIKO MANAGER 03.2017
RISIKO MANAGER 04.2017
RISIKO MANAGER 05.2017
RISIKO MANAGER 06.2017
RISIKO MANAGER 07.2017
RISIKO MANAGER 08.2017
RISIKO MANAGER 09.2017
RISIKO MANAGER 10.2017
RISIKO MANAGER 01.2016
RISIKO MANAGER 02.2016
RISIKO MANAGER 03.2016
RISIKO MANAGER 04.2016
RISIKO MANAGER 05.2016
RISIKO MANAGER 06.2016
RISIKO MANAGER 07.2016
RISIKO MANAGER 08.2016
RISIKO MANAGER 09.2016
RISIKO MANAGER 10.2016
RISIKO MANAGER 01.2015
RISIKO MANAGER 02.2015
RISIKO MANAGER 03.2015
RISIKO MANAGER 04.2015
RISIKO MANAGER 05.2015
RISIKO MANAGER 06.2015
RISIKO MANAGER 07.2015
RISIKO MANAGER 08.2015
RISIKO MANAGER 09.2015
RISIKO MANAGER 10.2015
RISIKO MANAGER 11.2015
RISIKO MANAGER 12.2015
RISIKO MANAGER 13.2015
RISIKO MANAGER 15-16.2015
RISIKO MANAGER 17.2015
RISIKO MANAGER 18.2015
RISIKO MANAGER 19.2015
RISIKO MANAGER 20.2015
RISIKO MANAGER 21.2015
RISIKO MANAGER 22.2015
RISIKO MANAGER 23.2015
RISIKO MANAGER 24.2015
RISIKO MANAGER 25-26.2015
 

Copyright Risiko Manager © 2004-2017. All Rights Reserved.