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RISIKO MANAGER 01.2015

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2 Ausgabe 01/2015

2 Ausgabe 01/2015 Gesamtbanksteuerung 2015 Risikotragfähigkeit und Ertragsstrategien von Banken auf dem Weg zu Basel IV Fachkonferenz am 26. Februar 2015 in der Frankfurt School of Finance & Management Die Konferenz „Gesamtbanksteuerung 2015“ bietet Bankpraktikern eine hochrangige Informations- und Dialogplattform, um sich gemeinsam mit Experten aus Kreditinstituten, Aufsichtsorganisationen und der Wissenschaft über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen u.a. folgende Themen: Anforderungen von Basel III und von Shareholdern: Wie werden Banken beidem gerecht? Auf dem Weg zu Basel IV – Veränderungen der regulatorischen Landschaft und ihre Auswirkungen Erkenntnisse aus AQR und Stresstest für die Gesamtbanksteuerung Aktuelle Markteinflussfaktoren für Renditemanagement und Gesamtbanksteuerung Verknüpfung von Bankplanung und Risikosteuerung: Anforderungen an Infrastruktur und Organisation Datenmanagement für die Gesamtbanksteuerung – Herausforderungen und Lösungsansätze Big Data Analytics in Banking Supervision An der Konferenz wirken mit: Jörg B. Bermüller, Head of Cash & Risk Management, Merck KGaA Ulrike Brouzi, Mitglied des Vorstands, Norddeutsche Landesbank Girozentrale (NORD/LB) Klaus Fabits, Director Center of Excellence, SAS DACH Bernd Geilen, Mitglied des Vorstands, ING-DiBa AG Dr. Korbinian Ibel, Generaldirektor Mikroprudenzielle Aufsicht IV, Europäische Zentralbank Prof. Dr. Thomas Heidorn, Leiter Centre for Practical Quantitative Finance, Frankfurt School of Finance & Management Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bundesverband deutscher Banken Stefan Krause, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG Prof. Dr. h.c. Klaus-Peter Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Commerzbank AG Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Dr. Markus Werthen, Partner, Financial Services, Accenture und viele weitere namhafte Vertreter des Finanzsektors und der Bankenaufsicht Programm und Anmeldung unter: www.frankfurt-school-verlag.de Hauptkooperationspartner: Kooperationspartner: Medienpartner:

3 standpunkt Das Hobbit-Risiko Im dritten Teil der „Hobbit“-Trilogie geht so einiges zu Bruch – das legt schon der Untertitel „Die Schlacht der fünf Heere“ nahe. Ohne zu viel Handlung verraten zu wollen: Ein Angriff des Drachen Smaug auf die Seestadt war besonders teuer. Geschätzte 1.200 Einfamilienhäuser in Holzbauweise, 250 Holzboote, ein Regierungssitz und ein Alarmturm wurden ein Raub der Flammen. Schaden: weit über 90 Mio. ¤. Baden ging auch ein wertvoller Goldschatz, der sich aber nach Ansicht von Experten wieder vom Grund des Sees bergen ließe (Kosten: knapp 100.000 ¤). Ärgerlich auch, dass die neun Ringgeister ein historisches Kleid der Elbin Galadriel zerstören. Das mit Goldfäden gewebte Kleid wurde durch den bereits nach Tol Eressea ausgewanderten „Modezar“-Elben Karl geschneidert. Es ist im Handel nicht zu erwerben und daher eigentlich unbezahlbar. In diesem Fall lässt sich daher nur ein Vergleich anbieten (85.000 ¤). Bei der Schlacht bei Erebor kommen zudem geschätzte 2.000 Elben ums Leben. Da natürlicher Tod bei den Unsterblichen nicht vorkommt, sind Bestattungen äußerst selten und damit besonders aufwändig. Die geschätzten Beerdigungskosten belaufen sich auf 200 Mio. ¤. Die Sach- und Personenschäden in „Der Hobbit“, Teil 3, belaufen sich in Summe auf 98.082.840 ¤ bzw. 235.301.200 ¤. In der gesamten „Hobbit“-Trilogie entstand ein Gesamtschaden von über 670 Mio. ¤; genauer: 671.714.844 ¤. Nach drei Großschäden hat sich die Allianz Versicherungs-AG daher entschlossen, der Familie Eichenschild kein weiteres Versicherungspaket anzubieten. Da sich kein anderes global operierendes Finanzunternehmen finden wird, das solche Chaoten versichert, kann der Versicherungsmarkt in Mittelerde als kollabiert gelten. Dem obersten Zauberer Saruman bleiben daher nur zwei extreme Optionen: den Versicherungsmarkt von Mittelerde zu verstaatlichen oder einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit zu gründen. Ob sich die verfeindeten Parteien darauf einlassen würden? Leider hat J.R.R. Tolkien, der Autor der Mittelerde-Saga, auf diese Frage keine Antwort hinterlassen. Quelle: https://www.allianzdeutschland.de/newsroom/ Enorme Schäden durch Wirtschaftskriminalität Jedes dritte Unternehmen in Deutschland war in den letzten zwei Jahren Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen; bei den großen Unternehmen war sogar jedes zweite betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 400 Unternehmen in Deutschland, die TNS Emnid im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG durchgeführt hat. Der Studie zufolge entstehen die höchsten Schadenssummen durch Kartellrechtsdelikte: Fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Unternehmen beziffern ihren individuellen Schaden auf über eine Million Euro. Jede zweite der von Kartellrechtsverstößen betroffenen Firmen gab an, dass mindestens 500.000 ¤ allein auf Ermittlungskosten entfallen – mehr als bei jedem anderen wirtschaftskriminellen Delikt. Bußgelder, Geldstrafen und eventuelle Gewinnabschöpfungen kommen hinzu. Zudem befürchten fast neun von zehn Befragten (87 Prozent), Opfer von Datendiebstahl oder Datenmissbrauch zu werden. Fast zwei Drittel (64 Prozent) gehen davon aus, dass ihr Risiko, Opfer eines ‚Datendelikts‘ zu werden, in Zukunft noch steigen wird. Tatsächlich betroffen waren in den letzten beiden Jahren aber nur 30 Prozent. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer gerade bei daten- und technikbezogenen Deliktarten höher ist. Vielfach fehlt ein Überblick über die komplexen technischen Prozesse und Abläufe. Zudem mangelt es zum Teil an Kontrollmechanismen, um datenbezogene Vorfälle überhaupt entdecken zu können. Knapp 70 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland stufen das eigene Risiko in Bezug auf wirtschaftskriminelle Handlungen als gering ein. Gleichzeitig sehen 82 Prozent ein hohes bzw. sehr hohes Risiko für andere Firmen. Und obwohl jedes dritte Unternehmen in den letzten beiden Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität war, glauben 85 Prozent, ihr Schutz sei gut oder sogar sehr gut. So verwundert es nicht, dass lediglich elf Prozent der Studienteilnehmer gewillt sind, 50.000 ¤ oder mehr in entsprechende Präventionsmaßnahmen zu investieren. Die befragten Unternehmen wurden hauptsächlich infolge offener Hinweise sowohl von Unternehmensinternen (57 Prozent) als auch von Unternehmensexternen (47 Prozent) sowie durch Erkenntnisse der internen Revision oder einer sonstigen internen Ermittlungseinheit (52 Prozent) auf wirtschaftskriminelle Handlungen aufmerksam. Nahezu unverändert wird jedoch gut jede zweite Tat (54 Prozent) durch ‚Kommissar Zufall‘ aufgedeckt. Weitere Informationen sind auf der KPMG Website (www.kpmg.de) in der Rubrik /News /Presse & Medien verfügbar. EIOPA veröffentlicht Abschlussbericht Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat ihren Abschlussbericht zum europaweiten Stresstest 2014 für Versicherungsunternehmen veröffentlicht. Ziel des Stresstests war es zu prüfen, wie widerstandsfähig der europäische Versicherungssektor gegen mögliche negative Entwicklungen ist, insbesondere auch gegen eine lang anhaltende Phase niedriger Zinsen. Der EIOPA- Stresstest ist neben der „Vollerhebung Leben“ der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine weitere Bewährungsprobe für den deutschen Versicherungssektor in diesem Jahr unter den Bedingungen von Solvency II. Bei der Voll erhebung Leben wurde der Vorbereitungsstand aller deutschen Lebensversicherer auf Solvency II auf Grundlage passgenauer und unternehmensindividueller Daten geprüft. Die Teilnehmer des EIOPA- Stresstests hingegen rechneten auf Grundlage standardisierter Vorgaben Stressszenarien durch, ohne die Übergangsvorschriften von Solvency II vollständig auszuschöpfen. Zum Teilnehmerkreis des EIOPA-Stresstests gehörten sowohl Unternehmen aus den Sparten Schaden- und Unfallversicherung als auch Kranken- und Lebensversicherer. Weitere Informationen sind auf der Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) in der Rubrik /Daten & Dokumente /Meldungen Aufsicht verfügbar.

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