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RISIKO MANAGER 08.2019

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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28 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Geldpolitik und Geldwertstabilität Nach Balz Worten stehe und falle alles mit der Werthaltigkeit des Geldes. Bildquelle: Deutsche Bundesbank/Frank Rumpenhorst Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, hob in einer Rede im Rahmen der Zukunftsdiskurse des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) Anfang September in Oldenburg hervor, dass die Sicherung der Preisstabilität die zentrale Aufgabe der Geldpolitik des Eurosystems sei. „Denn alles steht und fällt (…) mit der Werthaltigkeit des Geldes“, so Balz. Und er ergänzt: „Wenn die Preisstabilität verloren geht und es womöglich zu einer unkontrollierten Inflation kommt, verlieren die Menschen ihr Vertrauen ins Geld und flüchten in Sachwerte.“ Balz hob in seiner Keynote die Verantwortung der Geldpolitik für die Geldwertstabilität hervor. Sie müsse mit ihren Maßnahmen unzweifelhaft deutlich machen, dass sie die Preisstabilität sichern könne und werde. Balz: „Der EZB-Rat entscheidet über die gemeinsame Geldpolitik. Ihm gehören neben dem Präsidenten der EZB und den weiteren Mitgliedern des EZB-Direktoriums auch die Präsidenten der nationalen Zentralbanken des Eurosystems an. Alle sechs Wochen überprüft der EZB-Rat auf Grundlage seiner wirtschaftlichen und monetären Analysen, ob die geldpolitischen Maßnahmen für den Euroraum angemessen sind und Preisstabilität gewährleisten.“ Mit Blick nach vorne und auf die Definition von Preisstabilität strebe der EZB-Rat auf mittlere Sicht eine jährliche Teuerung im Eurogebiet an, die unter, aber nahe 2% liege. „Dadurch sollen nicht nur zu hohe, sondern auch zu niedrige Inflationsraten vermieden werden“, so Balz. Mehr Europa, trotz Brexit Mit Blick auf die neue Europäische Kommission unterstreichen die privaten Banken, dass für sie ein Heimatmarkt Europa wichtiger denn je ist. „Wir wollen mehr Europa. Auch in Zeiten, in denen andere sagen, wir sollten nur noch nationalen Pfaden folgen, fordern wir mehr Integration – und das trotz oder gerade wegen des anstehenden Brexit“, sagte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, in Brüssel. „Ein möglicher harter Brexit ist verantwortungslos“, Krautscheid weiter: „Er wird Europa noch einmal vor Augen führen, wie wichtig offene Märkte sind und wie sehr sie zur DNA der europäischen Einigung zählen.“ Diese DNA müsse Europa gerade jetzt stärken. „Wer aber Europa als einen der wichtigsten globalen Wirtschafts-, Innovations- und Investitionsstandorte weiter verankern will, darf dabei die Banken nicht außer Acht lassen“, so der Verbandschef. Bei der kommenden Basel-III-Umsetzung sollten Deutschland wie Europa daher die Leistungskraft ihrer Banken immer im Blick behalten und die spezifisch europäischen Geschäftsmodelle der Institute berücksichtigen. Es könne nicht sein, dass in Europa eine Einszu-Eins-Umsetzung drohe, die dazu führe, dass den heimischen Banken ein zusätzlicher Kapitalbedarf von mindestens 135 Milliarden Euro aufgebürdet werde. „Die Politik hat immer betont, dass sie keine signifikante Erhöhung der Kapitalanforderungen wolle, sie muss jetzt Wort halten“, so Krautscheid. Weitere Informationen unter: www.bankenverband.de Transparency International begrüßt Gesetzentwurf zum Unternehmensstrafrecht Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland begrüßt, dass endlich ein Gesetzentwurf für ein Unternehmensstrafrecht vorliegt. Um Korruption wirksam zu bekämpfen, müssen Hinweisgeber allerdings besser gesetzlich geschützt werden. „Dieses Gesetz könnte es auch in Deutschland ermöglichen, betrügerische Machenschaften wie in der Automobilindustrie oder im Bankgewerbe mit fühlbaren Strafen zu ahnden“, so Hartmut Bäumer, Vorsitzender von Transparency Deutschland. Und er ergänzt: „Unternehmen müssen als Ganzes die Konsequenzen für Fehlverhalten verantworten. Nur so kann verlorengegangenes Vertrauen nach den zahlreichen Skandalen der letzten Jahre wiederhergestellt werden.“ Der Gesetzentwurf sieht laut Medienberichten eine drastische Erhöhung der möglichen Geldbußen vor. Bisher können Verstöße nur als Ordnungswidrigkeiten gewertet werden, die Obergrenze liegt bei zehn Millionen Euro. Die abschreckende Wirkung ist für große Unternehmen, die viel höhere Gewinne erzielen, viel zu gering, während kleine und mittlere Unternehmen benachteiligt werden. Gleichzeitig sollen Staatsanwaltschaften künftig immer ermitteln müssen, wenn ein Verdacht gegen ein Unternehmen besteht. Weitere Informationen unter: www.transparency.de Kurz notiert: Bekämpfung von Geldwäsche Die Bundesregierung hat sich zu neuen Maßnahmen für eine bessere Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusförderung entschlossen. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem den öffentlichen Zugang zum Transparenzregister und weitere Kompetenzen für die Geldwäschebekämpfungseinheit des Bundes (FIU) vor. Das Bundeskabinett hat Ende Juli am Mittwoch den Gesetzentwurf zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur 4. EU-Geldwäscherichtlinie beschlossen. Damit soll die Änderungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.

29 Ausgabe 08/2019 FIRM-News und Termine Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ Bis zum 23. Februar 2020 ist im Museum für Kommunikation in Frankfurt die Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ zu sehen. Die interaktive Ausstellung macht Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen sowie technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr-und erlebbar. Der Hintergrund: In einer zunehmend technisierten Welt revolutionieren Gesten unseren Umgang mit Fahrzeugen, Computern, Haushaltsgeräten und Spielekonsolen. Weitere Informationen unter: www.mfk-frankfurt.de nagement finden. Einzig einen erfahrenen Kapitän, sprich modernen Odysseus, als Risikomanager brauchen alle. Dies im Mittelpunkt findet am 5. und 6. November 2019 der kommende RiskNET Summit im Schloss Hohenkammer bei München statt. Inhaltlich stehen an den beiden Konferenztagen unter anderem die Themen Big Data und künstliche Intelligenz, strategische Risiken und Frühwarnsysteme, Supply Chain Risk Management, die Komplexität von Cyber-Risiken, der Risikofaktor Mensch sowie geopolitische Risiken im Mittelpunkt. Weitere Informationen unter: https://summit.risknet.de RiskNET Summit 2019: Risikomanagement heißt von Odysseus lernen Die globalen Herausforderungen sind für Unternehmen und ihr Risikomanagement komplex – sei es durch zunehmende Handelskonflikte, eine anhaltende EU-Krise oder aufgrund von Cyber-Gefahren. Im Umkehrschluss heißt das: Gesucht werden Lösungen, um in diesen turbulenten Zeiten die eigene Organisation sicher durch die raue See der Risiken zu manövrieren. Im Grunde müssen Unternehmen ihren individuellen Weg zu einem wirksamen Risikoma- Risikomanagement in Zahlen 165 Journalisten … sind derzeit in der Türkei inhaftiert. 419 Millionen Telefonnummern … von Facebook-Nutzern samt ID waren jüngst auf einem Internetserver unverschlüsselt einsehbar. 55 Milliarden Euro … ist der vermutete Schaden durch illegale „Cum-Ex“- und „Cum-Cum“-Aktiengeschäfte. Der RiskNET Summit: Das Branchentreffen für Risikomanager aus der gesamten DACH-Region. Bildquelle: RiskNET 400 Milliarden Euro … Schaden entsteht der deutschen Wirtschaft jährlich durch Korruption. Datum Konferenz Ort Link 17. Oktober 2019 GRC Conference 2019 London www.sword-grc.com 5. - 6. November 2019 RiskNET Summit München Schloss Hohenkammer https://summit.risknet.de 17. - 20. November 2019 FERMA Forum 2019 Berlin www.ferma-forum.eu 18. - 22. November 2019 EURO FINANCE WEEK Frankfurt am Main www.dfv-eurofinance.com

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