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RISIKO MANAGER 06.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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28 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Populisten und die Unabhängigkeit von Zentralbanken Nach den Worten Lastras betrachten Populisten Zentralbanken als Teil des „politischen Establishments“. Bildquelle: SAFE. Ende April 2018 präsentierte Rosa María Lastra von der Queen Mary University of London bei einer SAFE Policy Lecture ihre Ideen zu Populismus und der Unabhängigkeit von Notenbanken. Lastra: „Wenn es zuständige und spezialisierte Richter mit Expertise in Finanzfragen und Geldpolitik gäbe, die sich um die Rechtsprechung in Fällen in Zusammenhang mit der EZB kümmern, würde dies den rechtlichen Rahmen der Kontrolle der EZB im Lichte ihres beträchtlich ausgedehnten Mandats stärken.“ Nach den Worten Lastras betrachten Populisten Zentralbanken als Teil des „politischen Establishments“. Sie setzten sich für schnelleres Wirtschaftswachstum ein und forderten zur selben Zeit protektionistische Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Begrenzung der Einwanderung. Außerdem würde Ungleichheit zu Unzufriedenheit in der Öffentlichkeit führen, fügte Lastra hinzu. „Desillusionierte Menschen, die wenig zu verlieren haben, werden das politische Establishment abwählen, dagegen rebellieren oder protestieren“. Die Angriffe von Populisten hätten die „soziale Legitimität“ von Zentralbanken beschädigt. „Populismus ist eine Realität, der wir uns stellen müssen“, so Lastra, die Professorin für internationales Finanz- und Währungsrecht am Centre for Commercial Law Studies an der Queen Mary University of London ist. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Bekämpfung von Finanzkriminalität nur teilweise umgesetzt Auch zwei Jahre nach den Panama Papers haben die G20-Staaten ihre Zusagen zur Bekämpfung von Schattenfinanzplätzen und Geldwäsche nur teilweise umgesetzt. Zu diesem Schluss kommt der heute veröffentlichte Bericht „G20 Leaders or Laggards?“ von Transparency International zu den Bemühungen der G20-Staaten im Kampf gegen Finanzkriminalität. „Wir sehen positive Entwicklungen auf europäischer und deutscher Ebene“, so Gabriele C. Klug, Stellvertretende Vorsitzende von Transparency Deutschland. „Dennoch bleiben zu viele Schlupflöcher für Geldwäsche und Korruption insbesondere aufgrund mangelnder Transparenz von Finanzdaten bestehen.“ Elf der G20-Staaten besitzen nach wie vor nur unzureichende Regelungen zur Transparenz der sogenannten wirtschaftlich Berechtigten – trotz der 2014 gemachten Selbstverpflichtung im Rahmen der G20 High-Level Principles on Beneficial Ownership Transparency. Zwar konnten sich gegenüber einer Erhebung aus dem Jahr 2015 viele Staaten verbessern, darunter neben Deutschland auch Frankreich, Italien und Brasilien. Bis zur Erfüllung der Zusagen ist es jedoch noch ein weiter Weg. Nach den Panama Papers hatten die Staats- und Regierungschefs ihre Zusagen noch einmal bekräftigt, durch mehr Transparenz die Schattenfinanzplätze und die Steueroasen zu bekämpfen. Weitere Informationen unter: www.transparency.de Kurz notiert: Europäischer Minister für Wirtschaft und Finanzen keine Lösung Ein „Europäischer Minister für Wirtschaft und Finanzen“ (EMWF) könnte zentrale Probleme der fiskalischen Koordination in Europa nicht lösen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die von einem europäischen Team des Forschungsnetzwerks EconPol Europe unter Koordination des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, verfasst und Anfang Mai 2018 bei der ZEW Lunch Debate in Brüssel zum Thema „Reform der Eurozone – Herausforderungen und Perspektiven“ vorgestellt wurde. Weitere Informationen unter: www.zew.de EZB mit Rahmenwerk für ethisches Hacking Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht Anfang Mai 2018 ein europäisches Rahmenwerk für ethisches Hacking auf Basis von Threat Intelligence (Threat Intelligence-based Ethical Red Teaming – TIBER-EU). Dabei handelt es sich um das erste Rahmenwerk auf europäischer Ebene für kontrollierte und individuell zugeschnittene Tests in Bezug auf Cyberangriffe auf den Finanzmarkt. TIBER-EU erleichtert einen europaweit harmonisierten Ansatz im Bereich erkenntnisgestützter Tests, die die Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen echter Hacker nachahmen, die eine ernsthafte Bedrohung darstellen können. Mit den auf TIBER-EU basierenden Tests wird ein Cyberangriff auf die kritischen Funktionen und zugrunde liegenden Systeme eines Akteurs, wie beispielsweise Mitarbeiter, Prozesse und Technologien, simuliert. Dies ermöglicht es dem Unternehmen zu beurteilen, inwieweit es in der Lage ist, sich gegen mögliche Cyberattacken zu schützen, diese aufzuspüren und darauf zu reagieren. Weitere Informationen unter: www.ecb.europa.eu

29 Ausgabe 06/2018 FIRM-News und Termine Ausstellung zum Thema Gold Gold als Ausstellungsobjekte Bildquelle: Deutsche Bundesbank. Die Deutsche Bundesbank hat im April 2018 in ihrem Geldmuseum eine Sonderausstellung zum Thema „Gold. Schätze in der Deutschen Bundesbank“ eröffnet. Für die Ausstellung wurden repräsentative Barren aus dem Bundesbank-Tresor ausgewählt. Die Auswahl reiche vom ältesten bis zu den jüngsten Goldbarren und ermögliche einen außergewöhnlichen Einblick, der sonst aus Sicherheitsgründen nicht möglich sei, so Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Die Ausstellung zeigt zudem bedeutsame Raritäten aus der numismatischen Sammlung der Bundesbank, vom Solidus über die Dukaten bis hin zu den Goldmünzen der Gegenwart. Die historische Bedeutung von Gold als Zahlungsmittel, die Eigenschaften des Edelmetalls, dessen weltweites Vorkommen, die Gewinnung und Weiterverarbeitung werden in der Ausstellung ebenso dargestellt wie die Hilfsmittel zur Echtheitserkennung der Goldbarren aus dem täglichen Einsatz in der Bundesbank. Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2018 in Frankfurt am Main zu sehen. Weitere Informationen unter: www.bundesbank.de In eigener Sache: Udo Steffens neuer FIRM-Vorstandsvorsitzender Professor Dr. Udo Steffens ist seit dem 1. Mai 2018 neuer Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung (FIRM). Steffens, bislang Präsident der Frankfurt School, wird der erste Vertreter einer wissenschaftlichen Institution im Vorsitz dieses Gremiums sein. Damit bestärkt FIRM seinen Auftrag, eine der führenden Einrichtungen für die Förderung von Forschung und Lehre im Bereich Risikomanagement und Regulierung in Deutschland zu sein. Steffens übernimmt das Amt von Frank Westhoff, der den Vorstandsvorsitz im Jahr 2017 angetreten hatte. Westhoff ist als Vertreter der DZ BANK seit Vereinsgründung 2009 im Vorstand und wird diesem Gremium auch weiterhin angehören. Sein Rücktritt vom Vorsitz erfolgt aus privaten Gründen. Weitere Informationen unter: www.firm.fm Risikomanagement in Zahlen 12 Jahre Haft … wegen Korruption sitzt der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ab. 25. Mai … ist der Stichtag, an dem die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft tritt. 110 Millionen US-Dollar … Strafe zahlt die Investmentbank Goldman Sachs wegen Aufsichtsversagens. 2,7 Milliarden US-Dollar … Rekordgewinn fuhr die Großbank Morgan Stanley im ersten Quartal ein. Datum Konferenz Ort Link 30. Mai 2018 6. Hanseatischer Compliance Tag Hamburg www.hanseatischer-compliance-tag.de 7. - 8. Juni 2018 International Risk Management Conference Paris www.therisksociety.com 17.- 22. Juni 2018 ACFE Global Fraud Conference Las Vegas www.fraudconference.com 19. - 20. Juni 2018 7. Messekongress „Finanzen & Risikomanagement“ Leipzig www.assekuranz-messekongress.de

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