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RISIKO MANAGER 05.2017

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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30 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Der Brexit und die möglichen Folgen Die britische Regierung hat offiziell ihre Trennung von der EU eingereicht, Schottland möchte ein neues Referendum über den Verbleib im Königreich, und Experten quer durch Europa rätseln über das Wie der Austrittsverhandlungen. Nach Ansicht des Bankenverbands wird das Vereinigte Königreich auf einen harten Brexit zusteuern. „Es ist unwahrscheinlich“, so Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbands, „dass in den kommenden zwei Jahren neben dem Austritts- auch ein umfassendes Wirtschaftsabkommen geschlossen werden kann, das den gegenseitigen Marktzugang regelt.“ Peters stellt darüber hinaus klar: „Ein Cherry Picking darf es in den Verhandlungen aber nicht geben. Die vier Grundfreiheiten der EU – freier Personen-, Dienstleistungs-, Waren- und Kapitalverkehr – sind untrennbar mit einem vollständigen Marktzugang verbunden und stehen nicht zur Disposition.“ Für Dr. Lutz Raettig, Mitglied im Vorstand von FIRM, würde ein Brexit dem Finanzplatz Frankfurt kurzfristig einen Schub verleihen. Raettig: „Ich gehe davon aus, dass sich dann noch mehr Unternehmen aus der Versicherungs- und Bankenbranche in Frankfurt niederlassen würden, schließlich sind hier bereits ihre Aufsichtsbehörden beheimatet.“ Für Wuermeling könnte ein harter Brexit ohne Übergangsregelungen zu erheblichen Folgen führen. Bildquelle: Bert Bostelmann. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung betonte Dr. Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank: „Wenn es zu einem harten Brexit ohne Übergangsregelungen kommt, wird der Austausch zwischen dem britischen und dem kontinentalen Finanzmarkt deutlich komplizierter. Denn die Londoner City wird aus EU-Sicht zu einem Drittmarkt.“ Für Wuermeling habe das erhebliche Folgen: „Grenzüberschreitend geltende Genehmigungen und Zulassungen erlöschen: Finanzprodukte können von heute auf morgen nicht mehr über den Ärmelkanal hinweg ausgetauscht werden. Das könnte zu Spannungen hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der Märkte führen.“ Ganz gleich ob hart oder weich. Fakt ist, dass die Hauptlast der EU-Finanzierung zukünftig von Deutschland und Frankreich zu tragen sind. In welcher Höhe und bis zu welcher „Schmerzgrenze“ das finanziell von beiden Ländern geschultert werden kann, das bleibt indes bis dato ungewiss. Studie zum Outsourcing bei Banken Sieben von zehn Banken in Deutschland wollen weitere Aufgaben auslagern. 17 Prozent davon sprechen von Auslagerungen im größeren Umfang. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur kommenden MaRisk-Novelle, durchgeführt von Procedera Consult unter 100 Fach- und Führungskräften deutscher Banken. Die Institute rechnen jedoch mit steigendem Aufwand, um beim Outsourcing die rechtlichen Vorschriften einzuhalten. Der Grund: Extern durchgeführte Tätigkeiten und zugekaufte IT-Systeme müssen künftig stärker überwacht werden. Auslagerungen ziehen insgesamt die höchsten Kosten nach sich, wenn es darum geht, die MaRisk-Novelle umzusetzen. 79 Prozent rechnen mit zusätzlichen Investitionen, um sich auf die neuen Anforderungen der BaFin vorzubereiten. Allerdings geht kaum jemand davon aus, dass die Institute bestehende Auslagerungen zurück nehmen. 21 Prozent der Bankmanager rechnen eher damit, allenfalls vereinzelt bereits ausgelagerte Aktivitäten wieder selbst zu übernehmen. „Outsourcing hat sich für vielen Banken bewährt“, so Sven Müller, Experte für Finanzmarktregulierung bei Procedera Consult. Und er fügt hinzu: „Jetzt kommt es darauf an, diese Aktivitäten effektiv zu steuern.“ 69 Prozent der Banken erwarten, zu diesem Zweck die Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation neu regeln zu müssen. 67 Prozent planen zudem eine eigenständige Abteilung, um bestehende Auslagerungen zentral zu überwachen. So sollen die Fachbereiche entlastet werden. Denn die haben künftig kaum noch die Zeit, um sich um komplizierte Regelungen wie etwa Weiterverlagerungen zu kümmern. Weitere Informationen unter: www.procedera.de Kurz notiert: AXA-IM-Umfrage zu Herausforderungen der Versicherer Eine aktuelle AXA-IM-Umfrage unter 122 Versicherungs-CIOs zeigt, dass die wichtigsten Herausforderungen die niedrigen Zinsen (75 Prozent) sowie die Regulierung (47 Prozent) darstellen. 43 Prozent der Befragten CIOs nannten die politische Unsicherheit und die damit verbundene Marktvolatilität (Zukunft Europas/Brexit) als wichtige Themen. Weitere Informationen unter: www.axa-im.com

31 Ausgabe 05/2017 FIRM-News und Termine Neuer Fünfziger Seit Anfang April sind die neuen 50-Euro-Banknoten als vierter Geldschein der sogenannten Europa-Serie in allen 19 Mitgliedstaaten des Euro-Raums im Umlauf. Sie ergänzen die bereits eingeführten neuen 5-Euro-, 10-Euro- und 20-Euro-Banknoten. Der neue 50-Euro-Schein weist wie bereits die 20-Euro-Banknote der Europa-Serie eine Besonderheit auf: In einem transparenten Fenster erscheint auf beiden Seiten der Banknote ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, wenn der Geldschein gegen das Licht gehalten wird. Zudem gibt es ein fühlbares Merkmal, damit auch Menschen mit Sehschwäche die verschiedenen Stückelungen besser unterscheiden können. Insgesamt 5,4 Milliarden Stück mit einem Gewicht von rund 5.400 Tonnen werden laut Bundesbank Der neue 50-Euro-Schein und seine Herstellung. Bildquelle: Europäische Zentralbank. Weitere Informationen unter: www.bundesbank.de Die Welt der Kapitalströme ab dem Ausgabetermin durch die Notenbanken des Eurosystems in den Umlauf gebracht. Unter dem Titel „KAPITALSTRÖMUNG“ präsentiert die Kunsthalle Tübingen die Pilotausstellung ihres neuen Programms: 13 internationale Künstler zeigen zeitgenössische Bilder von einer aus Kapitalströmen bestehenden Welt. Für die Ausstellungsmacher sind es im Kern vielleicht die internationalen Kapitalströme, die heute jeden Wandel der Welt bestimmen – nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch mit Blick auf soziale, kulturelle, wissenschaftliche oder ökologische Entwicklungen. Grenzüberschreitende Investitionen und Handel scheinen alle Daseinsbereiche zu prägen. Angetrieben durch die zunehmende Globalisierung der Märkte ist der Import und Export von Kapital – sei es in Form von Geld, von immateriellen und materiellen Gütern oder Menschen – zu einem allgegenwärtigen System geworden, zur unhintergehbaren Annahme einer Notwendigkeit oder eines Selbstzwecks. In den Werken dieser Ausstellung geht es um Bilder von Kapitalströmen und Kapitalismus: Künstlerisch kommentierende oder abstrahierende Bilder vom Wert des Geldes, zum Beispiel am Finanzwirtschaftszentrum Frankfurt oder im Steuerparadies Kaiman-Inseln, Bilder von kapitalistisch gedachten Menschenströmen, etwa aus Touristen, Flüchtlingen oder Shopping-Mall-Besuchern, Bilder von der Eigendynamik des Reichtums, von „Luxemburg Leaks“ und „Panama Papers“, aber auch von Befreiungsmomenten. Die Ausstellung ist bis zum 11. Juni 2017 zu sehen. Weitere Informationen unter: www.kunsthalle-tuebingen.de Risikomanagement in Zahlen 2 Jahre … und sechs Monate Haft lautet das Urteil gegen einen suspendierten Justizvollzugsbediensteten wegen Bestechlichkeit in 44 Fällen. 1,2 Million Kilometer … hatte jüngst ein in Berlin gestoppter Reisebus auf dem Tacho stehen. 1,28 Millionen Euro … Schadensersatz wollte eine Landesstraßenbaubehörde von einem ehemaligen Mitarbeiter wegen Korruption und scheiterte mit ihrer Forderung vor dem Verwaltungsgericht Hannover. 3,8 Millionen Euro … ist der Materialwert der großen Goldmünze „Big Maple Leaf“, die im März aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen wurde. 55.000 Bücher … sollen für das Kunstwerk „The Parthenon of Books“ im Rahmen der documenta 14 in Kassel gesammelt werden. Termine Datum Konferenz Ort Link 27. April 2017 Fachtagung Compliance 2017 Berlin www.fachtagung-compliance.de 11. Mai 2017 Kongress Länderrisiken Mainz www.coface.de 16. - 18. Mai 2017 COMRISK 2017 London www.comriskforum.com 1. - 2. Juni 2017 avedos User Conference 2017 Wien www.avedos.com

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