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RISIKO MANAGER 04.2018

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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32 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Überlegungen zum Finanzplatz Europa Wuermeling spricht sich für einen gemeinsamen Finanzmarkt von globaler Relevanz in Kontinentaleuropa aus. Bildquelle: Bert Bostelmann Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs sei eine unglaubliche Chance für Kontinentaleuropa, einschließlich Irlands, einen technologisch erstklassig vernetzten Finanzplatz aufzubauen und damit im globalen Maßstab höchst relevant zu werden, sagt Joachim Wuermeling. In einer SAFE Policy Lecture am 15. Februar 2018 präsentierte das Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank und neu ernanntes Mitglied im SAFE Policy Council erste Überlegungen zu der Idee eines digitalen Finanzplatzes in Europa. Wuermeling prognostizierte, dass London nach dem Brexit voraussichtlich nicht imstande sein werde, seine Rolle als führendendes Finanzzentrum Europas zu behaupten. Da kein anderer Finanzplatz in der Lage sei, allein die Rolle von London zu übernehmen, bewertet er die Situation als gute Gelegenheit, um einen strategischen Blick auf die Angemessenheit von Geschäftsmodellen zu werfen, und ermutigt dazu, einen gemeinsamen Finanzmarkt von globaler Relevanz in Kontinentaleuropa anzustreben. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Korruptionswahrnehmungsindex: Deutschland auf Platz zwölf Transparency International hat Ende Februar den Korruptionswahrnehmungsindex 2017 (Corruption Perceptions Index, CPI) veröffentlicht. Demnach wurden 180 Länder und Territorien untersucht. Der Index misst die in Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption auf Grundlage verschiedener Expertenbefragungen. Auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) erreicht Deutschland wie bereits im vergangenen Jahr 81 Punkte. Im Ranking rutscht Deutschland jedoch auf den zwölften Platz ab und bleibt damit hinter Luxemburg und Großbritannien zurück. Die Ergebnisse des diesjährigen CPI sind beunruhigend: Die Mehrheit der Staaten erzielen keine oder zu wenig Fortschritte im Kampf gegen Korruption. Insbesondere Länder mit niedrigem Schutz für Presse- und Nichtregierungsorganisationen weisen tendenziell ein hohes Korruptionsniveau auf. International bilden Neuseeland (89 Punkte), Dänemark (88 Punkte) und Finnland (85 Punkte) die Gruppe der Spitzenreiter, Südsudan (12 Punkte) und Somalia (9 Punkte) rangieren auf den letzten Plätzen. In den letzten sechs Jahren haben mehrere Länder wie Senegal und Großbritannien ihre Punktzahl deutlich verbessert, während sich Länder wie Syrien, Jemen, aber auch Australien, verschlechtert haben. In mehr als zwei Drittel der untersuchten Länder wurde ein hohes Korruptionsniveau mit einem Punktwert unter 50 Punkten festgestellt. „Der Korruptionswahrnehmungsindex macht deutlich: Wer nur verwaltet und keine neuen Initiativen ergreift, läuft Gefahr, international abgehängt zu werden“, so Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland. Weitere Informationen unter: www.transparency.de Runder Tisch zu Kryptowährungen Die Europäische Kommission hat Ende Februar in Brüssel zu einem Runden Tisch zum Thema „Kryptowährungen – Chancen und Risiken“ eingeladen. Die Teilnehmer führten einen Gedankenaustausch darüber, wie die Organe der EU, die Aufsichtsbehörden und die Mitgliedstaaten auf die Herausforderungen der raschen technologischen Entwicklungen reagieren sollten. Zudem wurde darüber diskutiert, wie und in welcher Weise die damit verbundenen Chancen genutzt werden können. Hintergrund ist, dass Kryptowährungen (virtuelle Währungen) und die ihnen zugrunde liegende Blockchain-Technologie Auswirkungen auf zahlreiche Wirtschaftszweige, darunter auch die Finanzwirtschaft, haben. Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis erläuterte gegenüber der Presse, dass die Kommission analysieren werde, ob regulatorische Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich sind. Dabei werde sie sich auf die Bewertung der Risiken und Chancen sowie der Eignung des bestehenden Rechtsrahmens für diese Instrumente stützen. Aufgrund des globalen Charakters dieses Marktes, so der Kommissionsvizepräsident, komme auch der Zusammenarbeit mit den Partnern in der G20 und mit den Einrichtungen für die Festlegung von Rechnungslegungsstandards große Bedeutung zu. Weitere Informationen unter: www.ec.europa.eu Kurz notiert: Klare Rahmenbedingungen bei Geschäften mit Kryptowährungen gefordert Nach Ansicht des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sollte sich die Bundesregierung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene für klare gesetzliche Rahmenbedingungen bei Geschäften mit Kryptowährungen einsetzen. Dies fordert der BVR in seiner aktuellen volkswirtschaftlichen Studie über Kryptowährungen.

33 Ausgabe 04/2018 FIRM-News und Termine Bildquelle: Attac Bundesbank mit Ausstellung Anfang März hat die Deutsche Bundesbank die Ausstellung „Banken, Bühnen, Flugzeughallen. Frankfurter Projekte von Otto Apel/ ABB“ eröffnet. Die Ausstellung am Standort der Bundesbankzentrale in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum entstanden. „Die Bundesbank schätzt die Architektur und die Symbolkraft des Gebäudes ihrer Zentrale“, erklärte Bundesbankpräsident Jens Weidmann zur Eröffnung. In den nunmehr 46 Jahren seit der Einweihung im Jahr 1972 sei das Gebäude der Zentrale ein Sinnbild für die Stabilitätskultur der Bundesbank geworden. Daher werde das architektonische Erscheinungsbild auch nach der geplanten umfassenden Sanierung erhalten bleiben. „Vor dem vorübergehenden Auszug zum Jahresende 2019 können Besucherinnen und Besucher der Ausstellung jetzt die Architektur in ihrem zeitgenössischen Kontext kennenlernen“, so Weidmann. Interessenten können die Ausstellung noch bis zum 18. Mai besuchen. Weitere Informationen unter: www.bundesbank.de Neues Buch zur EU Weitere Informationen unter: www.attac.de „Entzauberte Union – Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist“ lautet der Titel eines von Attac-Österreich herausgegebenen Buchs, mit dem das globalisierungskritische Netzwerk das europapolitische Dilemma auf den Punkt bringt. Ziel des neuen Buchs sei es, mit der Vision eines guten Lebens für alle Menschen wieder in die politische Offensive zu kommen. In eigener Sache: FIRM-Jahrbuch 2018 2018 Jahrbuch Yearbook Risikomanagement in Zahlen Das FIRM Jahrbuch wird im April 2018 verschickt oder kann für (Noch-) Nicht-Mitglieder in der FIRM-Geschäftsstelle kostenfrei bestellt werden. Was erwartet Sie? Wie immer professionelle Inhalte aus Theorie und Praxis rund um die Themen Risikomanagement und Regulierung. Weitere Informationen unter: www.firm.fm/infodienste/firm-jahrbuecher.html 11 Jahre Haft … erwarten den Ex-Chef des brasilianischen Ölkonzerns Petrobras wegen Korruption und Geldwäsche. 12. Platz … für Deutschland im neuen Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International. 180 Millionen Euro … Marktwert macht den Fußballer Neymar zum teuersten Spieler der Welt. 200 Jahre … alt wird die LBBW als Nachfolgerin der Württembergischen Spar-Casse im Mai 2018. Datum Konferenz Ort Link 17. - 18. April 2018 4. Fachkonferenz gegen Wirtschaftskriminalität Köln www.suspektrum.de 24. - 25. April 2018 7th Annual Risk EMEA 2018 London www.cefpro.com 16. - 17. Mai 2018 comply2018 New York City https://comply2018.com 19. - 20. Juni 2018 7. Messekongress „Finanzen & Risikomanagement“ Leipzig www.assekuranz-messekongress.de

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