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RISIKO MANAGER 03.2019

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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38 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Nachhaltiges Handeln Im Rahmen einer SAFE Policy Lecture, Mitte Februar im House of Finance der Goethe-Universität, sprach Dirk Schoenmaker über Nachhaltigkeit und die Rolle des Finanzsektors. Nach den Worten des Professors für Banking and Finance an der Rotterdam School of Management, Erasmus Universität Rotterdam, gäbe es drei Gründe, warum Unternehmen ESG-Kriterien* berücksichtigen müssten. Erstens sollten Unternehmen die Regulierung oder Besteuerung in ihrem Bereich antizipieren (beispielsweise eine CO2-Steuer). Zweitens würden Unternehmen ihren Ruf gefährden, wenn sie nicht nachhaltig handelten. Drittens müssten Unternehmen ihr Geschäft in einem sich ständig verändernden Umfeld zukunftssicher machen. In diesem Kontext erwähnte Schoenmaker die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen für Wirtschaftswachstum, Klima und Soziales bis zum Jahr 2030. „Dort liegt die Zukunft des Geschäfts, dort sollten die Investitionen hin", so Schoenmaker. *„Environmental, Social und Corporate Governance“ – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – bezieht sich auf die drei zentralen Faktoren bei der Messung der Nachhaltigkeit und der ethischen Auswirkungen einer Investition Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Anhörung zu Blockchain Das Thema digitaler Finanztechnologien treibt auch die Politik um. Am 11. März 2019 beschäftigte sich der Deutsche Bundestag mit dem Thema Blockchain-Technologien. Im Zuge einer Anhörung des Finanzausschusses lag die Bandbreite zwischen „deutlicher Zustimmung und einiger Skepsis“, wie der Deutsche Bundestag feststellt. Die FDP, auf deren Antrag die Anhörung stattfand, befand, dass das Potenzial der Blockchain-Technologie nur ausgeschöpft werden könne, wenn Rechtssicherheit für die Anwendung bestehe und ein praktikabler Rechtsrahmen für die Nutzung gegeben sei. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und das Bundesfinanzministerium hätten es bis jetzt verpasst, entsprechende Kompetenzen aufzubauen und die nötigen gesetzlichen Anpassungen vorzunehmen. Oliver Fußwinkel (BaFin) versicherte, dass die Aufseher sich seit 2011 im Zusammenhang mit der Kryptowährung Bitcoin mit Blockchain auseinandersetzen. Und Unter dem Dach des Deutschen Bundestags diskutieren Experten im März 2019 über Blockchain-Technologien. Bildquelle: Deutscher Bundestag/Stephan Erfurt. Prof. Wolfgang Prinz von der Fraunhofer-Gesellschaft stellte fest, dass es bisher keine Blockchain-Professur gebe. Über Forschungsförderung im Bereich der Daten-Technologien müsse wegen der rasanten Entwicklung möglichst kurzfristig und über zeitlich eingegrenzte Projekte entschieden werden. Womöglich werde über Blockchain schon in drei bis vier Jahren nicht mehr geredet. Dr. Martin Fries, Privatdozent an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, machte „erhebliche Spannungen zwischen dem in Europa soeben erst weitgehend harmonisierten Datenschutzrecht und der Blockchain-Technologie“ aus. Im Kern gehe es darum, dass die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein Recht auf Vergessenwerden statuiere, während DLT-Technologien (Distributed-Ledger-Technologie, Anmerkung der Redaktion) im Grundsatz ein lückenloses Gedächtnis hätten. Zwar gelte die DSGVO nur für personenbezogene Daten. Doch sei ein solcher Personenbezug bei Finanztransaktionen regelmäßig herstellbar. Das Dilemma lasse sich nur auflösen, wenn man entweder das geltende Datenschutzrecht lockere oder die Blockchain-Technologie entsprechend anpasse. Weitere Informationen unter: www.bundestag.de Kritik am Entzug der Gemeinnützigkeit gegen Attac Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. wertet die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Gemeinnützigkeit von Attac als eine Gefährdung der politischen Arbeit kritischer NGOs in Deutschland. Das Urteil, das am 26. Februar 2019 bekanntgemacht wurde, öffne das Tor zum Entzug der Gemeinnützigkeit für viele weitere zivilgesellschaftliche Vereinigungen, etwa die Deutsche Umwelthilfe oder Campact. Mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit drohten der Verlust von Reputation in der Gesellschaft einerseits und der Wegfall notwendiger Finanzierungsmittel für die zivilgesellschaftliche Arbeit andererseits. Hartmut Bäumer, Stellvertretender Vorsitzender von Transparency Deutschland, betont: „Entscheidend ist die politische Dimension des Urteils, das zu einer verfassungsrechtlich bedenklichen Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Meinungsbildung in der Gesellschaft führen kann. Hier gilt es, den Anfängen zu wehren. Der Gemeinnützigkeitsstatus darf nicht als politisches Druckmittel vonseiten politischer Parteien oder gar Ministerien genutzt werden, wie es im Moment sogar Staatssekretäre tun.“ Weitere Informationen unter: www.transparency.de Kurz notiert: Deutsche lieben Bargeld Acht von zehn Deutschen wollen auch künftig nicht auf Bargeld verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken vom Januar 2019. Demgegenüber findet die Abschaffung des 500-Euro-Scheins mehrheitliche Zustimmung.

39 Ausgabe 03/2019 FIRM-News und Termine In eigener Sache: Call for Research Project Proposals 2019 FIRM ruft zum Einreichen von Vorschlägen zur Finanzierung von Forschungsprojekten (2019) zu den Themen Risikomanagement und Regulierung auf. Das Institut fördert typischerweise Projekte mit einer Dauer von (vorzugsweise) 12 bis 24 Monaten und sieht die Finanzierung einer 75-%-Stelle sowie die Übernahme begrenzter Zusatzkosten vor. Auch Anträge außerhalb Frankfurts sind willkommen. Die Anträge folgen einem Strukturmuster, das von der FIRM-Webseite heruntergeladen werden kann. Die Frist für die Einreichung von Anträgen im Jahr 2019 ist der 9. April 2019. Folge-Einreichungstermine finden jeweils etwa ein Jahr später statt. Darüber hinaus werden die Antragsteller gebeten, ihre Veröffentlichungen in den letzten fünf Jahren anzugeben. Der Flughafen München kooperiert mit „bayern design“ im Rahmen der Ausstellung „Digital Nature“. Bildquelle: bayern design Weitere Informationen unter: www.firm.fm Ausstellung: Digital Nature Noch bis zum 15. Mai 2019 ist im Flughafen München (Terminal 2, Ebene 04) die Ausstellung „Digital Nature“ zu sehen. In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern (bayern design) zeigt die Ausstellung Projekte bayerischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie den aktuellen Stand von Wissenschaft, Wirtschaft und Design. „Digital Nature“ ist die zweite Ausstellung der fünfteiligen Reihe „Bayern gestaltet – Lebensweisen der Zukunft“. Weitere Informationen unter: www.bayern-design.de Risikomanagement in Zahlen 10.000 Firmen … in Deutschland haben die britische Rechtsform Ltd. 3,7 Milliarden Euro … Strafe wegen Steuerbetrugs muss die UBS-Bank in Frankreich zahlen. 2,6 Milliarden Euro … Gewinn verzeichnet Volkswagen Financial Services für das Jahr 2018. 6 Milliarden US-Dollar … betrug die Summe der Geldstrafen wegen Korruptionsfällen 2018 in den USA. Datum Konferenz Ort Link 25. - 26. April 2019 15. Deggendorfer Forum für digitale Datenanalyse Deggendorf www.dfdda.de 23. - 24. Mai 2019 RISC-Kongress 2019 Frankfurt am Main www.frankfurt-school-verlag.de 27. Juni 2019 Risk Live 2019 London www.risklive.net 10. - 12. Juli 2019 23rd International Congress on Insurance: Mathematics and Economics München www.mathfinance.ma.tum.de/ ime-2019

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