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RISIKO MANAGER 01.2019

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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18 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Regulierungstrends Boot fordert besseres Verständnis für Bankkunden Der Vorsitzende des SAFE Research Advisory Council, Professor Arnoud W.A. Boot von der Universität Amsterdam, sprach im Rahmen der SAFE-Forschungskonferenz „Sustainable Architecture for Finance – Where Are We Now and Where Are We Going?“ Mitte Dezember 2018 über die Zukunft der Bankenbranche im Lichte der Digitalisierung. Boot beschrieb zunächst das Aufkommen der Schattenbanken in den 1990er Jahren, das aus seiner Sicht das Finanzsystem massiv verändert hat. Boot sagte, dass neue Technologien und Fintech-Unternehmen ähnliches tun würden, weil sie für umwälzende Änderungen in den Vertriebssystemen und in der Interaktion mit Kunden sorgen würden. Er nannte drei Herausforderungen für den Finanzsektor: Erstens müssen Banken nachhaltige Geschäftsmodelle finden und mit disruptiven Faktoren wie Fintech umgehen. Zweitens erklärte Boot, dass ein dynamischeres Finanzsystem mit mehr Akteuren die eigene Stabilität gefährden könnte. Drittens sollte aus der Sicht von Boot das Misstrauen der Gesellschaft gegenüber Finanzinstituten nicht unterschätzt werden, da der Finanzsektor von der Akzeptanz der Gesellschaft abhänge. „Ohne Vertrauen können Volkswirtschaften nicht funktionieren“, so Boot. Der Ökonom erklärte, dass Regulierung, Technologie und Kundenpräferenzen die Hauptfaktoren für Veränderung in der Branche seien. Auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und die fortschreitende Globalisierung würden die künftige Struktur der Branche prägen. Seiner Ansicht nach müssen Banken die Interaktion mit ihren Kunden verändern. „Um erfolgreich zu sein, brauchen Banken ein besseres Verständnis für ihre Kunden und müssen ihre Produktangebote entsprechend anpassen", sagte Boot. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Brexit: Deutschland kaum betroffen „Ich glaube, Deutschland würde nicht besonders stark betroffen sein. Man würde es hier und da spüren, aber weil Deutschland international so gut vernetzt ist international, werden sich andere Möglichkeiten schnell erschließen können.“ Das sagte jüngst Prof. Dennis J. Snower vom Kieler Institut für Weltwirtschaft und meint den bevorstehenden Brexit und die möglichen Folgen. In einem Interview mit „Deutschlandfunk“ gibt Snower vor allem der britischen Regierung die Schuld an dem Chaos, denn die habe einfach katastrophal gehandelt. „Die EU hat lange verhandelt, aber es waren schwierige Verhandlungen, und am Ende sind wir dort gelandet, wo wir jetzt sind“, so Snower gegenüber Deutschlandfunk. Das britische Volk sei ideologisch verfangen, und daher sei die Diskussion nicht weitergekommen. Nach Snowers Einschätzung erholt sich die EU relativ schnell von einem Brexit: „Es ist nur in dem ersten halben bis dreiviertel Jahr damit zu rechnen, dass es unvorhergesehene Schranken geben wird in der Handelsaktivität.“ EZB: 119 Banken unter Aufsicht Bankenaufsicht unter dem Dach der EZB Bildquelle: Andreas Eicher. Die Zahl der bedeutenden Institute, die seit Januar 2019 direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigt werden, beträgt nach der jährlichen Signifikanzbewertung und Ad-hoc-Beurteilungen 119. Änderungen beim Signifikanzstatus ergeben sich aus veränderten Gruppenstrukturen, dem Entzug von Zulassungen, Fusionen und sonstigen Entwicklungen. Zudem haben mehrere große Bankengruppen ihre Geschäftstätigkeit in das Euro-Währungsgebiet verlagert. Dadurch sind insgesamt Komplexität und Größe der direkt beaufsichtigten Banken gestiegen. Attac für erweitertes Mandat der EZB 20 Jahre nach Einführung des Euro am 1. Januar 1999 sei es an der Zeit, das Mandat der Europäischen Zentralbank (EZB) zu erweitern: Ziel der europäischen Geldpolitik müsse es nach Ansicht des globalisierungskritischen Netzwerks Attac sein, nicht nur den Geldwert zu stabilisieren, sondern auch die soziale Ungleichheit zu verringern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern. „Nur wenn sich zeigt, dass die europäische Geldpolitik auch den einfachen Menschen und der Umwelt dient und nicht nur die Anhäufung von Reichtum fördert, wird der Euro eine Zukunft haben“, sagt Alfred Eibl vom Attac-Koordinierungskreis. „Dafür ist es nötig, die Aufgaben der EZB zu erweitern und die rechtlichen Grundlagen für ihr Mandat entsprechend anzupassen. Die europäische Geldpolitik auf die Stabilität der Währung zu begrenzen, schränkt ihre Handlungsfähigkeit unnötig ein.“ Kurz notiert: Jürgen Sonder neuer Beiratsvorsitzender von Intrum Jürgen Sonder, Chief Commercial Officer (CCO) der Intrum Gruppe in Deutschland, wechselte zum 1. Januar 2019 in den Beirat des Unternehmens und übernahm dort den Vorsitz. Die Funktion des Präsidenten der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing e.V. (BKS) für Intrum wird er weiterhin ausüben. Seit 2012 ist Sonder Geschäftsführer der Intrum Justitia GmbH und seit 2017 CCO.

19 Ausgabe 01/2019 FIRM-News und Termine Die Politische Ökonomie des Populismus Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt in seinem Buch: „Die Politische Ökonomie des Populismus“ eine chende Erklärung für dieses zunächst wider- vergleisprüchlich erscheinende Bild. Den Ausgangspunkt bilden die jeweiligen wirtschaftlichen Bildquelle: Suhrkamp Verlag Wachstumsmodelle, der Zustand von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, kurz die jeweiligen Politischen Ökonomien. Es zeigt sich: Wer vom Populismus reden will, aber vom Kapitalismus nicht, landet immer nur bei Identitätspolitik – und wird dann unweigerlich selbst Partei im Streit. Weitere Informationen unter: www.suhrkamp.de Mathematik und Gott und die Welt Kunst, Musik, Religion, das sind Themen, die wohl kaum jemand sogleich mit Mathematik assoziiert. In diesem Buch erklärt Norbert Herrmann in einem unterhaltsam zu lesenden Ton, wie selbst in diesen so anders gearteten Gebieten die Mathematik Einfluss gewinnen kann. Dabei erzählt der Autor von großen Malern, Dichtern und Architekten, die mathematische Ideen in ihre Werke einfließen ließen, so beispielsweise Dürer, Goethe, Semper, Gaudi oder Mozart. Weitere Informationen unter: www.springer.com Neues FIRM-Jahrbuch im Frühjahr 2019 Nach guter alter Tradition möchten wir bereits an dieser Stelle auf das kommende FIRM-Jahrbuch 2019 hinweisen. Die neue Auflage wird ab Frühjahr verfügbar sein. Wie immer inhaltlich stark mit vielen Expertenund Praxisbeiträgen sowie Einblicken in die Welt des Risikomanagements im Finanzdienstleistungsumfeld. Seien Sie gespannt – wir informieren Sie! Risikomanagement in Zahlen 2018 Jahrbuch Yearbook Bildquelle: RiskNET. 7 Jahre Haft … erwartet den ehemaligen pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif wegen Korruption. 500.000 Euro … Strafe muss der Ölkonzern Total wegen Bestechung zahlen. 90 Prozent … der Befragten einer Umfrage in der deutschen Finanzbranche erwarten, dass die Künstliche Intelligenz zukünftig zu einem der Kernthemen der Branche wird. 64 Millionen Euro … beträgt die Ablösesumme des Fußballers Christian Pulisic, der von Borussia Dortmund zum FC Chelsea wechselt. Datum Konferenz Ort Link 30. - 31. Januar 2019 CRISAM® Risikomanagement Symposium Linz www.crisam.net 5. Februar 2019 Coface Country Risk Conference Paris www.coface.com 26. Februar 2019 Management-Tag 2019 der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing Berlin www.mt.bks-ev.de 11. - 12. März 2019 Compliance Week West San Francisco https://www.complianceweek.com

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