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RISIKO MANAGER 01.2016

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

28 firm Frankfurter

28 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung FIRM-News und Termine Afrika: Initiative für erneuerbare Energien Im Rahmen des Weltklimagipfels in Paris einigten sich eine Reihe von Industrieländern auf die Förderung erneuerbarer Energien in Afrika. Rund zehn Mrd. US-$ sagten die Initiatoren zu, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA. Auch die EU-Kommission hat ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Vorhabens mit dem Namen „Africa Renewable Energy Initiative“ zugesichert. Ziel der Initiative sei es, bis 2020 zusätzlich zehn Gigawatt erneuerbare Energie zu installieren. „Das Potenzial für erneuerbare Energien in Afrika ist enorm. Rund 600 Mio. Menschen haben in Afrika keinen Zugang zu Strom. Mit dieser Initiative kann Afrika einen großen Schritt auf dem Weg zu einem grünen Kontinent bei der Stromerzeugung machen. Dabei unterstützen wir unsere afrikanischen Partner nach Kräften, finanziell, aber auch mit dem Wissen und technologischen Know-how der deutschen Wirtschaft“, so Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Und Müller ergänzt: „Wir müssen als Industrieland vorangehen und unsere Partnerländer dabei unterstützen, unsere Fehler nicht zu wiederholen und ihre Entwicklung vom Ausstoß von Treibhausgasen zu entkoppeln.“ Darüber hinaus beteiligt sich Deutschland mit rund 420 Mio. US-$ am Aufbau einer Klimarisikoversicherung für arme Länder. Eine Initiative, die anlässlich des G-7-Gipfels im Sommer in Elmau versprochen wurde. Weitere Informationen unter: www.bmz.de Gerd Müller sieht ein großes Potenzial für erneuerbare Energien in Afrika. Bildquelle: Gerd Müller. Weitere Förderung für LOEWE-Zentrum Das LOEWE-Zentrum SAFE im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt wird weiter vom Land Hessen gefördert. Diese Entscheidung teilte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Ende November 2015 mit. Das Forschungszentrum SAFE erhält demnach 2016 rund 5 Mio. ¤, für die Jahre 2017 und 2018 werden weitere rund 10 Mio. ¤ in Aussicht gestellt. „SAFE dient dem Ziel, Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten, das heißt, ihr ‚Eigenleben‘ im Sinne der Gesellschaft zu regulieren: eine zentrale Aufgabe der Politik, die hier von der Wissenschaft Impulse erfährt. Schön, dass diese wichtige Forschung eine Fortsetzung erfährt“, so die Präsidentin der Goethe-Universität Birgitta Wolff. Weitere Informationen unter: www.safe-frankfurt.de Risikomanagement in Zahlen 13 Länder … hat die US-Justizbehörde im Kampf gegen Korruption im Fußball um Rechtshilfe angefragt. 3,5 Mio. US-$ … Kosten entstehen deutschen Unternehmen durchschnittlich durch Datendiebstahl. 6 Mio. Datensätze … erbeuteten Hacker bei der Spielzeugfirma Vtech. 10 Mio. ¤ Strafe … muss die Hypovereinsbank wegen Cum-Ex-Geschäften zahlen. Termine Datum Konferenz Ort Link 26. - 27. Januar 2016 Compliance & Legal Risk Leaders Summit Frankfurt am Main www.c5-online.com 28. - 29. Januar 2016 CRISAM Risikomanagement Symposium 2016 Linz www.crisam.net 7. - 9. März 2016 3. Daimler Compliance Akademie Bad Herrenalb www.daimler.com/complianceakademie 10. März 2016 6. Forum: Risikomanagement mit Simulationen erfolgreich gestalten Hamburg www.tuhh.de

OpRisk 29 Risikodisziplin im Wandel Das wahre OpRisk-Management beginnt jetzt Das Management operationaler Risiken ist eine vergleichsweise junge Disziplin, die noch deutlich Optimierungspotenzial erkennen lässt. Eine in sechs Phasen unterteilte Rückschau zeigt, wie sich das operationale Risiko manage ment in den letzten 40 Jahren entwickelt hat. Phase Sieben beschreibt den Status quo und zeigt anhand konkreter Maßnahmen, wohin sich die Risikodisziplin entwickeln sollte. Phase 1: Verleugnung – Es gibt keine operationalen Risiken Bis in die frühen 1980er-Jahre hinein war die Finanzindustrie vergleichsweise stabil, langweilig und bis auf wenige Ausnahmen selten in den Schlagzeilen. Man vergab Kredite, sammelte Einlagen, handelte mit Rohstoffen, Aktien, Währungen, festverzinslichen Wertpapieren und transferierte Geld. Risikomanagement war Vermeidungsmanagement, man kannte nur Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiken. Phase 2: Ignoranz – Es mag operationale Risiken geben, aber nicht bei uns In den späteren 1980er-Jahren kam es vereinzelt zu Fat-Finger-Errors. Die meisten Banken taten jedoch so, als passierte so etwas nur bei den anderen. Man selbst war ja Profi. Phase 3: Null Toleranz – Wir akzeptieren keine operationalen Risiken In den 1990er-Jahren vertraten – trotz Nick Leeson, Peter Young und anderen – viele Banken eine Null-Toleranz-Position: Identifizierte operationale Risiken wurden sofort geschlossen – zumindest vorgeblich. Phase 4: Wir sammeln und klassifizieren operationale Risiken Basel II und eine Reihe von großen Schäden zu Beginn dieses Jahrtausends brachten viele Banken schließlich dazu, sich dem Thema endlich systematisch zu nähern. Sie begannen ihre Schadensfälle zu sammeln und zu klassifizieren. In diese Zeit fällt auch die Gründung von Operational Risk Exchange, einem internationalen Konsortium von Großbanken, das anonymisierte Schadensfälle sammelt, kategorisiert und Daten zu operationalen Fällen austauscht. Dadurch wollten Banken mehr Transparenz in ihren industrie- und geschäftsspezifischen Risiken schaffen und letztlich das operationale Risiko ihrer eigenen Institution besser verstehen. Phase 5: Messung – Wir verwenden unsere eigenen und externe Verlustdaten Mit der Einführung von Basel II im Jahr 2007 konnten interne Modelle zur Messung und Kapitalunterlegung von operationalen Risiken durch den Regulator genehmigt werden. Viele Banken verbanden damit, ne-

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