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RISIKO MANAGER 01.2016

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RISIKO MANAGER ist das führende Medium für alle Experten des Financial Risk Managements in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Mit Themen aus den Bereichen Kreditrisiko, Marktrisiko, OpRisk, ERM und Regulierung vermittelt RISIKO MANAGER seinen Lesern hochkarätige Einschätzungen und umfassendes Wissen für fortschrittliches Risikomanagement.

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26 firm Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung Wissenschaft Befragung: Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft „In Deutschland verbindet nur jeder fünfte Befragte (22 Prozent) „wissenschaftlichen Fortschritt“ mit mehr Sicherheit, während über ein Drittel (36 Prozent) „mehr Risiko“ befürchtet …“ Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage „Zwischen Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft“ vom November 2015. Die vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bankenverbands unter über 1.500 in Deutschland lebenden Personen (ab 16 Jahre) durchgeführte Umfrage zeigt: Die Begriffe „Fortschritt“ und „Wissenschaft“ werden auf allgemeiner Ebene positiv bewertet. Demgegenüber drehe sich das Bild, sobald Risiken ins Spiel kämen. Die Ergebnisse zeigen, dass 44 Prozent der Deutschen auf wissenschaftlichen Fortschritt ganz verzichten wollen, wenn „es dabei auch nur ein geringes Risiko“ für den Menschen gibt. Die Bevölkerung geht davon aus, dass es in den verschiedenen Branchen eine sehr unterschiedlich ausgeprägte Risikobereitschaft gibt. Beispielsweise verknüpfen 52 Prozent der Befragten mit Banken eine hohe Risikobereitschaft, gefolgt von der Gentechnologie mit 40 Prozent und der Pharmabranche mit 35 Prozent. Branchen mit weniger Risikobereitschaft sind unter anderem der Maschinenbau sowie Computerhersteller und Softwareunternehmen. „Fortschritt und Innovation sind Voraussetzung für unseren Wohlstand – und ohne Risiko nicht zu haben“, betont Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, mit Blick auf die Daten. Dementsprechend müssen das Sicherheitsbedürfnis und die Risikobereitschaft in der Gesellschaft stets neu ausbalanciert werden. Weitere Informationen unter: www.bankenverband.de Branchen mit hoher Risikobereitschaft und hohem Risikopotenzial In diesen Branchen gibt es eine große Risikobereitschaft In diesen Branchen sind die Risiken für Untermehmen be sonders groß Neues Fachbuch zu Governance-Management Mit dem Buch „Governance-Management“, Band II (Standard & Audit), wird ein neuer Ansatz eines integrierten (Governance-) Managementsystems beschrieben. Inhaltlich orientiert sich das Werk an unterschiedlichen internationalen Standards. Ziel ist die Vernetzung diverser Unternehmensfunktionen – vom Governanceund Qualitäts-Management über Risiko- und Compliance-Management bis zum Steuerungs- und Überwachungssystem und der Revision. Damit zielt das Buch auf eine Reduzierung von Redundanzen und Insellösungen, um Synergien zu erreichen. Die Fachautoren des Buchs sind Prof. Dr. Josef Scherer, Leiter des Internationalen Instituts für Governance, Management, Risk & Compliance (GMRC), Mitglied im FIRM-Beirat sowie Klaus Furth, Richter und Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Deggendorf. Das Buch kostet 19,90 Euro und ist beim GMRC-Verlag unter gmrc-verlag@t-online.de erhältlich. Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaftler Roman Inderst, Professor für Finance und Economics am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt, wurde Ende November 2015 mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Inderst gehört zu den weltweit angesehensten und forschungsstärksten deutschen Wirtschaftswissenschaftlern. Mit der Preisverleihung werden herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Grundlagen des Rechts und der Wirtschaft ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 30.000 Euro dotiert. Weitere Informationen unter: www.hof.uni-frankfurt.de Banken 52 % 34 Gentechnologie Pharmazeutische Industrie Luft- und Raumfahrtindustrie Chemische Industrie Autohersteller Internetunternehmer Versicherungen Energieversorger Softwareunternehmen Nahrungs- und Genussmittelhersteller Bauwirtschaft Computerhersteller Handel (Groß- und Einzelhandelsunternehmen) 40 % 36 35% 34 34 % 32 32 % 36 27 % 26 27% 24 23 % 21 20 % 25 19 % 18 19 % 18 17 % 30 16 % 16 11 % 21 Maschinenbauindustrie 9 % 12 Quelle: Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 11047 (2015). Banken und Versicherungen: IT-Trends 2016 Welche IT-Trends sind 2016 für Banken und Versicherungen relevant? Dieser Frage ging die Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) in einer Analyse nach. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schwerpunkte auf den Bereichen IT-Services aus der Cloud, Cyber Security, aufsichtsrechtliche Vorgaben sowie Digitalisierung liegen. „Kunden aus der Bank- und Versicherungsbranche befassen sich intensiv mit der Frage, wie sie Cloud-Technologien gewinnbringend einsetzen können. Cyber Security und die Umsetzung der hohen regulatorischen Anforderungen zählen ebenso zu den zentralen IT-Themen wie die fortschreitende Digitalisierung der Branchen“, fasst Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von FI-TS, die wichtigsten Branchen-IT-Trends zusammen. Weitere Informationen unter: www.f-i-ts.de

27 Ausgabe 01/2016 Regulierungstrends Mehr Transparenz beim Lobbyismus gefordert Rund drei von vier Bundesbürgern wünschen sich Weiß nicht 6 % mehr Transparenz beim Lobbyismus. Dies ergab Nein 20 % eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Campact und LobbyControl. 78 Ja 74 % Prozent der Befragten sprechen sich für die Einführung eines verpflichtenden Lobbyregisters aus, in dem alle Lobbyisten ihren Auftraggeber, ihr Budget und die Ziele ihrer Lobbyarbeit öffentlich machen müssen. Weiß nicht 4 % Die Umfrage ergab zudem, Nein 18 % dass 74 Prozent der Bürger verlangen, dass die Fraktionen die Liste der Lobbyisten offenlegen, denen sie Hausausweise des Bundestags verschafft haben. Ja 78 % Sie wollen wissen, wer im Bundestag ungehindert einund ausgeht. Unter den Ja Nein Weiß nicht befragten Unionsanhängern wollen sogar 77 Pro- Bildquelle: LobbyControl. zent eine Offenlegung der Listen. Bisher weigert sich gerade die Unionsfraktion trotz eines entsprechenden Urteils des Berliner Verwaltungsgerichts, die Lobbyliste herauszugeben. Die anderen Fraktionen haben – teilweise unter dem Druck der Klage – bereits Transparenz geschaffen. Weitere Informationen unter: www.lobbycontrol.de Stärkung der Bausparkassen beschlossen Nach Informationen der Zeitung „Das Parlament“ sollen die deutschen Bausparkassen aufgrund der Niedrigzinsphase gestärkt werden. Demnach hat der Bundestag den Entwurf „eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über Bauparkassen“ beschlossen. Damit sollen Bausparkassen Geld besser anlegen können – beispielsweise in Aktien. Zudem dürfen Bausparkassen höhere Darlehen auf Immobilen ausgeben und das Pfandbriefgeschäft betreiben. Die Regierung erwarte sich nach Angaben der Zeitung durch die Maßnahmen positive Auswirkungen auf die Ertragslage der Bausparkassen. Weitere Informationen unter: www.ggs.de Finanztransaktionssteuer weiter umstritten „EU-Ministertreffen: Einigung auf europäische Finanzsteuer vorerst gescheitert“ titelte jüngst „Spiegel Online“. Hintergrund ist die umstrittene Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT). Auch die jüngsten Verhandlungen der EU-Staaten brachten keine Einigung. Während sich Deutschland und Frankreich für die FTT aussprechen, lehnen beispielsweise die Niederlande selbige ab. Aktuell befürworten noch zehn EU-Staaten die Steuer. Nach Ansicht des Handelsblatts befürchten Staaten mit kleinen Finanzmärkten die bürokratischen Kosten der FTT. Nicht umsonst sei Estland aus den Reihen der Befürworter ausgetreten. Ein Schritt, den sich auch Slowenien überlege. Kritisiert die Lockerung der Geldpolitik im Euro-Raum: DSGV-Präsident Fahrenschon. Bildquelle: DSGV. Kritik an Geldpolitik Als „absolut unnötig und schädlich“ bezeichnete der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossene weitere Lockerung der Geldpolitik im Euro-Raum. „Weder die aktuelle konjunkturelle Lage noch die Entwicklung der Verbraucherpreise im Währungsraum rechtfertigen die heute getroffenen Maßnahmen. Zum einen verzeichnet die Wirtschaft des Euroraums ein moderates Wachstum. Zum anderen ist ein ernstzunehmendes Deflationsrisiko im Euroraum momentan nicht zu erkennen“, so Fahrenschon. Die Inflationszahlen zeigten vielmehr leichte Erholungstendenzen. So sei die um die Energiepreise bereinigte Kernrate der Inflation seit Januar 2015 um 0,5 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent gestiegen. Auch gingen von den niedrigen Energiepreisen keine Gefahren aus. „Im Gegenteil, sie wirken positiv auf den Konsum.“ Für den europäischen Finanzmarkt sei die erneute geldpolitische Lockerung der EZB nicht nur unnötig, sondern auch gefährlich. Weitere Informationen unter: www.dsgv.de

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